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Donnerstag, 10. September 2009

Wie ist das mit dem „grey rape“

Vergewaltigung oder nicht?

Von Karl Weiss

„Vergewaltigung ist so ein hässliches Wort“ überschreibt die „jetzt.de“-Abteilung der „Süddeutschen“ einen Artikel vom 6.9.2009. Dort wird ein Sexualpädagoge von „pro familia“ interviewt. Er relativiert in genereller Weise die Frage der Vergewaltigung.

Er sagt u.a.: „Ich finde, man tut der Sexualität unrecht, wenn man sagt, dass es nur zwei Arten von Sex gäbe: Nämlich entweder der von beiden Seiten gewollte und hundertprozentige, einvernehmliche oder der gewaltsame, eine Vergewaltigung. Es gibt auch Grauzonen. Es gibt Verführung und es muss auch nicht immer nur die Frau sein, die überzeugt wird. Wenn man diese Seite der Sexualität, die auch etwas mit Überredung und Schmeicheln und vorsichtigen Grenzüberschreitungen zu tun hat, verneint, dann macht man Sexualität zu einer klinisch reinen Sache und das ist sie einfach nicht."

Dem vorausgegangen war eine Zuschrift einer Leserin unter dem gleichen Titel, in der sie vier solcher „Grenzsituationen“ beschreibt, die ihr selbst passiert sind.

Bravo Aufklärung 3

Man erfährt auch, dass solche Situationen in der Grauzone zwischen einverständlichem Sex und Vergewaltigung in den USA als „grey rape“(Graue Vergewaltigung) bezeichnet werden.

Der Bürgerjournalist kann zu diesem Thema auch eine Geschichte beitragen:

Es war, als ich Student war, ich war wohl 20 oder 21: Ich lebte mit meinem Freund, der auch studierte, in einer kleinen 2-Zimmer, Küche, Bad, jeder in seinem Zimmer, ohne dass wir andauernd zusammen gewesen wären – er studierte in einem anderen Semester. Eines Tages stellte er mir seine neue „Eroberung“ vor: Eine glänzende Schönheit, vielleicht 16 Jahre alt, nicht so ganz schlank, mit jenen Rundungen, die man als Mann so gerne sieht, aber vor allem mit zwei gewaltigen „Ballons“, Brüsten von epischer Größe.

Bravo - Sex

Ich sprach fast nie mit ihr, wenn sie auch in der folgenden Zeit oft in unserer Wohnung war. Ich hatte sogar den Eindruck, sie missachtete mich ein wenig. Außer der üblichen Grußformel bekam ich nie etwas von ihr zu hören.

Eines Tages aber sagte mir mein Freund, er werde zu anderen Studenten gehen, denn man lerne gemeinsam, aber durch ein Missverständnis sei seine Freundin da und könne jetzt so nicht nach Hause. Sie werde in der Wohnung bleiben. Na gut – kein Problem.

Ich dachte eigentlich, sie würde in seinem Zimmer bleiben, aber nach kurzer Zeit kam sie und frage, ob sie mir etwas Gesellschaft leisten könne. Natürlich! Sie frage mich, was ich studierte und in welchem Semester und wie das mit den Examen sei und so weiter. Sie inspizierte genau mein Zimmer, lief hierhin und dorthin, fragte nach den Fotos, die ich dort hängen hatte und so weiter.

Bravo - Erstes Mal

Sie muss gesehen haben, dass ich immer wieder nach den Brüsten schielte. Wahrscheinlich wusste sie ja auch, mit welchen Pfunden sie wuchern konnte. Mir wurde es jetzt ein wenig schwindelig, denn ich war so viel propere weibliche Nähe nicht gewohnt. Ich war zu jener Zeit noch Jungfrau – oder sagt man Jungmann?

Schließlich ging sie so weit, meinen Kleiderschrank zu inspizieren. Sie fand dort mein weißes, langärmeliges Hemd, das ich für formale Anlässe hatte. Sie fragte, ob sie das anziehen dürfe. Natürlich, warum nicht?

Sie ging ins andere Zimmer, um sich umzuziehen. Als sie zurückkam, hatte sie nur mein Hemd und ein Höschen an! Ich war sprachlos. Anstatt einmal ein paar deutliche Worte mit ihr zu sprechen, starrte ich nun noch mehr auf den Busen, der sich unter meinem Hemd jetzt noch deutlicher abzeichnete – ohne BH. Ich war schlicht und einfach hingerissen und weggeschleppt.

Nun konnte man sehen, die Brüste waren nicht nur riesig, sondern auch sehr fest. Sie waren kaum gefallen ohne BH.

Bravo - Stellung 6

Ich war nicht mehr in der Lage richtig zu denken. Ich hätte mir sagen müssen, ein solches Verhalten war nicht normal. Sie wollte mich provozieren und schaffte es. Aber ich war nicht in der Lage zu rationalisieren, was sie wollte – und was ich wollte. Ich war einfach nur happy, ein so schönes Mädchen so geringfügig bekleidet in meinem Zimmer zu haben.

