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Donnerstag, 7. September 2006

Wasserstoff und Brennstoffzelle

Mainstream verdreht im Auftrag der Monopolkonzerne

Von Elmar Getto

Ein weiterer wichtiger Artikel von Elmar Getto zum wichtigen Energie- und Treibstoffthema. Diesmal spiesst er die mainstreampresse auf, die im Auftrag der monopolkonzerne verdreht. Der Originalartikel erschien in "Rbi-aktuell" am 24.Oktober 2005.

In der vergangenen Woche berichtete die „Süddeutsche Zeitung" in einen Artikel unter der Überschrift ‚Alternativer Antrieb’ über drei ‘Concept Cars’, die mit Brennstoffzellen funktionieren und auf der Motorshow in Tokio vorgestellt wurden. Jeder kann sich nun ein eigenes Bild machen, wo er objektiv und umfassend informiert wird und wo man ihm eine Meinung in Richtung der Konzerninteressen unterschieben will.

Das Mainstream-Blatt aus München nimmt drei ‚Concept Cars’ als Anlaß, um versteckt gegen die Wasserstoffzukunft der Automobile Stimmung zu machen und die Losung: "Alles nicht ausgereift! Laßt alles, wie es ist!" unters Volk zu bringen: Den Fine-X von Toyota, Hondas FCX und DaimlerChryslers F 600 Hygenius.

Zwar berichtet das Konzernblatt wahrheitsgemäß, daß dieser Antrieb abgasfrei arbeitet, daß er nur minimal Platz braucht, daß er extrem effizient ist, daß er vorbildlich leise ist, daß er weit weniger Kraftstoff verbraucht als ein Benzin- oder Dieselmotor und daß die entsprechenden Autos genauso lebhaft sind wie ein heutiges.

Aber der Artikel „vergißt" völlig, den Zusammenhang mit dem Kohlendioxid-Ausstoß der heutigen Autos herzustellen, die dieses wichtigste Treibhausgas in die Luft pusten und damit wesentlich zur globalen Erwärmung und zum Klimawandel mit Hurricanes, Unwettern, Trockenheiten und anderen Katastrophen beitragen. Damit erwähnt er nicht das wichtigste Argument, warum ein Brennstoffzellenantrieb nicht einfach eine Spielerei mit futuristischen Konzepten ist, sondern eine aktuelle Notwendigkeit, bevor die weltweite Umweltkatastrophe nicht mehr aufzuhalten ist.

Ebenso bringt er nicht das für den Autofahrer natürlich wesentliche Argument, daß der Treibstoff Wasserstoff, wird er erst einmal in großen Mengen mit Solarenergie hergestellt, zu einem Spottpreis zur Verfügung stehen wird und der Brennstoffzellenantrieb zusätzlich auch noch viel ergiebiger ist.

Doch dann wird zum Gegenschlag ausgeholt und die unsinnigen Argumente der Großkonzerne werden kolportiert: „Schön und gut, aber teuer." heißt es da. Was, teuer? Ist doch viel billiger!

Und jetzt höre man genau hin, wie die 'Süddeutsche' versucht, einen Popanz aufzubauen: „Brennstoffzellen kosten noch immer ein kleines Vermögen. 100 Millionen Yen, rund 735.000 Euro, veranschlagt Honda-Chefingenieur Yuji Kawaguchi für einen Honda FCX.

"Haben Sie den Trick bemerkt?

Man nennt die Kosten eines ‚Concept Car’, der völlig in Handarbeit hergestellt wurde und daher natürlich ein Vermögen kostet und verbindet damit die angeblichen Kosten von Brennstoffzellen. So suggeriert man, daß die Brennstoffzellentechnik unbezahlbar teuer sei und für eine sofortige Realisierung nicht in Frage käme. Ein ‚Conzept Car’ auf Benzinbasis kommt natürlich in Wirklichkeit genauso teuer.

Die Brennstoffzellen sind der geringste Anteil an den Kosten des Honda FCX. Werden sie erst einmal in Millionenauflage hergestellt für die Automobilproduktion, werden sie weit weniger kosten als ein heutiger Explosionsmotor. D.h. in Wirklichkeit liegt das Kostenargument genau anders herum. So führt man Leute an der Nase herum.

Dann holt man zum zweiten Schlag aus. Man führt sogenannte ‚Kritiker’ ein (natürlich ohne Namen zu nennen) und baut eine absurde Theorie auf: „Um den gebundenen Wasserstoff per Elektrolyse [aus Wasser] abzuspalten, ist allerdings viel Strom nötig. Auch die Kompression des extrem leichten Gases auf 350 oder 700 bar kostet Energie. Kritiker fürchten daher, daß Wasserstoff genau die Energieprobleme schafft, die er lösen soll."

