Montag, 27. Oktober 2008

Alles steht Kopf

Strauss-Kahn bleibt IWF-Chef – „Unzucht“ mit Abhängigen gibt es nicht mehr

Von Karl Weiss

Die Welt steht Kopf. Was gesicherte Erkenntnisse waren, gilt nicht mehr. Auf der einen Seite haben die christlich extremistischen Rechten in den USA dort und auch schon in anderen Ländern durchgesetzt, dass ganz normale sexuelle Kontakte von Jugendlichen strafbar sind (10 Jahre Gefängnis in Georgia, siehe hier: Sex?? – Gefängnis!! , auf der anderen Seite können alle Mächtigen und Chefs nun genüsslich ihre Untergebenen „poppen“, denn alle Regeln der „Unzucht“ mit Abhängigen gelten nicht mehr.

Der Chef der internationalen Organisation IWF, Strauss-Kahn, wurde soeben von einer Untersuchungskommission von allen Anklagen freigesprochen, obwohl er Sex mit einer Untergebenen hatte, ja, sogar mit ihr zusammenlebte und ihr eine Beförderung verschafft hat.

Boticelli Geburt der Venus Ausschnitt

Die meisten zivilisierten Länder (das schließt offensichtlich die USA nicht ein) haben bereits seit geraumer Zeit Gesetze, die es strafbar machen, wenn ein Chef mit Untergebenen Sex hat, weil da immer eine Gewaltkomponente vorhanden ist. Bei uns heißt das „Unzucht mit Abhängigen“.

Nun, der Grund ist klar: Ein Chef hat die Macht, Untergebene zu entlassen, was für diese eine Katastrophe sein kann. Selbst wenn es sich nicht unmittelbar um den Chef handelt, sondern um eine hochgestellte Persönlichkeit in der Firma oder der Organisation, werden diese Regeln angewandt. Die Machtstellung, wird sie in Sex umgesetzt, wird zur Gewaltkomponente, so als würde die niedriger in der Hierarchie stehende Person vergewaltigt.

In den USA gibt es einerseits extrem strikte Regeln für den Umgang unter den Geschlechtern in den Firmen und Organisationen. Es werden Dinge, die in aufgeklärten Ländern unter „dumme Scherze“ oder „Flirten“ fallen, dort bereits als „sexual harassment“ angesehen. Aber tatsächlicher Sex mit Untergebenen wird nicht als Straftat verfolgt.

Der bekannteste Fall war der damalige Präsident Clinton, der sich mit einer Praktikantin im Weissen Haus, Monika Levinsky, einliess und sie dazu brachte, ihn oral zu befriedigen. Da Frau Levinsky in den Sex eingewilligt hatte, wurde dies nicht als Vergehen gezählt. Es wurde sogar ein Antsenthebungsverfahren gegen Clinton durchgeführt (das allerdings zu nichts führte), aber nicht, weil er seine Machtstellung gegenüber einer Untergebenen ausnutzte, um von ihre sexuelle Dienste zu erpressen, sondern weil er damit seiner Frau untreu geworden war. Alles steht Kopf.

Was sagen uns die Werte der Aufklärung, die in Staaten, die sich demokratisch nennen, hierfür die Richtschnur sein müssten? Zunächst: Der Staat hat sich aus den Betten seiner Bürger herauszuhalten. Sex ist Privatsache!

Attraktive Exotin

Doch es gibt eine Ausnahme: Die Gewalt. Sex darf nicht durch Gewalt oder mit Gewaltkomponenten erzwungen werden. Darunter fallen:

1 Die Vergewaltigung, also wenn Sex durch unmittelbare Gewalt oder Androhung von Gewalt erzwungen wird.

2. Der Missbrauch von Kindern, also wenn Erwachsene ihre überlegene Stellung und die untergeordnete Stellung der Kinder ausnutzen, um sich mit Kindern (also unter 14-jährigen) sexuelle Aufreizung und/oder sexuelle Befriedigung zu verschaffen.

