Endzeitkrise des Kapitalismus

Götterdämmerung

Von Karl Weiss

Ganz, ganz, ganz langsam beginnen die Politiker, die Bankiers, die ‚unfehlbaren’ Manager der Grosskonzerne, die Mogule der Medien und deren Lakaien zu begreifen, diese Krise, die im „Schwarzen September 2008“ mit dem Paukenschlag des Bankrotts der Lehman Bothers begann, hat nichts mit solchen Krisen wie jene zu Ende der 80er-Jahre zu tun oder solchen wie zu Beginn des neuen Jahrtausends, diese Krise ist auch nicht mit jener Depression zu vergleichen, die 1929 mit einem Börsen-Crash begann und sich praktisch bis zum Beginn des 2.Weltkriegs 1939 hinzog, nein, diese Krise hat Ausmasse und wird sie zum Teil noch erreichen, die alles vorher gesehene in den Schatten stellen, sie wird die Endzeitkrise des Kapitalismus sein, sie ist die Götterdämmerung.

Deutschland Absatzentwicklung Markit Flash bis 1.09
Der hier gezeigte Index Markit Flash ist einer der schnellsten und zuverlässigsten Anzeiger der aktuellen Entwicklung des Absatzes der gewerblichen und Dienstleistungs-Firmen in Deutschland. Der Absturz da am Ende ist nicht nur beängstigend, weil das niedrigste Niveaus des Indexes erreicht wurde, der seit 14 Jahren besteht, sondern vor allem wegen der Steilheit des Absturzes. Hält dies weitere Monate an, werden Halbierungen von Absatzzahlen erreicht.

Gewagte Vorhersage? Wir werden sehen. Eine einigermassen realistische Abschätzung wird damit beginnen müssen, was noch an Schulden, an abzuschreibenden Werten auf die Banken und Zentralbanken der Welt zukommt. Wie bereits in früheren Artikeln gezeigt, ist da noch zumindest eine gleiche Grössenordnung angesagt wie das, was bereits bekannt ist und zu den grossen „Banken-Unterstützungspaketen“ geführt hat.

Der Rettungs-Plan

Doch damit sind die Banken und Zentralbanken noch keineswegs aus dem Schneider. Was im Moment anrollt ist nach der Finanzkrise und der Wirtschaftskrise (die mit vielen Firmen-Bankrotten ja noch viele Kredite platzen lassen wird) die Krise der Währungen und der Länder. Was ein Land mit winzig kleiner Bevölkerung, Island, vorgemacht hat, wird von einer bisher noch unbekannten Anzahl von Ländern nacherxerziert werden und das wird weit gigantischere Folgen haben als alles, was wir bisher in der Krise gesehen haben.

Nach allem, was man heute weiss, sind eine Anzahl von Ländern Kandidaten für solche Bankrott-Erklärungen, darunter die Ukraine, Ungarn, die baltischen Staaten, Griechenland, Irland und Portugal, mit Einschränkungen auch Spanien, sowie eine Unzahl von Staaten der dritten Welt, die angesichts der fallenden Rohstoff-Preise (und Rohstoffe sind fast immer die einzigen Werte, über die sie verfügen) in immer schwierigere wirtschaftliche Lagen geraten.

Verschuldung osteuropäischer Länder bei westlichen Banken - Stand Sept. 2008
Wenn einige dieser Osteuropa-Staaten zahlngsunfähig werden, wird dies westliche Baken im Dutzend hinwegfegen.


Als unmittelbar gefährdet gelten laut einer Studie, die von der „Financial Times Deutschland“ zitiert wird, Benin, Burundi, Gambia, Liberia, Mosambik, Niger sowie São Tomé und Príncipe. Ein hohes Risiko, zahlungsunfähig zu werden, laufen ausserdem Guinea, Mali, der Sudan, Burkina Faso, Ruanda und Äthiopien.

Wer diese Aufzählung aufmerksam verfolgt hat, wird unweigerlich gestutzt haben: Moment mal, Griechenland, Irland und Portugal, ebenso wie Spanien, sind Teil des Euro-Systems – und da beginnen bereits die wirklich grösseren Probleme. Wenn die stärkeren Staaten des Euro – und das heisst natürlich zunächst Deutschland, danach eventuell noch Frankreich – beginnen müssen, den Euro über eine Unterstützung von bankrott gehenden Staaten zu verteidigen, dann werden die Banken-Rettungsprogramme und Konjunkturprogramme lächerlich kleine „Peanuts“ sein im Vergleich zu den Summen, die dann fällig werden.

Europäische Union: Zinsdifferenz für Staatsanleihen gegen Deutschland, 15/02/09
Diese Übersicht zeigt, welche EU-Staaten um wieviel mehr an Zinsen für Staatsanleihen zahlen müssen als Deutschland. Grosse Unterschiede bedeuten: Die Anleger haben kein Vertrauen mehr in die Staatsfinanzen jenes Staates.