Und diesmal, haben Sie erkannt, wie getrickst wurde?

Während Benzin und Diesel Bestandteile des Erdöls sind und damit (mit hohem Aufwand) als EnergieQUELLE gewonnen werden, kommt Wasserstoff nirgends als Energiequelle vor. Man kann also mit Wasserstoff kein Energieproblem lösen. Die Aussage ist einfach Unsinn.

Wasserstoff wird vielmehr als EnergieTRÄGER genutzt, d.h. er beinhaltet eine Energie, die aus ANDEREN Energiequellen gewonnen wurde. Wie schon im genannten Artikel ausgeführt, ist die ideale Energiequelle für Wasserstoff die Sonnenenergie, die man mit Photovoltaikzellen über Strom nutzen kann oder auch direkt mit Zellen, die aus Sonnenlicht und Wasser Wasserstoff herstellen. Auch für die anschließend notwendige Kompression des Wasserstoffs, damit er weniger Raum einnimt, kann dann direkt der Strom aus der Sonne verwendet werden.

Die Lösung des Energieproblems stellt also die Solarenergie dar. Wasserstoff ist aber ideal, um die so gewonnene Energie in einen Autoantrieb per Brennstoffzelle umzusetzen. Das Problem, das damit gelöst wird, ist das der Umweltbelastung durch den Nicht-Ausstoß von CO2 und anderen luftverunreinigenden Gasen, nicht das Energieproblem.

Insoweit ist auch das der obigen Aussage gegenübergestellte Zitat eines Professors nicht einschlägig. Der sagt: „In der gesamten Nutzungsbilanz, von der Wasserstoffherstellung bis zum Rad, ist die Brennstoffzelle mit dem Wirkungsgrad eines Dieselmotors vergleichbar." Das aber bezieht sich auf den Nutzungsgrad der im Wasserstoff enthaltenen Energie im Vergleich zur Nutzung der in Diesel enthaltenen Energie, wobei völlig unberücksichtigt bleibt, daß bei einer Nutzung der Sonnenenergie als Energiequelle insgesamt nur etwa die Hälfte an Energie aufgebracht werden muss, um das Auto anzutreiben als bei der Nutzung von Diesel, weil der Prozeß der Rohölerschließung, -förderung und -aufbereitung zu Diesel extrem energieintensiv ist.

Um dem System Wasserstoff / Brennstoffzelle endgültig den Garaus zu machen, kommt dann das dritte Totschlagargument, wiederum trickreich gebracht. Diesmal gibt man auch noch offen zu, daß das Argument von ‚Big Oil’ kommt, in diesem Fall von der Aral: „Sollten alle 50 Millionen Autos in Deutschland mit Wasserstoff fahren, müssten etwa 102 Milliarden Euro in den Aufbau des Tankstellennetzes fließen, hat Aral vorgerechnet.

"Nun, die Aral vertritt die Interessen ihrer Eigner, also der Riesen-Ölkonzerne. Sie rechnet nun so, als müßten alle Tankstellen in Deutschland neu gebaut werden. Das ist natürlich Unsinn. Es braucht lediglich ein spezieller Platz an den Tankstellen für die Versorgung mit Wasserstoff eingerichtet werden. Das ist schon an vielen Tankstellen mit Erdgas geschehen, also kein Problem, dies auch mit Wasserstoff zu machen. Natürlich wird dies nach und nach gemacht, nicht alle auf einmal. Es wird ja, selbst wenn jetzt sofort Wasserstoff-Autos auf dem Markt wären, eine Zeit dauern, bis es genügend sind, um ein Angebot der Tankstellen lohnend zu machen.

Im Vergleich zu den Investitionen, die notwendig waren, um innerhalb weniger Jahre ein flächendeckendes Mobil-Telephon-Netz mit Tausenden von Türmen in Deutschland zu erstellen, ist dies ein Klacks.

So wird denn auch die Studie im Auftrag von Linde erwähnt, die auf etwa 870 Millionen Euro an Investitionen für Wasserstoff-Tanksäulen bis 2020 kommt. Allerdings läßt der Artikel dann die beiden Aussagen nebeneinander stehen und nimmt so nicht das Gewicht von der Drohung der Aral.

Es wird deutlich, daß die Monopolkonzerne es nicht mehr wagen können, offen und brutal gegen die alternativen Energien zu lügen. Gehen sie zu plump vor, werden sie durchschaut. Sie versuchen es nun mit solchen Tricks und Dingen zwischen den Zeilen und Suggestionen und Nebeneinanderstellungen, Stimmung gegen die Konkurrenz zu ihren Autos und ihren Treibstoffen zu machen.