Sie setzte sich im Schneidersitz auf mein Bett und unterhielt sich weiter mit mir. Ich setzte mich neben sie aufs Bett. Dann zog ich auch meine Hose und meine Schuhe und Socken aus, so das ich auch nur noch mit einem Hemd und einer Unterhose bekleidet war. Sie ließ das ruhig und ohne zu protestieren geschehen. Nun saßen wir beide auf dem Bett, geringstmöglich bekleidet und immer noch in einem Gespräch, das nichts von der tatsächlichen Situation widerspiegelte.

Ich hätte nun, wenn ich denn schon etwas von ihr wollte (und ich wollte), anfangen müssen, die Unterhaltung in diese Richtung zu schieben. Davon zu sprechen, wie schön sie ist, wie sehr sie mir gefällt usw. und dann vielleicht einen schüchternen Versuch wagen können, sie zu küssen. Aber ich tat nichts dergleichen. Ich kämpfte vielmehr mit meinem schlechten Gewissen. Ich konnte unmöglich etwas mit der Freundin meines Freundes anfangen! Das wäre das Ende der Freundschaft und unserer Wohngemeinschaft gewesen!

Bravo Aufklärung 12

Doch während ich das dachte, wurde mir schon immer heißer und ich fühlte, wie mir die Hitze ins Gehirn stieg. Ich MUSSTE jetzt etwas tun. Was ich tat, war ohne Sinn und Verstand. Statt mit ihr zu sprechen, zu flirten, schob ich mein Hemd etwas nach oben, so dass sie sehen konnte: In meiner Unterhose stand bereits ein dicker Hammer.

Nun, das hatte sie wohl sowieso angenommen und war wahrscheinlich nichts Neues für sie. Andererseits hielt sie das auch nicht von ihren Plänen ab, welche auch immer das sein sollten. Sie versuche weiterhin, sich normal mit mir zu unterhalten.

Wenige Momente später setzte mein Gehirn völlig aus. Ich war nur noch ein Gewebe von Begehren und Geilheit. Ich drückte sie aufs Bett, so dass sie nun lag, ich warf mich über sie und im selben Moment riss ich ihr mit Kraft das Hemd (mein Hemd) auf. Das tat ich wohl recht kräftig, denn später, als ich nachsah, konnte ich die Bescherung sehen: Ich hatte einen der Knöpfe mitsamt einem Stück Stoff herausgerissen.

Bravo - Aufklärung 1

Nun hatte ich ihre Brüste direkt vor mir. Ich nahm eine mit der Hand, ging an die andere direkt mit dem Mund, stimulierte ihre Brustwarze mit der Zunge und knabberte dann etwas an ihr. Sie sagte: „Au, Au Au!“, hatte wohl Angst, ich würde in die Brustwarze beißen. Mein Ding drückte ich derweilen an ihren Oberschenkel und rieb dort. Nur zehn Sekunden später, sie hatte nichts anderes als erneut „Au, Au Au!“ gesagt, kam ich auf ihren Oberschenkel.

Ich erhob mich. Sie ebenfalls und ging ins Bad. Als sie einige Zeit später auftauche, war sie schon wieder angekleidet. Ich entschuldigte mich bei ihr. Sie sagte, nein, ich müsse mich nicht entschuldigen, sie hätte mich provoziert. Sprachs und nahm den Bus nach Hause.

Seitdem habe ich mich oft gefragt, was das nun eigentlich war. Ein misslungener Verführungsversuch von ihr? Eine Vergewaltigung? Beides?

Was hatte sie eigentlich beabsichtigt und warum? Wollte sie sich für irgendetwas bei meinem Freund rächen? Ich wusste ja nichts über deren Verhältnis. Oder wollte sie einfach ausprobieren, wie mächtig sie war mit all ihrer Schönheit – ob sie eine Freundschaft von zwei Burschen auseinanderbringen konnte?

Bravo - Stellung 8

Was hatte sie wirklich erwartet? Doch wahrscheinlich, dass ich ihr nicht widerstehen konnte und mit ihr geflirtet, sie zu meiner Freundin gemacht hätte? Oder ging es darum, mich zu bestrafen für meine frechen Blicke auf ihre Brüste? Mich bis zum Wahnsinn treiben und dann im entscheidenden Moment den Sex verweigern?

Später sprach ich einmal mit einem Psychologen über diese Szene, denn ich sagte, ich könne nicht damit leben, jemanden vergewaltigt zu haben. Er meinte, es wäre möglich, wenn sie wirklich erst 16 war und aus einer ländlichen Umgebung kam, dass sie sehr naiv war und sich einfach nicht bewusst, wie aufreizend sie wirken musste mit dem Hemd und dem Höschen. Meine Thesen, dass sie mich verführen wollte, seien aber wahrscheinlicher – aus welchem Grunde auch immer. Eine tatsächliche Vergewaltigung sei es nicht gewesen.

Und dann sagte er, was im Artikel der „Süddeutschen“ fehlt:

Vergewaltigung liegt vor, wenn die vergewaltigte Person WIEDERHOLT gesagt hat: „Nein“ oder „Stopp!“ oder „Ich will nicht!“ oder „Hör auf!“ oder „Schluss jetzt!“ oder ähnliches. Selbstverständlich gilt auch lautes Hilfe-Rufen als „Stopp!“. Selbstverständlich wird auch eine Frau vergewaltigt, die geknebelt wurde und deshalb nicht sprechen oder schreien kann.