3. Das Ausnutzen der Stellung als Vorgesetzer oder als mit Macht ausgestattete Person, um Sex mit Untergebenen oder auf andere Weise von ihnen abhängigen Personen zu erlangen.

Soweit ist das in den meisten zivilisierten Ländern heute auch noch anerkannt, wenn man von den Vereinigten Staaten absieht. Allerdings werden diese grundlegenden Regeln heute auch in anderen Ländern bereits aufgeweicht, wobei dies auch auf die Initiative de USA oder auf einen Druck der USA zurückgeht.

Bei der Vergewaltigung wird in zynischer Weise die Frage des Einverständnis des Opfes benutzt, um die Regel ad absurdum zu führen. Heute werden in den USA Vergewaltiger fast durchweg nicht mehr verurteilt, weil das Opfer sich meistens nicht so konsequent wehrt, dass es das eigene Leben aufs Spiel setzt. Dieses „Geschehen-Lassen“, um nicht das eigene Leben oder die eigene physische Integrität zu gefährden, wird in der Rechtsprechung weithin als Vorwand benutzt, den Täter, wenn er sich der ‚sexuellen Belästigung’ für schuldig erklärt, nicht mehr für Vergewaltigung zu bestrafen.

Tänzerin beim Karneval in Rio

Bei Nummer zwei dagegen, dem Missbrauch von Kindern, wird in absurdester Weise diese Regel durchbrochen und die Strafbarkeit ausgeweitet. Man bezieht neben den Kindern nun auch Jugendliche (also bis zu 18 Jahren) hier mit ein, was zu offensichtlich absurden Ergebnissen führt. Ebenso verlässt man die Definition, dass Erwachsene Täter sein müssen, wodurch sexuelle Handlungen unter Kindern („Doktorspiele“) und Sex unter Jugendlichen (täglich millionenfach praktiziert) mit unter die Strafbarkeit fallen. Ebenso werden die Definitionen des Kinderporno, das hiermit in unmittelbaren Zusammenhang steht, auf fast alle Fotos von "Kindern" (bis 18) ausgedehnt.

Auch im dritten Fall wird mehr und mehr diese Regel untergraben. Unter Ausnutzung der Frage des Einverständnisses wird die Verfolgung solcher Fälle eingestellt oder gar nicht aufgenommen. Der schlichte Fakt, dass tatsächlich Sex gemacht wurde, so wie bei Präsident Clinton, wird bereits als Beweis für das Einverständnis genommen.

Nur ist es in diesen Fällen der Abhängigen eben geradezu typisch, dass die Person, der Gewalt angetan wird, ernsthaft erwägen muss, dem Begehren des Übergeordneten nachzugeben, denn meistens steht der Job auf dem Spiel oder man kann, wie im Fall Strauss-Kahn, eine wichtige Beförderung erwarten. Auch in anderen Fällen, wie zum Beispiel, wenn für das Vermieten einer Wohnung oder eines Zimmers sexuelle Dienste verlangt werden oder wenn man einen Job nur bekommt, wenn man dafür sexuelle Dienste gewährt, ist das Opfer oft gezwungen (oder sieht sich jedenfalls gezwungen), dem Ersinnen nachzugeben.

Im Fall Clinton-Levinsky zum Beispiel wurde nicht einmal eine strafrechtliche Untersuchung eröffnet, denn man sagte einfach, Frau Levinsky habe ja Einverständnis gezeigt.

Auch jetzt wieder, wo es um den Fall eines der mächtigsten Männer der Welt geht, um Strauss-Kahn, dem Chef des Internationalen Währungs-Fond (IWF), vor dem ganze Länder zittern, wird schlicht und einfach der Vollzug des Verhältnisses als Einverständnis der Frau genommen.

Es ist unstreitig, dass Strauss-Kahn ihr Vorgesetzter ist, dass er mit ihr Sex gemacht hat, dass er ihr eine wichtige Beförderung verschafft hat, doch die Untersuchungskommision hat ihn freigesprochen. Hier handelt es sich noch nicht um die Frage strafrechtlicher Verantwortung, sondern darum, ob man ihm den Rücktritt „nahelegen“ soll. Die Begründung für den Freispruch: Er habe sie nicht „sexuell belästigt“.