‚Unerklärlicherweise’ werden die Automobilkonzerne nie fertig mit der Entwicklung marktreifer Brennstoffzellenmodelle, wie der Artikel auch belegt: 1994 war die damalige Daimler-Benz mit einem Brennstoffzellenauto auf einer Auto-Show. „Damals verkündeten Mercedes-Manager, der alternative Antrieb wäre 2005 in Serie. Auch GM, Honda und Toyota haben (...) investiert. Doch der Einführungstermin wurde immer wieder verschoben. „Mit dem F600 machen wir einen großen Schritt auf dem Weg zur Marktreife des Brennstoffzellen-Antriebs, die wir zwischen 2012 und 2015 erreichen wollen", erklärt jetzt Thomas Weber, DaimlerChrysler-Vorstand Forschung und Technologie.

Und 2015 wird es dann heißen: 2025 usw.usw. Kann es sein, daß die uns nicht für sehr klug halten?

Hier ist der Link zum absurden Artikel der Süddeutschen

Es gab nie einen 'Big Bang'

Belege für die moderne Äther-Theorie

Von Karl Weiss

Diesmal ein etwas anderer Artikel, näher an meinem eigentlichen Beruf, der Chemie. Diesmal geht es um Grenzgebiete der Physik. Artikel in der "Berliner Umschau" von heute.

Die beiden Raumsonden ‚Pioneer’ 10 und 11, die seit Ende der 90er Jahre aus dem Sonnensystem hinaus und in die Unendlichkeit des Weltalls fliegen, haben schwere Abweichungen vom Kurs angezeigt. Sie wichen in Richtung der Sonne vom Kurs ab. Die heute im physikalischen Mainstream herrschenden Theorien können diesen Effekt nicht erklären.

Fortschrittliche Physiker erklären das aber durch die moderne Äther-Theorie, wobei hier als fortschrittliche Physiker jene gekennzeichnet sind, die bewußt religiöse Vorgaben ablehnen, wenn es sich um Physik handelt. Die Äther-Theorie erklärt auch, warum das Licht von Sternen auf dem Weg zu uns im Spektrum nach Rot verschoben wird, was als die Ausdehnung des Weltalls interpretiert worden war, worauf die Idee des „Big Bang“ weiten Anklang fand. Aber die ist soeben endgültig widerlegt worden.

Der „Big Bang“, die Vorstellung eines Beginns des Universums viele Milliarden Jahre zurück in einer großen Explosion ausgehend von einer Zusammenballung aller Materie als Ausgangspunkt, wurde von einem katholischen Mönch, Georges Lemaître, im Jahr 1927 erfunden. Sie versucht die Lehren der Religion mit den Erkenntnissen der Physik in Einklang zu bringen. Zwei Jahre später, 1929, entdeckte Hubble die Rotverschiebung im Spektrum des Lichtes von den Sternen und auf den ersten Blick schien beides übereinzustimmen, jedenfalls wenn man die Rotverschiebung als Fluchtbewegung aller Sterne voneinander interpretiert.

Im Kern war die „Big-Bang-Theorie“ bereits früh widerlegt, denn der aus der scheinbaren Ausdehnungsgeschwindigkeit errechnete Zeitpunkt des „Big Bang“ hatte sich bald als unmöglich herausgestellt. Man hatte bereits ältere Teile des Weltraums entdeckt. Dann aber wurde die „Big-Bang-Theorie“ von ihren Apologeten ständig neu variiert, um sie den Entdeckungen anzupassen, was aber schließlich mehr und mehr groteske Formen annahm und nun endgültig nicht mehr akzeptiert werden kann.

In letzter Zeit sind drei wichtige neue Ergebnisse der Weltraumforschung bekannt geworden, die zusammen genommen die Theorie von der Ausdehnung des Weltraums und die damit zusammenhängende „Big-Bang“-Theorie endgültig widerlegen und die von der Mainstream-Physik bisher abgelehnte moderne Äthertheorie belegen.

Das erste ist eben jene Kursabweichung der Pioneer-Sonden, die oben schon genannt wurde.

Die zweite ist eine mathematische Berechnung der Größe des notwendigen „Schwarzen Lochs“, das am Anfang eines „Big Bangs“ hätte stehen müssen. Zwar hatten die Anhänger der Big-Bang-Theorie bereits eine Hilfstheorie entwickelt, nach der in den ersten drei Sekunden des Weltalls die physikalischen Gesetze noch nicht gegolten hätten, um die Unmöglichkeit der Expansion eines „Schwarzen Loches“ zu überspielen, aber diese neuen Berechnungen haben auch diese Hilfstheorie detoniert. Auch nach drei Sekunden konnte unmöglich eine Geschwindigkeit erreicht worden sein, die ein Entkommen aus der Schwerkraft des „Schwarzen Loches“ möglich machen würde, das den ganzen Weltraum beinhaltete, denn es hätte viele Lichtjahre Ausdehnung haben müssen. Wer interessiert an dieser Berechnung ist: Sie ist kurz auf der Site www.whatreallyhappened.com zusammengefaßt unter /bang.html.