Schließlich gibt es noch Spezial-Fälle, wenn jemand mit Chemikalien oder Drogen bewusstlos gemacht wird, oder wenn ein Alkohol-Koma ausgenutzt wird, um jemanden zu vergewaltigen.


Bravo - Stellungen

Es ist also nicht so, dass die Regeln nicht klar sind. Dass es graue Übergangszonen gibt. Es ist vielmehr so, dass es gar nicht so selten vorkommt, dass einer der beiden Partner eigentlich nicht so recht wollte, aber dann doch mitgemacht hat, weil er keinen Ärger haben will, es sich nicht verderben will usw. Ebenso kommt es gar nicht so selten vor, dass sogar mehrfach eine Hand weggeschoben wird, ein Kuss verweigert, eine Umarmung, dass aber dann nach mehrfachem sensiblen Insistieren, doch Sex im Einvernehmen gemacht wird.

Alles Fälle ohne Vergewaltigung.

Auch zu diesem Bereich kann der Bürger-Journalist eine kleine Geschichte aus seinem Leben beitragen:

Wir sitzen in einem langen Übersee-Flug nebeneinander, Holzklasse natürlich. Ich komme mit ihr ins Gespräch, wir radebrechen auf Englisch. Sie ist attraktiv, aber schon nicht mehr so ganz jung. Aber was will ich sagen, ich bin deutlich älter. Nach einiger Zeit beginne ich zu flirten, ihr Komplimente zu machen. Sie reagiert sehr schüchtern. Ob sie wohl zu mehr bereit ist?

Bravo- Aufklärung2

Nach zwei Filmen nach dem Abendessen wird verdunkelt und es werden Decken verteilt, so dass man schlafen kann. Ich beginne sie zu küssen. Sie küsst nicht eindeutig zurück, lässt mich aber küssen. Dann vereinige ich unsere beiden Decken über uns und gehe mit den Händen zu ihr rüber. Sie wehrt meine Hände aber, aber ich gehe erneut hin, diesmal nur eine halbe Abwehr, sie lässt mich ihre Brustwarzen stimulieren. Dann komme ich erneut mit der anderen Hand und beginne zwischen ihren Beinen zu suchen. Abwehr von ihr, neuer Versuch. Die Abwehr wird schwächer. Beim dritten Versuch lässt sie mich ran. Ich finde den Kitzler, sie windet sich unter den Stimulierungen. Dann gehe ich ein wenig tiefer, dann wieder zum Kitzler. Ich höre sie tief atmen, direkt neben meinem Ohr. Sie ist erregt, sie beginnt mich zu umarmen. Weiter: Kitzler, weiter unten, Kitzler, weiter unten. Sie beginnt leise unterdrückt zu stöhnen.

Wir sind hier inmitten von 200 bis 250 Personen auf engstem Raum und machen Sex, versteckt unter Decken. Keinen richtigen, sie greift auch nicht zu mir rüber, genießt aber weiter, was ich tue. Dann, nach langem Stimulieren, wird ihr Stöhnen deutlicher. Ich habe zwei Finger in der Vagina und die beginnt zu zucken. Sie presst mich fest an sich und versucht keinen Lärm zu machen. Der Herr neben uns könnte aber etwas mitbekommen haben.

Bravo Stellung 5

Danach lässt sie meine Hand wieder dorthin vorstoßen. Erneut: Kitzler, weiter unten usw. Nach geraumer Zeit, sie kommt wieder. Dann noch ein drittes Mal. Danach schiebt sie mich weg. Let’s sleep. Am nächsten Morgen verabreden wir uns: Wir werden uns wieder treffen. Zwar wurde später nichts weiter aus diesem Flirt, aber er war ein klares Beispiel: Die Hand wegschieben will nicht viel sagen.

Noch einmal: Für Männlein und Weiblein, Jung und Alt: Mehrfaches, deutliches „Nein“, „Stopp“ oder ähnliches!


Veröffentlicht in der Berliner Umschau am 09.09.09

Samstag, 25. Juli 2009

Rezept für gesündere Ernährung

Für ein paar Jährchen zusätzlich – und zum Wohlerfühlen

Von Elmar Getto

Hallo liebe Mitbürger! Wenn man so langsam in jene Jahre kommt, in denen selbst die nach oben geschobene Rente mit 67 bereits in die Nähe kommt, beginnt man manchmal ein wenig zu überlegen. Wahrscheinlich, weil wir alle in so lächerlicher Weise an diesem einem Leben hängen, das wir nur haben und so kommen dann Überlegungen, wie man vielleicht das eine oder andere Jährchen gewinnen könnte.

Auf dieser Basis habe ich ein Regelbuch entworfen, das anerkanntermaßen die gesunde Ernährung fördert und damit eine Chance gibt, ein wenig länger zu leben und das auch gesünder. Hier sind zunächst die Tu-Regeln, die Do-Regeln:

Do-Regel Nr. 1:

Essen Sie jeden Tag einen Apfel und eine Banane! Sorgen Sie dafür, dass Sie immer Äpfel und Bananen im Hause haben, das macht keinerlei zusätzliche Arbeit und ist außerdem billig.