Das ist die absurde US-Sicht der Dinge: Wenn du eine Untergebene aufforderst zu einem „Schäferstündchen“ und sie lehnt ab und zeigt dich an, wirst du zu schwersten Strafen wegen „sexual harassment“ verurteilt und bist dein Leben lang als “sexual offender“ gekennzeichnet und verfolgt. Wenn du ihr aber deutlich machst, sie wird den Job verlieren oder eine wichtige Beförderung nicht bekommen, wenn sie nicht zu deiner Geliebten wird, und sie unter dieser Drohung nachgibt und so zu deiner Sex-Sklavin wird, so bist du aus dem Schneider und hast nichts zu befürchten.

Man stelle sich vor, was da unter diesen Bedingungen in US-Firmen und Organisationen so vorgeht.

Veröffentlicht am 27. November 2008 in der Berliner Umschau

Originalveröffentlichung

Zusatz zum Artikel (18.11.09)

Heute hat mich ein Brief erreicht, der zu diesem Artikel geschrieben wurde. Der Autor, ein Bekannter, den ich hier ungenannt lassen will, hat vor kurzem einen halbjährigen Aufenthalt in den USA zur Ausbildung für seine Firma bei deren US-Muttergesellschaft hinter sich gebracht. Er schreibt folgendes:

„...kam ich gerade von einem 6-monatigen Aufenthalt bei der amerikanischen Mutterfirma meines Arbeitgebers zurück, als mich ein Freund auf deinen Artikel aufmerksam machte, der genau das Thema betrifft, was du dort ansprichst: Ich nenne das Sexismus.

Was du im Artikel nur als Möglichkeit andeutest, ist Realität. Zumindest war es das in jener Firma, wo ich arbeitete und es gibt keinen Grund anzunehmen, das sei ein extrem seltener Ausnahmefall in den USA.

Tatsächlich hat die Tatsache, dass dies in den Staaten praktisch nicht strafbar ist und auch das Beispiel von Präsident Clinton, das du im Artikel erwähnst, in einigen Firmen zu einem massiven Ausbeuten der übergeordneten Stellung von Männern über Frauen in der Form der Erpressung sexuellen Inhalts geführt.

Bereits an den ersten beiden Tagen dort fiel mir in der Firma das Klima auf, das von Sex und sexuellem Verlangen geschwängert zu sein schien. Ich hörte eine Anzahl von Bemerkungen sexistischer Art über Frauen und sah, dass viele der Frauen sehr leicht und herausfordernd gekleidet waren. Fast jede liess einen grossen Ausschnitt sehen, aus dem die Brüste quollen. Mir schien es sogar so, als seinen da überdurchschnittlich viel Frauen mit grossen Brüsten beschäftigt. Auch wurden Miniröcke getragen, die eigentlich gar nicht in Mode sind. Zwei der Frauen trugen sogar kurze körpernahe Shorts, die den Ansatz der Hinterbacken sehen liessen, was eigentlich im Geschäftsleben nicht akzeptabel ist.

Es wurden von den Männern dort häufig Hinweise auf sexuelle Aktivitäten gemacht, es wurden Porno-Videos auf den Computern den anderen gezeigt, es wurde andauernd das Wort „fag“ zur negativen Charakterisierung von Männern verwendet usw. usf.

Einige der Frauen (so glaubte ich zunächst) trugen keinen Schlüpfer unter dem Mini-Rock, so unglaublich das klingen mag. Da waren an einer Seite des Grossraumbüros, in dem ich arbeitete, Aktenträger in Schränken bis an die Decke untergebracht, wo man (man ist meistens Frau) auf fahrbaren Leitern hochsteigt, um diese herauszusuchen. Gleich am dritten Tag ging ich da unter einer solchen Dame ‚auf dem Hochstand’ entlang und sah nach oben. Es war unglaublich. Sie hatte keinen Schlüpfer an und – wie in den Staaten üblich – ihre Schamhaare fein säuberlich rasiert. Man sah alles.