Wenn die Grosse Koalition plant, mit einer Grundgesetzänderung einer Obergrenze der Verschuldung festzulegen, „um die kommenden Generationen nicht über alle Massen zu belasten“, so belegt das nur: Sie haben nichts begriffen. Sie gehen entweder wirklich immer noch davon aus, dass es sich um eine Krise „wie gehabt“ handelt und bald wieder der Aufschwung kommt, was belegen würde, sie sind nicht einmal in der Lage, Statistiken zu lesen, oder sie betrügen wissentlich die Menschen.

Deutschland - Brutto-Inlandsprodukt - 2000 bis 2008 Quartale gegen Vorquartale
Die 2,1% pro Quartal an Einbruch im 4. Quartal 2008 bedeuten eine Jahresrate von 8,4%!

Die plötzliche Sorge um die „kommenden Generationen“ ist ausserdem nicht glaubwürdig, denn es waren ja genau diese Politiker, die den Raubbau von allen Werten der Menschheit zum Wohle der Konzerne getätigt haben, was den kommenden Generationen tatsächlich eine ungehäure Bürde auferlegt.

BÖrsenkurse Dow Dax und Nikkei von Juli 2007 bis 23/02/2009

Nur, wenn eine wesentliche Anzahl von Ländern bankrott geht, darunter Euro-Länder, so gibt es keine überlebenden Banken mehr, denn alle diese Länder sind verschuldet und ihr Bankrott bedeutet, alle diese Werte sind verloren. Die Banken müssen sie abschreiben und das übersteigt fast immer ihr Eigenkapital.

Am Anfang der Krise, gleich am ersten Tag, nachdem die Lehmann Brothers den Bach hinunter gegangen waren, wurden – alle erinnern sich noch – riesige Bankenrettungspakete geschnürt. In den USA war ein solches Riesenpaket von 740 Mrd. Dollar innerhalb von einer Woche anwendungsfertig.

Die gleiche USA hat aber kurz danach mit bedauerndem Achselzucken reagiert, als der grösste Staat der USA, Kalifornien, den Bankrott anmeldete. Keinerlei „bailout-plan“, es ging ja nur um staatliche Dienstleistungen am Bürger, um Schulen, Universitäten, Kindergärten, Behörden und vieles andere.

Was ist denn nun so heilig an Banken, dass man sie unbedingt retten muss, während die Belange der Bevölkerung unwichtig sind? In Deutschland zum Beispiel wurden bereits deutlich über 100 Milliarden Euro in die Hypo Real Estate gepumpt, während man für die Konjunkturspritze nur 50 Mrd. bereit stellte. Man sagt uns, sie würden das Welt-Finanzsystem repräsentieren. Das ist mit anderen Worten der Kapitalismus. Die Banken sind die Hohepriester der Religion Kapitalismus, die das Privateigentum anbetet.

Es wird aber keine Bank überleben, das ist unmöglich, wenn der grösste Teil aller Kredite auf der Welt platzt – wenn eine grosse Anzahl hochverschuldeter Staaten die Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen. Das wird um das Zehnfache das Eigenkapital aller Banken zusammen überschreiten.

Natürlich kann man versuchen, einzelne Banken zu retten, indem man sie verstaatlicht. Aber dann muss der Staat alle diese Abschreibungen übernehmen. Und je mehr er davon übernimmt, wird er selbst und seine Währung zum nächsten Bankrott-Kandidaten.

Dollar Gasp

Angesichts der Billionen-Pakete der USA steht jetzt schon fest: Der Dollar wird fallen. Die USA werden pleite gehen und nie mehr sein, was sie waren. Jetzt wird angesichts der Spekulation gegen die „Südschiene“ der Euro-Staaten (Spanien, Italien, Portugal, Griechenland) bereits deutlich: Auch der Euro wird letztlich nicht überleben. Wenn man versuchen wird, ihn zu retten, wird damit nur gutes Geld dem schlechten nachgeworfen – was die Euro-Regierungen natürlich nicht hindern wird, es trotzdem zu versuchen.

Nur werden sie damit wertvolle weitere Zig Milliarden verlieren, die sie eigentlich noch gebraucht hätten, um selbst mit einer Währung zu überleben. Auf diese Art und Weise werden reihenweise weitere Staaten die Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen, weil sie versucht haben, mit riesigen Milliardenprogrammen das System zu retten. Diese Staats-Bankrotte werden dann erneut riesige Abschreibungsbedürfnisse bei den überlebenden Staaten, Banken und Währungen hervorrufen.

Und das Ganze, während die Produktions- und Absatzzahlen der gewerblichen Wirtschaft ebenso wie die Umsatzahlen der Dienstleister sich praktisch in freiem Fall befinden – und das praktisch weltweit! Die pleite gehenden Firmen werden bald Legion sein und jede von ihnen hinterlässt geplatzte Kredite.