Do-Regel Nr. 2:

Trinken Sie jeden Tag mindestens ein Glas Obstsaft (oder, wenn Sie das mehr mögen, Gemüsesaft)! Das bezieht sich nicht auf industriell hergestellten Orangensaft oder Apfelsaft, sondern auf frisch gepresste Säfte oder auf äquivalente dazu. Die gekauften sind teuer und somit werden Sie (mit wenig Geld) den Saft selbst pressen müssen.

Do-Regel Nr. 3:

Essen Sie jeden Tag eine gute Portion Salat (zwei Handvoll)! Ja, ich weiß, auch ich war da sehr skeptisch, denn ich konnte mich nie mit grünem Salat anfreunden. Aber stellen Sie sich einmal vor: Gurkensalat, Rote-Beete-Salat, Bohnensalat, Mohrrüben (Gelbe Rüben, Möhren)-Salat ... na, sehen Sie, das ist schon besser, nicht wahr? Und jetzt denken Sie weiter: Eine Salat-Soße, die wirklich Ihrem Geschmack entspricht, in Neudeutsch: Dressing. Also tun Sie sich den Gefallen und entwickeln Sie für sich eine Soße, die Ihnen wirklich schmeckt. Da gibt es die einfache süß-saure: Essig, Öl, Salz und Zucker. Oder die italienische, die auf Olivenöl, viel Basilikum und Oregano beruht, mit wenig Salz und wenig Essig. Dann gibt es „Alio-e-oleo“, das wäre also neben dem Salz vor allem Knoblauch und Olivenöl, oder eben meine eigene: Basis Essig, weil ich sauer liebe, dazu Olivenöl, dann Basilikum und Oregano, natürlich obligatorisch Salz und etwas Zucker. Manche mögen auch den Zusatz von Soja-Soße zum „Dressing“, auch Zwiebeln sind oft eine Bereicherung.

Man kann natürlich Dressings auch fertig kaufen, das wird aber teurer. Es ist kein großer Aufwand, für sich das richtige Dressing zu entwickeln. Ihre Familie braucht da nicht mit Ihnen zu gehen. Später werden sie schon einschwenken.

Nun also die Regeln für den Salat:

Salat 1: Roter Salat:

Rote-Beete- und/oder Radieschen-Salat

Salat 2: Grüner Salat:

Bohnen-Salat und/oder Grüner Salat

Salat 3: Gelb/Grüner Salat:

Gurken-Salat und/oder Möhren (Gelbe Rüben, Mohrrüben)-Salat

Salat 4: Rot-/Grüner Salat:

Tomaten- und/oder Zucchini-Salat

Salat 5: Weiß-Grüner Salat:

Blumenkohl-, Rosenkohl- und/oder Broccoli-Salat

Essen Sie jeden Tag mindestens etwa zwei Hand voll (insgesamt) dieser fünf Salate!

Ja, ich weiß schon, Sie arbeiten und essen in einer Kantine zu Mittag oder nehmen nur einen Imbiss zu sich, Sie sind abends abgespannt und werden den Teufel tun, dann noch Salate zu bereiten.

Also, hier mein Vorschlag: Nehmen Sie sich am Wochenende etwas Zeit, das nimmt – je nach Handfertigkeit - nur eine halbe bis eine Stunde in Anspruch. Bereiten Sie eine größere Portion dieser Salate und der Salat-Soße und bewahren Sie diese im Kühlschrank auf. So haben sie jeden Tag die Möglichkeit, diese Salate zu genießen, ohne dass Sie viel Ihrer wertvollen Zeit investieren müssen.

Soweit Sie Speisen selbst zubereiten, kaufen Sie jene kleinen Kartoffeln und schälen Sie sie nicht. Kartoffeln mit Schale sind extrem gesund, ohne Schale fast nur reine Kalorien. Natürlich muss man dann die Kartoffeln sehr gut waschen, um die in Europa im Überfluss verwendeten Agrar-Giftstoffe aus seiner Nahrung zu verbannen. Die Regeln mit dem Waschen treffen natürlich auch auf die Äpfel, die Gurken und andere Gemüse zu, die sie nicht schälen (und nicht schälen sollten).

Und nun die Tu Nicht-Regeln, Don’t-Regeln:

Don’t-Regel Nr. 1:

Verbannen Sie völlig die Pommes-Frites aus Ihrer Nahrung. Sie sind pure Kalorien ohne jeden Nahrungswert und enthalten, wie alle frittierten Speisen, krebserregende Stoffe. Wenn’s Schnitzel mit Pommes gibt, essen Sie nur das Schnitzel und kaufen sich ein Sandwich dazu.

Don’t-Regel Nr. 2:

Vermeiden Sie soweit möglich Rind- und Kalbfleisch, auch in Form von Würsten.

Don’t-Regel Nr. 3:

Auch Schweinefleisch (auch in Form von Würsten) verringern. Soweit Sie Einfluss auf den Speiseplan haben, ersetzen Sie so weit wie möglich die üblichen Fleischspeisen und Würste. Im Zweifelsfall kann man auf Hühnerfleisch oder andere Geflügelarten ausweichen. Wenn Sie Fisch mögen, ersetzen Sie Fleisch immer durch Fisch – die Japaner, Italiener und Polynesier leben länger, weil sie mehr Fisch essen. Wenn Sie Shrimps, Krebse oder Tintenfisch mögen, das ist eine andere Alternative. Es gibt auch Pilzgerichte, die in perfekter Weise Fleischspeisen ersetzen können. Nicht zu vergessen: Auch alle Wildgerichte. Wild-Ente, Wild-Gans, Hirsch, Hase und Reh sind ebenfalls interessante Alternativen.