Ich bemerkte nun, dass da immer, wenn Frauen auf den Leitern standen, eine Menge Männer wie zufällig darunter vorbeigingen oder sich dort aufhielten und dass viele Bemerkungen sich auf diese „Einsichten“ bezogen, die ich vorher nicht verstanden hatte. Ich muss zugeben, ich flanierte dann auch gerne unter den Damen vorbei. Öfters öffnete eine der Frauen da oben auf der Leiter sogar wie zufällig ihr Beine und machte Bemerkungen zu uns Männern, die sich da unten drängten. Man konnte das ganze Innenleben sehen, einschliesslich einer eregten Klitoris.

An jenem Tag wurde ich denn auch von Kollegen eingeweiht, was eigentlich abläuft. Ein grosser Teil der Frauen im Büro muss täglich oder in regelmässigen Abständen Vorgesetzten sexuell zu Willen sein und wird auch angehalten, sich „sexy“ zu kleiden oder sogar solche Dinge wie Höschen weglassen, um „Klima zu schaffen“.

Es wurde dann klar: Fast alle Frauen hier zogen ihre Schlüpfer zu Dienstbeginn aus und erst am Ende wieder an. Hosen waren anscheinend verboten, ausser eben den kurzen körpernahen Shorts, die eigentlich mehr für den Strand gedacht sind als fürs Büro. Ich hörte in einem Gespräch, wie eine Frau sagte, sie ziehe diese dem Rock ohne Höschen vor.

Man machte mich darauf aufmerksam, wann eine von ihnen in das Büro eines Vorgesetzten gerufen wurde und wie sie dann 10 bis 30 Minuten später wieder herauskam. Die Büros der Vorgesetzten waren auf zwei Seiten des Grossraumbüros und konnten nicht eingesehen werden. Man konnte sie von innen abschliessen.

Gleich vor mir arbeitete eine Frau an einem Schreibtisch, die es offenbar darauf angelegt hatte, mich zum Wahnsinn zu treiben. Sie hatte kein Höschen an, zog den Rock etwas hoch, öffnete die Beine und drehte sich im Drehstuhl zu mir. Sie rutschte auf dem Stuhl nach vorne und begann sich 'dort' zu stimulieren. Ich konnte alles sehen und wurde verrückt vor Begehren. Andere konnten das nicht sehen, weil an den Seiten der Schreibtische Sichtblenden waren. Als ich sie danach ansprach, ob sie mit mir abends ausgehen würde, sagte sie schroff, ich solle das "sexual haressment" lassen. Am nächsten Tag das Gleiche. Sie zeigte sich mir und stimulierte sich zu einem echten oder gespielten Orgasmus, was mich fast ausflippen liess.

Einer der Freunde, die ich dort ein wenig später machte, erklärte, manche Frauen würden ihre Wut über die Demütigungen so an "den Mänern" auslassen, indem sie versuchen, sie zum Delirium zu bringen, aber jede Annäherung ablehnten. Er sagte, das passiere in vielen der Schreibtisch-Paaren, wo ein Mann und eine Frau zusammen hinter Sichtblenden sind.

Ich liess mich danach nicht mehr durch dieses Schauspiel stören, sondern nahm daran Anteil, indem ich mir anhand des Anblicks 'einen runter holte' - jedes Mal, wenn die Frau sich mir zeigte und ihre Onanie vorführte. Sie bemerkte das und begann sich jetzt jedes Mal so zu platzieren, dass sie mein Ding sehen konnte und was ich mit ihm machte.

So wurden wir zwei zu einem Onanie-Paar, ohne uns so näher zu kommen.

Einmal, das war bereits Monate späer, ging ich in das abschliessbare Büro des für mich zuständigen Vorgesetzten und erwischte eine Schreibkraft beim Sex mit ihm. Sie hatten vergessen abzuschliessen! Er sass in seinem breiten Drehstuhl mit der Frau mit dem Gesicht zu ihm auf seinem Schoss, offenbar mit seinem Ding bei ihr drin und beide bewegten heftig ihren Unterkörper, während er an einer ihrer Brüste lutschte. Beide beachteten mich zuerst nicht, obwohl sie mein hereinkommen gehört haben mussten. Der Vorgesetzte gab mir dann einen Wink zu verschwinden und unterbrach seine "Arbeit" nicht.
Später rief er mich zu sich herein und sagte, ich solle Stillschweigen über „diese Dinge“ bewahren. Ich kam dann aber zum Schluss, man hatte gar nicht vergessen abzuschliessen, er wollte sich mir vielmehr zeigen.