Die dritte Entdeckung schließlich ist die genaue Untersuchung der Mikrowellenstrahlung, die von allen Seiten, schwach und gleichmäßig auf die Erde einströmt und die als Beweis eines „Widerhalls“ des „Big Bang“ angesehen wurde. Diese Mikrowellenstrahlung müßte also nach dieser Theorie von den Grenzen des Weltalls kommen. Damit müßten wir „Schatten“ auf dieser Strahlung aus den Richtungen finden, in denen – von uns aus gesehen - besonders intensive Cluster von Galaxien konzentriert sind. Forscher der University of Albama in Huntsville unter Dr. Richard Lieu haben nun modernste Meßmethoden auf diese Mikrowellenstrahlung angewandt, um jene „Schatten“ hinter (vor) den Clustern zu finden. Insgesamt wurden die möglichen Schatten von 31 Clustern untersucht. Es fanden sich nur bei einem Teil von ihnen Schatten, bei vielen anderen überhaupt keine. Damit kann ausgeschlossen werden, daß die Mikrowellenstrahlung ein „Echo“ eines „Big Bang“ darstellen könnte und der einzige scheinbare Beweis des „Big Bang“ hat sich in Luft aufgelöst. Einen Artikel hierüber findet man auf der Site www.physorg.com unter /news76314500.html.

Die moderne Äther-Theorie sagt: Der angeblich leere Raum im Weltall ist nicht leer, sondern gefüllt mit einer leichten, unsichtbaren Materie, die ähnlich den früher herrschenden Theorien als Äther bezeichnet wurde. Im Gegensatz zu den alten Äther-Theorien, die längst widerlegt sind, konstatiert die moderne einen bisher unbekannten Zustand von Materie bei diesem Äther, der es bisher unmöglich gemacht hat, diesen Äther nachzuweisen. Nur indirekte Nachweise sind bisher möglich.

Man weiß aber schon seit vielen Jahrzehnten, daß die Masse der sichtbaren oder erkennbaren Objekte im Weltraum bei weitem nicht mit dem übereinstimmt, was beobachtet wird - es muß weit mehr Masse vorhanden sein, als erkennbar ist. Es wurden Theorien über angebliche dunkle Materien im Weltraum aufgestellt, die jene fehlende Materie darstellen würde. Aber es wurden nirgends solche Massen von dunkler Materie gefunden, die jene große Abweichung erklären könnte (sie müßte ja die dahinter liegenden Sterne verdunkeln). Mit der modernen Äther-Theorie aber läßt sich dieses Phänomen leicht erklären.

Auch die Abweichung der Flugbahnen von Pioner 10 und 11 ist so erklärlich: innerhalb des Sonnensystems existiert der Äther, der insgesamt eine Masse von etwa 30 Erdmassen im Sonnensystem ausmacht. Diese Masse war nicht kalkuliert worden und verursachte die Bahnänderung.

Es gibt auch eine einleuchtende andere Theorie, woher die Mikrowellenstrahlung kommt, die uns wie eine „Hintergrundstrahlung“ vorkommt. Nach allem, was wir heute wissen, können schwere Elemente im Weltraum nur aus Supernova-Explosionen entstehen. Da wir hier in der Umgebung des Sonnensystems aber eine starke Zusammenballung schwerer Elemente feststellen (Die Erde ist ja zum größten Teil ein Brocken aus Eisen und Nickel, also schwerer Elemente), geht diese Theorie davon aus, daß hier eine Supernova-Explosion stattfand und die Mikrowellenstrahlung der „Widerhall“ dieser Explosion ist.

Immer wieder trifft man man auf die gleiche Erscheinung: Wenn religiöse Kriterien an Wissenschaft angelegt werden, kann dies nur hinderlich sein. Das traf zu, als man Giordano Bruno acht Jahre folterte und dann bei lebendigem Leib verbrannte, weil er religiöse Dogmen durch wissenschaftiche Erkenntnisse ersetzen wollte und das gilt heute noch genauso. Giordano Bruno basierte auf den Erkenntnissen von Kopernikus und hat als erster festgestellt: Das Weltall ist ewig und unendlich, die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Weltalls, die Sonne ist ein Stern, nur näher, und andere Sterne könnten auch Planeten haben.


Link zum Originalartikel hier

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