Don’t-Regel Nr. 4:

Kaufen und essen Sie so wenig wie möglich Fertiggerichte und Tütensuppen und ähnliche industrialisierte Speisen. Vor allem: Vermeiden Sie Hackfleisch-Gerichte wie Hamburger oder Hackfleisch-Bällchen in vorgefertigter Form. Diese Gerichte haben nichts mit wirklichem Hackfleisch zu tun (hierzu auch dieser Artikel: http://karlweiss.twoday.net/stories/4509637/) . Akzeptieren Sie Hackfleisch für Ihre Gerichte nur, wenn es vor ihren Augen durch die Maschine gedreht wurde. Diese Regel beinhaltet also auch, nicht mehr in die bekannten Hamburger-Schnellrestaurants zu gehen (bzw. dort keine Gerichte mit "Hamburgern" mehr zu essen).

Aber auch wenn Sie die Don’t-Regeln nicht befolgen, werden allein die Do-Regeln schon für einige Zeit des zusätzlichen Lebens für Sie verantwortlich sein.

Getränke-Regeln:

Natürlich sind die Getränke ebenfalls Teil der ganzen Ernährung.

Wichtigste Regel: Jeder Mensch muss zwischen 2 und 3 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Nicht jeder hat genügend Durst dafür, aber er soll sich trotzdem zwingen, zumindest auf 2 Liter pro Tag zu kommen.

Im wesentlichen sollte das Getränk Wasser sein. Aber nicht jeder liebt Wasser, schon gar nicht in diesen Mengen.

Trinken Sie nicht mehr als 2 Tassen Kaffee pro Tag. Koffein ist eine süchtig machende Droge. Falls Sie nicht auf Wasser ausweichen wollen, gehen Sie für die Restmengen auf Tee über. Schwarzer Tee enthält zwar auch Koffein, aber viel weniger (außer er würde extrem stark aufgebrüht). Wenn Sie andere Tees mögen, ist das auch eine gute Alternative.

Wenn Sie gerne Frucht- oder Gemüsesäfte trinken und genügend Geld dafür haben, ist das sogar eine noch bessere Alternative zum Wasser.

Beschränken Sie Ihren Alkohol-Konsum auf 1 Glas (1/4 Liter) (Rot-)Wein oder 1 Schoppen (1/2 Liter) Bier pro Tag. In diesen Mengen ist Alkohol sogar hilfreich.

Vermeiden Sie, soweit wie möglich, alle Erfrischungsgetränke, ganz speziell die koffeinhaltigen Cola-Getränke. Benutzen Sie diese nur, wenn Sie einen Durchfall kurieren wollen – dafür sind Cola-Getränke geeignet.

Lassen Sie sich nicht zu irgendwelchen „modernen“ Getränken verführen, deren Inhaltsstoffe völlig unbekannt sind.

Bleiben Sie beim Schema: Wasser, Kaffee, Tees, Säfte.

Der Autor persönlich kombiniert diese Regeln zur gesünderen Ernährung noch mit drei Gramm Vitamin C pro Tag, in Form von Tabletten, nicht als Brausetabletten! Die Tabletten findet man in manchen Apotheken und in Sport-Geschäften, wo es auch Stärkungsmittel für Sportler gibt.


Veröffentlicht am 22. Juli 2009 in der Berliner Umschau

Donnerstag, 2. Juli 2009

3 Jahre Blog Karl Weiss

Bürger-Journalist –

Nachrichten-, Politik-, Brasilien- und Bilder-Blog

Vor 3 Jahren, am 28. Juni 2006, wurde dieses Blog ins Leben gerufen. Das sind schon deutlich mehr als 1000 Tage. Damals ging es hauptsächlich darum, die Artikel im Internet verfügbar zu halten, aber heute hat sich dieses Blog schon zu einer kleinen Marke entwickelt.

Mehr als 1 100 000 Klicks auf dieses Blog (nach Blogcounter) sprechen eine deutliche Sprache. Im Schnitt sind es also mehr als Tausend Klicks pro Tag auf dieses Blog. In der Blogcounter-Liste der 100 meistgelesenen Blogs kommt dies Blog fast jeden Tag unter die ersten Hundert, oft unter die ersten 50.

Allerdings ist es weiterhin klein im Vergleich zu den viel gelesenen Blogs.

Da die Bilder seit geraumer Zeit wichtiges Markenzeichen dieses Blogs sind – etwa ein Drittel der Klicks kommt auf der Suche nach Bildern – soll auch zu diesem Jubiläum wiederum die Auswahl der am meisten angeklickten Bilder hier erneut eingestellt werden.

(Anmerkung: Es gibt eine Anzahl von Nudistenfotos, Bravo-Aufklärungsbildern und Wikipedia-Sexual-Abbildungen unter den viel angeklickten. Diese Bilder wurden hier ausschliesslich als Beleg für die im Internet frei zugänglichen Bilder und als Beispiele für die Absurditäten des beabsichtigten neuen Sexualstrafrechts eingestellt.)