Ab diesem Moment rief er jedes Mal, wenn er mit mir in seinem Büro sprach, eine seiner 'Sex-Sklavinnen' herein und begann sie unten zu stimulieren, ohne das Gespräch mit mir zu unterbrechen. Sie hatte ja sowieso kein Höschen an, er hob ihren Rock, setzte sie auf seinen Schoss, liess sie die Beine auf den Schreibtisch legen und rieb ohne Unterlass an ihrem Kitzler. Ich stand auf der anderen Seite des Schreibtischs und konnte so genau in ihr "Allerheiligstes" sehen und hatte Schwierigkeiten, mich auf das zu konzentrieren, was er sagte. Die Frauen bekamen dann schon nach kurzer Zeit einen Orgasmus - ich nehme an, gespielt, um der unwürdigen Szene so schnell wie möglich ein Ende zu setzen.

Eine der Frauen allerdings ging dann nicht aus dem Büro, sondern drehte sich nach ihrem Orgasmus zu ihm herum, öffnete seine Hose, holte "ihn" heraus und lutschte und rieb, was das Zeug hält. Ich sah, wie er abspritzte und sie gerade noch den Mund wegnehmen konnte. Dann legte sie sich rückwärts auf den Schreibtisch mit der Möse zu ihm, er unterbrach seinen Satz und begann bei ihr zu lutschen und zu züngeln. Sie griff nach hinten, nahm meinen Arm, führte ihn zu ihrer blossen Brust und brachte mich dazu, sie zu streicheln und die Warze zu zwirbeln. Sie begann laut zu stöhnen und dann zu schreien, dass man es mit Sicherheit "draussen" hören würde. Ich hatte noch nie einen so lautstarken Orgasmus gehört.

Dann nahm mein Chef seinen Satz wieder auf und sprach mit mir, als ob nichts geschehen sei. Er wollte wohl beweisen, wie mächtig er sei und was er sich erlauben könne, um mich, den "german", zu beeindrucken.

Ab diesem Tag holte er zu den Gesprächen mit mir immer diese Frau dazu und es wiederholte sich jedes Mal das gleiche, wobei er kaum ein Miene verzog - so als sei das völlig normal.

Jene Frau nahm mich einmal zur Seite und zischelte, er habe ihr detailierte Anweisungen zu dieser "performance" gegeben - ich solle keine falschen Schlüsse ziehen.

Meine Kollegen erzählten mir: Jedes Mal, wenn eine Frau neu eingestellt wird, ruft einer der Manager, die ein geschlossenes Büro haben oder auch einer jener Leitenden, die im Obergeschoss ein Büro haben, sie zu sich herein und macht ihr klar, sie müsse ihm zu Sex zur Verfügung stehen, sonst würde ihres Bleibens hier nicht lange sein. Es gäbe Frauen, die ablehnen und dann kurze Zeit später schon nicht mehr zur Arbeit kommen – offenbar entlassen wurden - oder sie beginnen gleich dann mit ihren „sexuellen Diensten“.

Nach einem Monat konnte ich eine solche Szene selbst miterleben. Die Frau kam an ihrem ersten Arbeitstag erst nach längerer Zeit aus dem Büro eines als besonders unersättlich geltenden Managers heraus und zog sich noch den Rock zurecht, verwirrt und empört dreinblickend.

Jener Manager, so erzählte man mir und ich konnte es auch selbst beobachten, hatte drei verschiedene Frauen, die er täglich zu sich kommen liess, um ihm einen zu lutschen oder bei besagter Frau auch für einen vollständigen Sex auf dem Sofa in seinem Büro.