Die Länder, die dringend Steuereinnahmen brauchen werden, um alle diese Ausfälle bei Banken, Staaten und Währungen zu versuchen zu kompensieren, werden einer zweistelligen Prozentzahl der Verringerung an Steuereinnahmen gegenüberstehen und das Jahr für Jahr die nächsten Jahre. Was werden sie tun? Steuern erhöhen? Für die Vermögenden?

Nun, am Ende mögen sie wirklich dazu übergehen, aber dann wird es längst zu spät sein. Alle Kinder werden schon im Brunnen liegen und man wird sowieso ein völlig neue Basis brauchen, wenn man noch einmal versuchen sollte, die Grundlagen eines kapitalistischen Systems neu zu definieren.

Und was wird man mit den Ländern der dritten Welt tun, die reihenweise Bankrott gehen? Die Währungen all dieser Länder werden nichts mehr Wert sein. Sie werden kein Geld mehr haben, um Lebensmittel einzukaufen. Das Charakteristikum praktisch aller Entwicklungsländer ist, dass sie keine ausreichende interne Nahrungsmittelproduktion haben. Die reichen Länder haben dies mit allen Mitteln verhindert, um ihren eigenen Landwirtschaften die Absatzmärkte zu öffnen.

Wird man lächelnd zusehen, wenn Hunderte von Millionen oder sogar Milliarden Menschen verhungern? Wird man ihnen Lebensmittel schicken? Wie lange? Die nächsten hundert Jahre? Wer will das zahlen?

In zehn Jahren, wenn wir Anfang 2019 stehen, wird die Krise noch nicht ausgestanden sein, wenn es bis dahin noch einen Kapitalismus geben wird, was nach aller Wahrscheinlichkeit nicht der Fall sein wird. Nur werden alle jetzigen verzweifelten Bemühungen, da noch etwas zu retten, aus der Sicht jener Zeit als lächerlich erscheinen. Man wird darüber spotten, dass man fragte, ob Opel gerettet werden solle, statt zu fragen: Wollen wir eigentlich noch Autos? Statt einem Welt-Kapitalismus kann sich dann schlimmstenfalls die kapitalistische Barbarei herausbilden, wo die Superreichen ihre eigenen Privatarmeen haben und den Rest der Menschheit (soweit er überlebt hat) versklaven und terrorisieren.

Aber was ist denn nun eigentlich passiert, dass alles zusammenbricht, werden Sie fragen? Was passiert ist: Die Gesetze der Ökonomie sind ehern. Karl Marx hat sie genau dargelgt. Man kann sie nicht zu seinen Gunsten umbiegen. Aber genau das wurde versucht.

Karl Marx

In den Jahren nach dem Zusammenbruch des Imperiums der Sowjetunion wurden die Kapitalisten masslos. Sie merkten, sie können sich durch eine generelle Neuorientierung der weltweiten Wirtschaft noch weit mehr bereichern („Globalisierung“). Da aber diese Trillionen und Trillionen von Zusatzverdienste infolge der Umverteilung aller Werte zu den Grosskonzernen nicht für profitbringende Produktion oder Dienstleistungen eingesetzt werden konnten, denn die Weltbevölkerung konnte ja nicht mehr konsumieren, weil ihre Einkommen ja nicht in gleichem Masse stiegen, wurden sie zu Trillionen und Trillionen von Spekulationsgeldern.

Sie erinnern sich, wie Deutsche-Bank-Ackermann noch vor nicht allzu langer Zeit erklärte, seine Bank werde mindestens 25% auf eingeseztes Kapital an Profit pro Jahr machen und gleich eine Anzahl von Angestellten entliess, um dies zu unterstreichen? Wo waren da alle die Ökonomen, die Volkswirte, um zu fragen, wie dies möglich sei. Haben sie im Volkswirtschaftsstudium nicht aufgepasst? Wie kann in einer Realwirtschaft, in der selbst mächtige Grosskonzerne mit Produkten und Dienstleistungen Schwierigkeiten haben, 10% auf eingesetztes Kapital pro Jahr zu verdienen (ausgenommen von kurzzeitigen Ausnahmesituationen), wie kann dann eine Bank zu 25% pro Jahr kommen?

Nun, was die Banken und eine Menge anderer Institutionen taten: Sie schoben eine Trillionen-dicke Kreditblase an. Das führte zu höherem Konsum auf der Basis von Krediten und führte sogar für die Jahre von 2005 bis 2008 zu einem gewissen Wirtschaftswachstum in einer Anzahl von Ländern, aber alles auf Kredit. Damit konnte der Ausbruch der Überproduktionskrise hinausgeschoben werden aber nur um nun umso gewaltiger zuzuschlagen. Alle jene hohen Gewinne aber waren Luftbuchungen, sie waren Ausgeburt einer Blase. Nur – sie fielen wirklich an. Die Deutsche Bank hat ja ihre 25% aufs Jahr erreicht und entsprechend an ihre Aktionäre ausgezahlt.

Doch dann, ausgehend vom Jahr 2006, als die Immobilienpreise in den USA, aufgeblasen durch Kredite, zu purzeln begannen, platzten die Kredite, zuerst lokal und ohne grosse internationale Auswirkungen, dann immer mehr und nun in frenetischem Rhythmus und sie sind weiterhin am Platzen und werden noch Jahre platzen.