Das bekannte Bild mit einem Gefangenen mit Kapuze auf dem Hocker, mit Drähten angebunden.

Energieverbrauch Deutscland

Die völlige Zerstückelung des palästinensischen Territoriums wird hier deutlich. Das ist keine Besatzung, das ist Annektion.

Treffende Karikatur

Kohlendioxid-Anstieg: Dies ist eine so überzeugende Kurve über das, was im Moment geschieht, dass sich jeder Kommentar erübrigt.

Ausschnitt aus Sexfolterphoto Abu Ghraib

Karikatur Selbstmord Guantánamo

nudist foto 831

Nudist foto 199

Nudist Foto 179

Nudist Foto 147

Nudist Foto 123

nudist-foto 125

Pete Townshend

Hartz-Protest 02

Bravo- Junge und Mädchen

Bravo - Stellung

Bravo - Stellung 1

Bravo - Stellung 3

Bravo Stellung 5

Bravo - Stellung 6

Bravo - Stellungen

Bravo - Sex

Bravo Aufklärung 3

Bravo Aufklärung 12

Bravo - Selbstbefriedigung 1

Bravo - Selbstbefriedigung 2

Wikipedia: Penis, normal und eregiert

Wikipedia - Beschnittener Penis

Wikipedia - Eregierter Penis

Wikipedia Commons - Erektion

Wikipedia Commons - Penis mit Skala

Wikipedia Commons Masturbation

Fisk Iraq 145858

Penis Size

Karneval in Rio - Tänzerin fast nackt

Deutschland: Statistik von 2000 bis 2007 über BIP, Lohn, Konsum und Vermögenseinnahmen

Karneval in Rio 2009 -15

Karneval in Rio 2009 - 14

Karneval in Rio 2009 - 8

Karneval in Rio 2009 - 6

Karneval in Rio 2009 - 1

Karneval Rio 2009 24

Carnaval Rio 2009 20

Sonntag, 22. März 2009

Eine Million

1 Million Klicks auf dieses Blog

In eigener Sache – Von Karl Weiss


Fast nicht zu glauben, aber ‘blogcounter’ bestätigt es: Bereits 1 Million Mal wurde dieses Blog angeklickt. Das ist recht beachtlich für ein Blog, das erst seit etwa 2 Jahren und 9 Monaten besteht.

„Sitemeter“, das etwas schärfer zählt, hat erst 966 000 Klicks gezählt, aber damit im Prinzip diese Zahl bestätigt.

Andererseits gibt es natürlich weit mehr gelesene Blogs - ich werde also nicht übermütig werden.

Wie der Zufall es will, ist dieses Blog heute seit 997 Tagen online, also fast genau seit 1000 Tagen. Damit ergibt sich im Schnitt über die ganze Zeit praktisch genau eine tägliche Klick-Zahl von 1000.

Zur Feier des 1-Millionen-Klicks habe ich zweierlei beschlossen:

1. Ich werde mich nun in die Kategorie der „Bürger-Journalisten“ einreihen. Dieser Begriff beschreibt deutlich, was wir machen: Auch ohne Journalistenausbildung betätigen wir uns als solche, einfach aus den Pflichten eines Staatsbürgers heraus und natürlich auch und gerade, weil die hauptberuflichen Journalisten zum Teil ihre Aufgaben in sträflicher Weise nicht wahrnehmen – natürlich auch immer von Entlassung bedroht. Wir können – ohne entlassen zu werden – auch unangenehme Wahrheiten schreiben. Andererseits nehmen wir natürlich auch eine Herausforderung an, wenn wir uns als Journalisten bezeichnen: Wir sind wie richtige Journalisten der korrekten Recherche verpflichtet.

2. Dies Blog zeichnet sich auch und gerade durch seine Bilder aus, es heisst darum auch u.a. „Bilder-Blog“. Etwa 30% der Klicks kommen auf Bilder. Ich werde darum die am meisten angeklickten Bilder hier noch einmal hereinstellen.

Das bekannte Bild mit einem Gefangenen mit Kapuze auf dem Hocker, mit Drähten angebunden.
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3077575/

Fisk Iraq 145858
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4560017/

Karikatur Selbstmord Guantánamo
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3077575/

Palestina land loss
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/2823593/

Treffende Karikatur
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/2809267/

Bild aus Abu Ghraib von Gefangenem mit (teilweiser) Erektion. Es handelt sich offenbar um die Person im Hintergrund des Bilds mit Frau England.
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3077575/

Bild des "Berges der nackten Gefangenen"
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3077575/

Detainees Guantánamo
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3077575/

Nudist foto 199
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4227933/

nudist foto 831
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4227933/

Nudist Foto 179
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4148132/

Nudist Foto 147
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4148132/

Nudist Foto 123
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4148132/

nudist-foto 125
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4148132/

Bravo- Junge und Mädchen
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung 1
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung 2
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung 3
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung4
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo Stellung 5
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung 6
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung7
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellung 8
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Stellungen
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Aufklärung
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Aufklärung 1
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo- Aufklärung2
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo- Aufklärung 5
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo Aufklärung 10
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo Aufklärung 12
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo Brust
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Erstes Mal
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Sex
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo Aufklärung 3
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Selbstbefriedigung
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Selbstbefriedigung 1
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Selbstbefriedigung 2
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia: Penis, normal und eregiert
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Bravo - Selbstbefriedigung 3
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia - Beschnittener Penis
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia - Eregierter Penis
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia - Eregierter Penis 1
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia Commons - Erektion
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia Commons - Penis mit Skala
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Wikipedia Commons Masturbation
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/4378653/