In einer Ecke des Grossraumbüros war die Kammer mit den Utensilien, wo man sich holen konnte, was man an Büromaterial brauchte. Dort hinter dem Regal war der „Ort“ für das gemeine Volk. Als ich einmal dort hineinging, hörte ich Seufzer von hinter dem Regal und sah, dort machten zwei Sex, die Frau offenbar nicht befriedigt, aber aufgeheizt von ihrem Sklaven-Master, der Mann, so wie ich, hochgegeilt von allem, was da so passierte und zu sehen war.

Nun versuchte ich, dort meine Onanierpartnerin abzupassen. Wenn sie in die Kammer ging, eilte ich hinterher und nahm sie an der Hand, hinter das Regal strebend. Zwei Mal riss sie sich los, beiom dritten Mal kam sie mit. Ich setzte mich einfach auf den Boden hinter dem Regal und öffnete die Hose. Sie brauchte nichts zu öffnen, setzte sich über mich, stopfte „ihn“ hinein und begann sich rhytmisch zu bewegen. Sie öffnete die Bluse, liess mich an einer Brustwarze lutschen und bewegte sich immer schneller auf und ab, vor und zurück. Ich kann mich kaum an einen tieferen Orgasmus erinnern.

Wir machten das nun regelmässig – nur war das eben kein gewaltsam erzwungener Sex, sondern einer von zwei verlorenen Seelen. Statt dem Onanieren voreinander jetzt richtiger Sex miteinander. Hier wurde auch keine Rücksicht genommen, ob schon jemand da war. Ein zweites Paar setzte sich dort genauso auf den Boden und begann ohne Skrupel. So bekam ich denn in diesem halben Jahr eine ganz schöne Zahl von Sex-Akten zu sehen – ganz zu schweigen von dem mit meiner Onanierpartnerin, die Sarah hiess.
Sarah liess sich aber von mir nie ausserhalb des Büros einladen.

Nicht alle Pärchen setzen sich auf den Boden. Einige bevorzugten jenen Sex im Stehen, bei dem die Frau dem Mann umarmt und sich an ihn hängt mit den Beinen um ihn geschlungen, andere machten einfach Sex, in dem die Frau sich nach vorn beugte und der Mann sie von hinten nahm, meistens mit den Händen an ihrer Brust und am Kitzler.

Eine Zeit später erfuhr ich, auch einige Gruppenleiter, die kein eigenes Büro haben, sondern selbst im Grossraumbüro sitzen, haben in einer Reihe von Fällen sich schon Sex-Sklavinnen verschafft. Sie verpflichten sie, in der Mittagspause mit ihnen in ein kleines Hotel zu gehen, das nicht weit entfernt war.

Eine der Frauen im Grossraumbüro, so wurde ich eingeweiht, sei sexbesessen. Sie war mir schon vorher aufgefallen, denn sie suchte häufig 'auf dem Hochstand', ohne dort etwas zu finden und war dort besonders zeigefreudig. Bei ihr konnte man einen besonders grossen Kitzler sehen. Kurz danach wurde ich bereits von ihr angesprochen, ob ich nach dem Dienst mit zu ihr kommen wollte. Ich nahm an und machte mit ihr einen sehr lustvollen Sex. Damit war sie meiner aber auch schon überdrüssig.

Man hat sogar versucht, mich mit in das Schema einzubeziehen. Der Chef der Nachbar-Abteilung rief mich in sein Büro. Da waren zwei nackte weibliche Angestellte aus seiner Abteilung auf dem Sofa, beide mit geöffneten Beinen und er nötigte mich auch auf dieses Sofa. Ich sah nun auf beiden Seiten in eine geöffnete Vulva. Er bot mir an, Sex mit der zweiten zu machen, während er die erste 'nahm'. Es gab da eine laufende Videokamera. Ich lehnte ab und verliess das Büro.