USA: Foreclosure Zwangsversteigerung

Alle die Trillionen von Dollars und Euros und Yen, die da an Privatpersonen gingen aufgrund der Kreditblase, sind nun da in den Händen von Reichen, Superreichen und Super-Superreichen. All dies Geld muss vernichtet werden, denn ihm stehen keine wirklichen Werte gegenüber, es waren nur Luftbuchungen. Aber wie bringt man die Kapitalisten dazu, ihr Geld zu vernichten? Klar, das geht nicht im Kapitalismus. Der betet ja das Privateigentum an. Man kann diese Leute nicht auffordern, sich auf einem öffentlichen Platz zu treffen und all ihr Geld dorthin in Banknoten zu bringen und zu verbrennen. Genau das fordern aber die ehernen Gesetze der Ökonomie. Die Ökonomie akzeptiert keine Scheinwerte, denen nichts Wirkliches gegenübersteht und sie wird die Krise weiter vertiefen, bis alle diese Werte vernichtet sind.

Die Besitzer dieser Werte könnten dies im Grunde wissen, denn sie sind ja meistens keine Vollidioten, aber sie wollen es natürlich nicht wahrhaben. Sie haben nichts dagegen, dass die Werte der anderen vernichtet werden, aber bitte nicht ihre eigenen. Viele von ihnen haben ja schon beträchliche Mengen an Geld verloren, weil sie Aktien hatten, die jetzt auf vorher unvorstellbare Tiefstände gefallen sind, weil sie Geld bei Lehmann Brothers oder in Island hatten, weil sie Anteile von Northern Rock hatten oder weil ihre Anteile an Unternehmen gewaltig im Wert verloren haben.

Northern Rock Pleite

Verfolgt man die grossen Kapitalflüsse seit dem September 2008, so ist klar: Die Besitzer all dieser Werte sind in panischer Flucht vor der Kapitalvernichtung, sie versuchen auf Teufel komm raus „sichere Häfen“ zu fnden, wo ihr Geld zumindest nicht wegschmilzt wie Butter an der Sonne. Sie haben ihre Gelder fast vollständig aus Entwicklungs- und Schwellenländern abgezogen, denn dort erwarten sie grössere Risiken als in den führenden Industrieländern. Sie akzeptieren heute Verzinsungen, die fast genau der Inflationsrate entsprechen, also keinerlei Zuwachs versprechen, nur um nicht noch mehr Geld zu verlieren. Es sei daran erinnert, vor kurzem sassen sie noch auf hohen Rossen und wollten 25% jährlich! Nun aber haben sie in unglaublich weitem Masse Dollar-Bonds gekauft, die praktisch keine reale Verzinsung bieten, also US-Staatsanleihen, denn die USA waren immer der Hort der Sicherheit für das Kapital.

Das hat den Dollarkurs in die Höhe getrieben. Nun, aber, seit etwa drei Wochen, scheinen einige von ihnen schon gemerkt zu haben, der Dollar ist kein „sicherer Hafen“, im Gegenteil. Die unglaublichen Trillionen-Programme der US-Regierung zur Bankenhilfe, zur Ankurbelung der Konjunktur und zur Hilfe für Häuschenbesitzer, die sich mit Krediten übernommen haben, haben bereits jedes Mass überschritten. Diese Bonds werden nie bezahlt werden. Der Dollar wird platzen wie eine reife Frucht.

So beginnt jetzt langsam der Goldpreis in Dollar zu steigen. Gold ist immer die letzte Zuflucht des Kapitals, wenn nichts mehr sonst hilft. Nur wird mit all diesen Manövern die Krise immer weiter verlängert, denn sie kann nicht auf dem Talboden ankommen, solange diese Kapitalmengen unterwegs und nicht vernichtet sind.

Gleichzeitig sind die Besitzer aber auch die Mächtigen in dieser Gesellschaft. Sie haben umfangreiche Möglichkeiten, den Verlust all dieser Werte zu verzögern. Und so vertieft sich die Krise, 2010, 2011, 2012 usw. usf.

Scheiss-Kapitalismus

Steht da oben, das seien nicht alle Vollidioten? Nun, das stimmt nur bedingt. Der Verband der Metallindustrie in Deutschland zum Beispiel spielt immer noch „business as usual“. Man verlangt von der Gewerkschaft, einen Teil der vereinbarten Lohnerhöhungen zu verschieben, was im Tarif-Vertrag für Firmen mit finanziellen Schwierigkeiten vorgesehen war. Sie haben bis heute nicht begriffen, was der Kern der Krise ist: Die Menschen auf der Welt haben nicht genug Geld, um all die produzierten Güter und angebotenen Dienstleistungen zu kaufen, deshalb muss ein Teil dieser Produktion und dieser Dienstleistungsangebote vernichtet werden. Wenn die Metall-Arbeitgeber also fordern, die Lohnerhöhungen zu verschieben, vertiefen sie so die Krise und gefährden ihre Betriebe noch mehr. Die Arbeiter dagegen, die auf den vereinbarten Erhöhungen bestehen, sind darauf aus, die Krise zu vermindern und den einen oder anderen Betrieb überleben zu lassen. Also Metall-Arbeitgeber hat offenbar nicht viel mit Intelligenz zu tun.