Karneval in Rio - Tänzerin fast nackt
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3279539/

Attraktive Exotin
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/3279539/

Karneval in Rio 2009 - 6
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/5540010/

Carnaval Rio 2009 20
aus: http://karlweiss.twoday.net/stories/5540010/

Samstag, 7. März 2009

Drecksau!

Liedertext, aus dem Baierischen übersetzt

Drecksau!
Text: Hans Söllner - http://soellner-hans.de

Text eines Liedes des baierischen Volkssängers Hans Soellner, übersetzt von Karl Weiss. (Bei der Übersetzung ist leider meistens der Reim verlorengegangen, aber ich bin nicht in der Lage neu zu dichten.)

Er hat versucht, etwas zu erzählen in seiner eigenen Sprache

Seinen Glauben hat er uns erklärt, keiner hat ihm was geglaubt

Für ihn war Freiheit mehr als hingehen, wo man will

Zu bleiben können wo er ist, hätt ihm ausgereicht jeden Tag

Kinder werden wir brauchen, die sich freuen

und schöne Hände,

die stets schön bleiben werden, weil mans nichts anderes kennt

Harte Worte, harte Taten, Hoffnung wird Betrug

dass irgendwann mal einer kommt, der Dankeschön zu dir sagt

Freiheit für Palästina, keine Morde mehr im heiligen Land

Freiheit für ihre Herkunft, für ihren Verstand

Es gibt keine schönen Worte für Grausamkeit und Mord

Ein Nazi bleibt ein Nazi, egal an welchem Ort

Die Tränen jener Kurdin sind genauso nass wie die von dem,

der in unserem Land die Bomben baut, durch die ihre Kinder sterben

Passt auf eure Kinder auf, ihr habt sie nur einmal

Passt auf euere Alten auf – so schnell sind sie alt

Aber ne Drecksau bleibt ne Drecksau, egal wo sie herkommt
Ne Drecksau bleibt ne Drecksau, ob Staatsanwalt oder Präsident
Ne Drecksau bleibt ne Drecksau, Namen sind egal:
Hitler, Bush, Blair – international!
Hitler, Bush, Blair – international!

Du redest gern im Vorbeigehn und du redest gern die ganze Zeit

Du redest gern über die Liebe und du redest gern über die Leut

Ich rede gern von meiner Freiheit, weil ich weiss, dass‘s keine gibt

Ich wäre beinah so geworden wie du, ich habs grad noch überlebt

Was sind schöne Worte, wenns keine Schönheit mehr gibt

Ausser in Gedanken – an eine Liebe, die dich liebt

Ausser in einer Sprache – dies so still ist, dass mans hört

Vergib ihnen ihre Dummheit, sie wissen nicht, was sie tun

Aber ne Drecksau bleibt ne Drecksau, egal wo sie herkommt
Ne Drecksau bleibt ne Drecksau, ob Staatsanwalt oder Präsident
Ne Drecksau bleibt ne Drecksau, Namen sind egal:
Hitler, Bush, Blair – international!
Hitler, Bush, Blair – international!

Er hat versucht, etwas zu erzählen in seiner eigenen Sprache

Seinen Glauben hat er uns erklärt, keiner hat ihm was geglaubt

Für ihn war Freiheit mehr als hingehen, wo man will

Zu bleiben können wo er ist, hätt ihm ausgereicht jeden Tag

Kinder werden wir brauchen, die sich freuen

und schöne Hände,

die stets schön bleiben werden, weil mans nichts anderes kennt

Harte Worte, harte Taten, Hoffnung wird Betrug

dass irgendwann mal einer kommt, der Dankeschön zu dir sagt

Aber ne Drecksau bleibt ne Drecksau, egal wo sie herkommt
Ne Drecksau bleibt ne Drecksau, ob Staatsanwalt oder Präsident
Ne Drecksau bleibt ne Drecksau, Namen sind egal:
Hitler, Bush, Blair – international!
Hitler, Bush, Blair – international!

Freitag, 2. Januar 2009

Zum neuen Jahr

Nachdenkliches zum neuen Jahr

Von Karl Weiss

Dieses Mal wollte ich eigentlich wieder etwas Aufrüttelndes bringen zum neuen Jahr, so wie letztes Jahr den Weihnachtsartikel (hier: http://karlweiss.twoday.net/stories/4560017/), aber irgendwie kann ich angesichts des Massakers im Gaza-Streifen nur schwer etwas bringen, was das Leiden der Palästinenser dort nicht irgendwie zu relativieren erscheint.