Aber ich hatte nicht schnell genug reagiert. Er zeigte mir später ein Video, auf dem zu sehen war, wie ich mich neben die nackte Frau aufs Sofa setzte und die Augen nicht von ihr wenden konnte. Im zweiten Teil des Videos sah man mich am Fuss der Leiter stehen, auf der jene Frau die Beine öffnete. Man konnte sehen, dass ich ihr in die Vulva glotzte, die rot leuchtete und in der deutlich eine erigierte Klitoris zu sehen war. Dann kam ein Film, der offenbar beim Sex mit der "Besessenen" gemacht worden war. Schliesslich die Szene aus der Kammer: Sex mit Sarah. Ich war kompromittiert und konnte so dazu gebracht werden, den Mund zu halten.

Nach etwa drei Monaten in jenem Grossraumbüro wurde mir schliesslich auch das letzte „Geheimnis“ geoffenbart: Man hatte in jenen Paaren von gegenüberliegenden Schreibtischen hinter gemeinsamen Sichtblenden jeweils ein Männlein und ein Weiblein untergebracht. Die allgemein sexuell aufgeheizte Stimmung führte dazu, dass es zwischen beiden fast immer zu sexuellen Kontakten kamen.

Manchmal blieb es bei den „Provokationen“ der Frau, wie ich sie erlebt hatte, manchmal war es der Mann, der sich zeigte, manchmal kam es zum gemeinsamen Onanieren wie in meinem Fall und sehr oft gingen diese „Pärchen“ dann irgendwann einmal „hinter das Regal“ und taten dies dann regelmässig, wie es auch bei mir der Fall war.

In der Regel war es aber auch in diesen Fällen immer jene unpersönliche Form von Sex, die ich hier „Sex der verlorenen Seelen“ nannte, denn es kam praktisch nie zu Liebesbeziehungen zwischen den beiden, nur zum Sex, um den aufgestauten Druck los zu werden.

Die Frau, mit der ich später ausging, sagte mir auch, was ich mir nicht hatte vorstellen können: Die Frauen werden zwar zum Sex gezwungen von ihren Vorgesetzten und kommen dabei üblicherweise nicht zum Orgasmus, weil es immer eine Demütigung ist, aber sie werden doch durch diesen häufigen Zwangs-Sex sexuell angeregt und sitzen dann im Grossraumbüro mit ihren Gefühlen. Das ist die hauptsächliche Basis dafür, dass die Pärchen fast immer Sex machen.

Meine Kollegen erzählten mir, die Chefs mit eigenen Sex-Sklaven geben sogar offen an mit ihren sexuellen Zusatz-Abenteuern bei Männer-Sitzungen und bei gelegentlichen gesellschaftlichen Ereignissen der Firma, bei denen sich typischerweise die Männer zusammenrotten. Fast alle sind verheiratet und tun dies ausserhalb der Ehe.

Nach einiger Zeit hatte ich eine der Frauen kennengelernt und ging mit ihr abends aus. Ich wusste, welchem Vorgesetzten sie zu ‚dienen’ hatte und sprach sie nach einiger Zeit darauf an. Sie leugnete das gar nicht erst, wusste sie doch, das war ein offenes Geheimnis. Sie sagte, sie sei auf den Job angewiesen gewesen und hätte deshalb darauf eingehen müssen, aber nun werde sie sich bald „befreien“ können, denn sie habe jetzt einen neuen Job gefunden, den sie bald antreten werde.

Zum Glück, so sagte sie, verlange ihr Vorgesetzter "nur", ihm einen 'zu blasen' und das könne sie relativ schnell erledigen, wenn sie ihm gleichzeitig heftig den Stengel riebe. Trotzdem meinte sie aber, es sei sehr erniedrigend.

Sie sagte, sie habe auch schon von anderen Firmen gehört, in denen dies so üblich ist, meinte aber, die Mehrzahl der Firmen hätte keine solches Schema. Auch in der Firma, zu der sie wechseln werde, sei dies nicht üblich.

Allerdings komme es eben immer wieder heimlich auch in „sauberen“ Firmen vor, dass einzelne Vorgesetzte sich eine „Geliebte“ auf diese Art zulegen. Sie selbst habe eine Freundin, die ebenfalls so zu Sex gezwungen wurde, in einer Firma, in der dies sonst nicht üblich ist.

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