Nun fragt sich nur, werden die Völker der Welt sich wirklich gefallen lassen, für Jahre und Jahrzehnte durch die Krise und in Arbeitslosigkeit und Armut geschleppt zu werden, bis die Kapitalisten ihre faulen Gewinne losgworden sind? Oder wird sich nicht die Kenntnis darüber verbreiten, man muss sich nicht alles gefallen lassen. Es gibt den Sozialismus, in dem das Volk das sagen hat. Wer will da noch warten, bis der Kapitalismus sich ausgekrieselt hat?

Das sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht eine klare Mehrheit der Menschheit dem Kapitalismus den Todesstoss versetzt und die lichte Zukunft der Menschheit ohne Ausbeutung und Unterdrückung einleitete.


Veröffentlicht am 23. Februar 2009 in der Berliner Umschau


Zusatz zum Artikel (27.2.09)

Wie um die Aussagen dieses Artikels zu unterstreichen, kommt nun, kurz nach seiner Veröffentlichung, die Zusage eines ersten Hilfspaketes für osteuropäische Banken und andere Unternehmen dort: "Die schwer in Schlagseite geratenen osteuropäischen Länder und ihre Banken können auf eine erste Finanzspritze aus dem Westen bauen. Wie die drei großen Entwicklungsbanken Weltbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie die Europäische Investitionsbank ankündigten, wird eine Summe von rund 25 Mrd. Euro zur Unterstützung taumelnder Banken nach Osteuropa gepumpt."

Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dies wird keineswegs ausreichen:

"Die bereitgestellte Summe erweist sich vorerst als Tropfen auf den heißen Stein.
Dass es mit den 25 Mrd. Euro jedoch noch nicht getan ist, geht aus Schätzungen des Finanzbedarfs zwischen 100 und 150 Mrd. Euro hervor. Auch Weltbank-Chef Robert Zoellick rechnet mit einer Summe von insgesamt rund 120 Mrd. Dollar, die zur Rekapitalisierung der Banken in der Region nötig sei."
rotzpipn - 23. Feb, 14:53

Wäre der Kapitalismus nicht Garant für Vielfalt und Individualität, wäre ich auch dagegen ...

piratesgirl - 23. Feb, 18:53

Da der Kapitalismus weder alle Menschen satt bekommt, noch ein Garant fuer Vielfalt und Individualitaet ist, sollten wir ihn besser heute als morgen begraben.

Gruss
pg
creature - 23. Feb, 19:06

jeder ......ismus ist eine seuche!
Karl Weiss - 24. Feb, 00:11

Seuche

Hallo creature,

ja, das ist eine weithin gebrauchte inhaltslose Phrase von Leuten, die sich interessant machen wollen, nur hat sie nichts wirklich Hilfreiches an sich.

Die ...ismen sind nichts anderes als die Wertesysteme, an denen sich Menschen orientieren. Jeder Mensch, der kein solches Wertesystem hat, ist entweder ein Soziopath oder ein Geisteskranker.

In Wirklichkeit ist also die schlimmste Seuche, dass es Menschen gibt, die ohne solche Wertesysteme, ohne solche ...ismen auskommen müssen.
blogger.de:nnier - 24. Feb, 09:00

Müssen da denn immer gleich

Soziopathen, Geisteskranke und Seuchen rausgeholt werden? Den Artikel habe ich mit Interesse gelesen. Aber solche Holzhammeraussagen erschrecken mich.
Karl Weiss - 24. Feb, 14:41

Missverständnis?

Hallo de:nnier,

da scheinen Sie etwas falsch verstanden zu haben. Ich habe keinerlei Holzhammeraussagen gemacht und niemand als geisteskrank oder Soziopath bezeichnet.

Ich habe lediglich klargestellt, dass die ..ismen nichts anderes sind als die Wertesysteme, die alle Menschen brauchen, um sich orientieren zu können. Wer ohne eine solche Orientierung ist, aus welchen Gründen auch immer, kann sich nicht mehr "normal" verhalten, dnn Normalität bezieht sich ja auf solche ...ismen. Er wird dann von der Gesellschaft als Soziopath oder als Geisteskranker behandelt.

Im übrigen war es nicht ich, der den Begriff Seuche in die Diskussion eingeführt hat.
creature - 24. Feb, 19:13

einigen ismen kann ich schon was abgewinnen,
dadaismus, anarchismus, individualismus, nudismus usw....;)
also hoffe ich das meine geisteskrankheit nicht allzu schlimm ist!
kranich05 - 28. Feb, 13:01

Endzeitphantasien

Ich lese gern in diesem Blog.
Dieser Beitrag hat mich zu einem eigenen angeregt.

http://opablog.twoday.net/stories/5547864/

tom-ate - 28. Feb, 21:45

"Die lichte Zukunft der Menschheit"...

...könnte banal an den Grenzen des Wachstums auf einem endlichen Planeten scheitern. Da braucht niemand dem Kapitalismus den "Todesstoss" zu versetzen. Marx war übrigens nie dafür, aus seinem Schrifttum einen ...ismus zu basteln. Das war zunächst das Werk von Engels und damit schon der Anfang seiner Dogmatisierung die im Stalinismus (auch ein orientierender Wert?) den traurigen Höhepunkt erreichte.

Karl Weiss - 1. Mrz, 00:25

Freude an toten Kindern?

Hallo Tomate,

nach Ihren letzten Einlassungen hier werde ich nicht mehr so zuckersüss mit Ihnen umgehen. Sie sind, das haben Sie hier bewiesen, ein eingeschworener Verteidiger des Kapitalismus und als solcher muss ich Ihnen unterstellen, sie freuen sich daran, dass jährlich Millionen von Kindern sterben.

Selbstverständlich sind die Grenzen des Wachstums, die uns dieser Planet setzt, im Sozialismus die Leitlinien der Politik, während der Kapitalismus diese Grenzen nie berücksichtigt hat. Das kann er ja auch nicht, denn sein einziges Kriterium ist die Steigerung des Profites der Grosskonzerne. Da haben irgendwelche Grenzen keinen Raum.

Nun wiederholen sie noch einmal den "Stalinismus", was Sie erneut als knallharter Kapitalismus-Anbeter outet. Daher noch einmal (nicht für Sie, sie wollen ja nicht hören, sondern für die anderen): Es gibt keinen Stalinismus. Das ist eine Erfindung von Apologeten des Kapitalismus, weil sie glauben, damit negative Assoziationen hervorrufen zu können. Es gibt die Wissenschaft des Marxismus-Leninsmus und die ist tasächlich ein Wert, an dem sich viele Menschen oientieren.
tom-ate - 1. Mrz, 10:15

"Es gibt keinen Stalinismus"

Was Sie mir unterstellen, ist kompletter Unsinn.

Stalin und seine Verbrechen gab's wohl auch nicht? Immerhin hat er seinerzeit praktisch das gesamte, von Ihnen wohl verehrte, ZK der KPdSU liquidieren lassen. Da könnte man auch als eingefleischter Marxist-Leninist wenigstens mal ansatzweise den Verdacht schöpfen, dass in dem System was faul ist.
Karl Weiss - 1. Mrz, 14:25

Keine Argumente

Hallo Tomate,

Sie reagieren wie jeder Reaktionär, noch dazu, ohne Argumente zu benutzen.

Wenn Sie in die Ecke gedrängt sind, weil ich Ihnen die Millionen von Toten vorhalte, die das von Ihnen verteidigte System, der Kapitalismus, jährlich hervorbringt, reagieren Sie wie die Pawlowschen Hunde automatisch und vorhersehbar. Sie spucken "Stalinismus", was jeder Apologet des Kapitalismus automatisch tut, wenn er nicht mehr weiter weiss. Sie versuchen an die antikommunistischen Vorurteil der Leser zu appelieren, weil sie keine Argumente mehr haben.

Wenn ich geduldig bin und erkläre, dass es keinen Stalinismus gibt, denn ...ismen sind selbständige Gedanken- und Vorstellungsgebäude, die sich in wesentlichen Punkten von anderen der gleichen Kategorie unterscheiden, so antworten Sie "und Stalin gabs nicht?".

Wahnsinnig gescheit, nicht?

Schliesslich entdecken Sie noch ihr Mitgefühl mit dem ZK der KPdSU!

Phantastisch! Haben Sie's noch alle?

Was machen Sie und phuter eigentlich in diesem Blog? Offensichtlich kann Ihnen nichts zusagen, was hier geschrieben wird. Ist es einfach nur die Freude daran, mich zu ärgern?

Wenn Sie die Leser des Blogs beeinflussen wollten, um zu verhindern, dass sie sich vom Kapitalismus abwenden, dann müssten Sie ja ab und zu mal ein Argument bringen. Oder glauben Sie wirklich, mit dumpfen Anklängen und Assoziationen können Sie noch die Menschen hinter dem Ofen vorlocken in den Zeiten der Endzeitkrise des Kapitalismus.

Nein, da müssten sie schon wirklich inhaltlich etwas bringen, aber das tun Sie ja nicht.

Wenn Sie glauben, der Kapitalismus hätte Zukunft, dann legen Sie doch einmal dar, wie er sich so verändern könnte, dass all jene Grausamkeiten nicht mehr sein Markenzeichen wären.

Wenn Sie von einem "DrittenWeg" zwischen ihm und dem Sozialismus träumen, dann legen sie doch einmal dar, wie man dahin kommen könnte und wie der aussähe.

Aber nichts, nichts, nichts, nur "Stalinismus".
tom-ate - 2. Mrz, 08:52

Pawlowscher Hund

Ich bin etwas erstaunt, wie Sie auf Kritik reagieren. Es wäre doch auch für andere LeserInnen interessant zu erfahren, wie Sie zu Stalins Taten stehen, oder nicht? Dazu erfahren wir leider nichts.

Andererseits möchte ich Sie wirklich nicht ägern. Wenn dies der Fall ist, dann möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen.

Übrigens lese ich einige Ihrer Analysen trotz allem mit Gewinn. Mich interessiert genau wie Sie die "Endzeitkrise des Kapitalismus" - mit dem Unterschied, dass ich diese Krise ganzheitlicher sehe. Es handelt sich meiner Meinung nach nicht nur um eine Krise des Kapitals, sondern um eine Krise der gesamten Menschheit. Es ist ebenso eine Sinnkrise, eine psychologische Krise und natürlich eine ökologische. Diese Aspekte in ihren Wechselwirkungen zu begreifen und zu analysieren, ist kein Kinderspiel. Das kann auch nicht einfach mit zwei Nebensätzen zu einer marxistischen Theorie ergänzt werden. Einen nützlichen Teil der Analyse hat der Club of Rome mit seinen Publikationen zu den Grenzen des Wachstums - bereits 1972 - geliefert. Allerdings sind die Lösungsansätze, die aus dieser Kritik des zerstörerischen Wirtschaftswachstums abgeleitet wurden (Ökosoziale Marktwirtschaft) meiner Meinung nach ungenügend. Die Krise kann offensichtlich nicht marktwirtschaftlich gelöst werden. Ich versuche, wie andere Menschen auch, z.B. mit Hilfe meines Blogs einen Schritt weiter zu gehen. Die "Millionen von Toten", aktuell hungern 960 Millionen Menschen, können weder mir noch Ihnen alleine zur Last gelegt werden. Wir alle, vor allem die, die nicht hungern, tragen einen mehr oder weniger großen Teil der Verantwortung mit, weil wir alle Teil des Systems sind.
Karl Weiss - 3. Mrz, 04:00

Geschwurbel

Hallo Tomate,

nein, ich reagiere nicht auf Kritik. Dazu hätten Sie ja kritisieren müssen, haben Sie aber nicht. Kritisieren beinhaltet Argumente oder jedenfalls Argumentationsversuche. Das haben Sie aber nicht getan.

Sie haben stattdessen unbelegte Behauptungen in die Welt gestellt und versucht, in dumpf-andeutender Weise Assoziationen zu wecken, die von eventuell noch bestehenden antikommunistischen Vorurteilen genährt werden können.

Deshalb habe ich ihre Reaktion auch mit der von Pawlowschen Hunden verglichen, denn sie ist typisch für alle Reaktionäre. Nein, Stalin war nicht das Thema und es tut nichts zur Sache, was ich von ihm denke. Sie haben versucht , ein anderes Thema einzuführen, weil Sie beim eigentlichen Thema keine Argumente hatten.

Das ist genauso, wenn man die Schlächtereinen Israels anprangert. Dann kommen immer die Reaktionäre und fordern von einem, man müsse das Existenzrecht Israels anerkennen. Auf die Art und Weise kann man vom Thema ablenken und das Wort "Existenzrecht" scheint auf den ersten Blick etwas selbstverständliches zu suggerieren.

Ich habe die Millionen von Toten in der Dritten Welt und spezielll die Millionen von toten Kindern nicht allein Ihnen zur Last gelegt. Wiederum lenken Sie vom Thema ab. Ich habe sie dem Imperialismus, der momentanen Ausformung des Kapitalismus, zur Last gelegt und habe alle für mitschuldig erklärt, die wie Sie den Kapitalismus verteidigen. Eine Mitschuld von allen dagegen lehne ich kategorisch ab. Das ist so, als wollten sie die Gefängnisinsassen für die Untaten des Gefängnisdirektors mitverantwortlich machen.

Sie sind Teil des Systems, ich nicht. Wer das System kritisiert und entlarvt, ist nicht für die Missetaten des Systems verantwortlich. Wer allerdings das System verteidigt wie Sie, der muss sich eine Mitschuld anrechnen lassen.

Was Sie da zur Verbindung der verschiedenen Krisen ("Sinnkrise", "Ökologische Krise", "psychologische Krise") sagen, ist inhaltsloses Verschwurbeln. Sie lieben es, Stichworte zu benutzen, die irgendeine Assoziation wecken, um damit inhalt vorzutäuschen.

Die "Erkenntnisse des Club of Rome" von 1972 waren die falschen Antworten der Kapitalisten auf das damals aufkommende Umweltbewusstsein. Auch da, viel Geschwurbel und nichts konkretes.

Wenn Sie sagen, die Krise kann nicht marktwirtschaftlich gelöst werden, so sagen Sie eben, der Kapitalismus kann sie nicht lösen. Wenn aber im Kapitalismus keine Lösung möglich ist, dann ist sie nur im Sozialismus möglich. Es gibt keine andere Alternative in unserer heutigen konkreten Situation.

Falls Sie irgendeine andere Lösung sehen, dann könne Sie das ja darlegen, aber das versuchen Sie ja nicht einmal.
tom-ate - 3. Mrz, 07:23

Schwarz - Weiss

Ich verstehe Sie nur zu gut.

Den Rest der Antwort hab ich soeben wieder gelöscht. Es ist zwecklos.

Ihnen weiterhin viel Glück in Ihrer Welt.
sachmed - 18. Apr, 18:28

Lieber Karl!

Heißblütig bist Du ja, das weiß jeder, der hier regelmäßig liest. Aber Deine Berichte sind sooo gut und sooo wichtig.
Ist Dir schon aufgefallen, dass sogar dieser Widerling Bush nach dem ersten Bankencrash nach Reduzierung der Bankergehälter geschrien hat. Uuups!
Nie wieder eine solche Forderung. Viel mehr sind nun die zahlungsunfähigen Kreditbezieher bzw. die so humane Bank, die derlei Kredite in völliger Selbstlosigkeit vergab schuld. Ich habe noch nie so viele Ablenkungsmanöver gehört wie in dieser Zeit. Man könnte meinen, sie wissen es nicht besser. Oh doch! Das erste bei uns was ich hörte (von wem ist mir leider entfallen) war der Schrei nach geringeren Managergehälern. Uuups- wird wohl derjenige, dem dies entfleuchte, gedacht haben...habe ich das gerade gesagt????
Dann loben sie noch, dass ja viele Branchen sich Lohnerhöhungen im vergangenem Jahr erkämpften -was die Kaufkraft hebt! NA so was!
Und nun?? Nun sind sie sicher, es wird alles nur halb so schlimm. Es gibt wieder Kredite für jedermann. Das schafft Luft für mindestens 2 Jahre und dann???? Uuuups ????
Die sind hier, lieber Karl, so gut gegen Sozialismus geimpft :"Sozialismus bedeutet Armut" ein Serum, das schon sehr lange funktioniert.
Ist Dir schon aufgefallen, dass es nie Sozialismus gegeben hat? Ich höre in den Medien immer nur vom Kommunismus. Die kommunistische DDR, der Kommunistische Block, das kommunistische Kuba...Verdammt, die sind sozialistisch!!!! Kommunismus bedeutet klassenlose Gesellschaft. Alles gleich!!! Das hat es nie gegeben!!!! Das fand auch Marx (so man den Büchern glauben darf) selber nicht erstrebensswert. Aber Panikmache liegt den Medien im Blut.
Sozialismus ja, dann aber besser als bei uns in der DDR. Vielleicht in dem man die Großbetriebe verstaatlicht und den Mittelstand machen lässt.
Vielleicht sorgt das auch für die neckischen Sachen, die es bei uns nicht gab, wie Brokkoli oder Rapunzel. Wir waren zu verknöchert und als Arbeitgeber viel zu nachsichtig, sonst hätte es nicht so viele Bummelschichtler gegeben, so dass die Pläne nicht erfüllt werden konnten. Dann aber das Geschrei wegen Mangelware. Nun gut. Bei Euch ist das ja gerade das Gegenteil.
Ich befürchte, dass die Amis am Ende Obama für ihren finanziellen Ruin verantwortlich machen werden. Dann kommt ein schlimmerer Bush und fängt wegen Rohstoffen und Profit Krieg mit den Russen an (Bush hat ja sogar in Georgien sein Unwesen getrieben und Stellungen beziehen lassen)...das wars dann !!!
Die Massen sollten auf die Straßen gehen, aber sie lassen sich immer wieder einlullen und von der Oberschicht schlachten! Sagte Herr Knopp nicht milde lächelnd, dass die Oberschicht der Welt einen finanziellen Zuwachst von einer halben Billion halbjährlich hat. Wie schön für die...und wo bleibt das Geld was zum Kaufen gebraucht wird??? Das steht dem Volk nicht zu weil sie unfähig und überflüssig sind...meinen die Göttlichen in normaler Selbstüberschätzung.
Stalin war kein Sozialist sondern ein Diktator, wenn ich das mal so sagen darf.
Tomate sieht sich sicher lieber sinnieren als Schöngeist bis uns allen die Brocken um die Ohren fliegen.
Ich hätte mir schon das Beste vom Sozialismus und das Beste vom Kapitalismus gewünscht. Aber sagte Marx nicht zu solchen Träumern "Utopische Sozialisten"?
Das hieße, dass die Reichen ein Bewußstsein bekämen und sozial gerecht wären. Das hieße, dass sie nicht so maßlos gierig wären. Einfach Utopisch! Die interessiert morgen ein Scheißdreck! Und die Menschheit...so lange sie sich schlachten lässt....!

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