So schreibe ich also etwas Nachdenkliches, einen Gedanken, der mir vor einiger Zeit kam, als ich ein Interview in CNN sah. Ich kann nicht mehr genau rekonstruieren, wann es genau war, aber es hatte einmal wieder einer jener Amokläufer zugeschlagen, die in den USA fast gang und gäbe sind. Eine Schule der Amish war überfallen worden und der Amokläufer hatte mehrere Schüler erschossen. Die Amish sind eine christliche Sekte, die alle modernen Errungenschaften ablehnt und lebt wie im 18. Jahrhundert. Da brachte CNN ein Interview mit dem Vater einer der ermordeten Schülerinnen. Man fragte ihn, ob er für die Todesstrafe für den Täter sei.

Da gab der Vater eine Antwort, die mir bis heute im Kopf herumschwirrt. Er sagte: "Wir müssen versuchen zu verzeihen, sonst wird Gott uns nicht verzeihen."

Ich erinnerte mich da meiner christlichen Erziehung und dass man da bei vielen Gelegenheiten herunterleierte: "...und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern; ..."

Meine Güte, dachte ich bei mir, das ist ja wirklich Teil der christlichen Religion und die Christen müssten eigentlich danach handeln.

11. September 2001

Dann dachte ich: Man stelle sich vor, nur mal theoretisch, nach den Anschlägen des 11. September wäre einer Präsident der Vereinigten Staaten gewesen, der dies gesagt hätte: "Wir werden versuchen zu vergeben, denn sonst wird Gott uns nicht vergeben!"

Ich bin überzeugt, ab diesem Moment hätte die christliche Religion alle anderen ausgestochen gehabt. Die Attraktivität des Islam, des Buddismus, des Hinduismus usw. wäre völlig verblasst vor einer Religion, die auf eine solche Tat mit dem Versuch zu vergeben reagiert.

Ich stelle mir vor, selbst ich, der ich harter Verfechter des Atheismus bin, hätte mich wieder dem Christentum zuwenden können.

Die Frage, welche Religion führend in der Welt ist, wäre ein für alle Mal entschieden gewesen und die Frage des Verzeihens wäre zu einer zentralen Frage im Zusammenhang mit jeder Schuld geworden.

Phantastische Vorstellung!

Montag, 1. Dezember 2008

Durchbruch in der Energieversorgung?

Eine Erfindung, die längst gemacht worden war

Von Karl Weiss

Eine Erfindung, die für die ganze Stromversorgung und sogar die weltweite Energieversorgung einen Durchbruch darstellt, aber im Moment nur für Laptops und Handys gedacht - und doch auch ein Prinzip, das längst bekannt ist und schon weitgehend angewandt wird. Marin Soljacic hat lediglich zwei bekannte Tatsachen zusammengefügt – und schon scheinen gewaltige Probleme gelöst. Warum hat das nicht längst vorher jemand gemacht? Es hat! Und die Anwendung der Erfindung wurde bewusst verhindert!

Doch langsam von vorne: Strom kann durch die Luft übertragen werden. Das weiss man schon seit langem. Es wird überall auch schon angewandt, nämlich in den Transformatoren. Da werden ja zwei elektrische Spulen, die – wenn Strom durch geleitet wird - zwei starke Elektromagneten darstellen, direkt nebeneinander angebracht, aber ohne physischen Kontakt und der Strom wird – und zwar durch magnetische Wellen – von einer Spule auf die andere übertragen.

Das sind nicht elektromagnetische Wellen, die wir ja für alle Art von Funkverkehr benutzten und von denen wir wissen, sie werden durch die Luft – oder auch durch luftleeren Raum – übertragen, das sind magnetische Wellen, die also von Magnet-Nord nach Magnet-Süd schwingen und ebenso durch den Raum übertragen werden. Der Fachbegriff dafür ist Induktion.

Andere bereits bekannte Anwendungen: Die Magnet-Schwebebahn, die Induktionserhitzung von Metallen bei der Härtung, die Zahnbürste, die aufgeladen wird, indem man sie in den Halter steckt und der Kochtopf, der durch Induktion direkt erhitzt wird – ohne heiße Herdplatte.

Nun , das ist alles grundlegende Elektrophysik, wie sie in der Mittelstufe gelehrt wird. Was soll da neu sein? Nichts!

Warum übertragen wir dann Strom immer über Draht und nie durch die Luft? Na sehen Sie!

Es gab da den berühmten Physiker Nikola Tesla, der den Wechselstromgenerator erfunden hat, also DIE Basis der heutigen Stromversorgung. Er wurde für seine Arbeiten damit geehrt, dass man eine international verwendete Einheit, die der Stärke eines Magnetfeldes, mit seinem Namen belegt hat: Ein Tesla. Er wollte das Prinzip schon Anfang des 20. Jahrhunderts anwenden. Er baute 1904 sogar einen Turm auf Long Island vor New York, den Wardencliff-Tower, mit dem er Strom über den Atlantik übertragen wollte. Allerdings stoppten ihn dann seine Geldgeber. Man wollte keine Stromquelle, an der sich jeder bedienen konnte.

Der Wardenclyffe Tower von Nikola Tesla

Das wäre ja Kommunismus und Kommunismus ist schließlich der Erzfeind. Im Kapitalismus muss man genau wissen: An einem Ende des Drahtes gibt ein Unternehmen den Strom ein und am anderen nimmt ein Konsument ab und es muss genau gemessen werden, wieviel, denn schließlich wollen wir ja Profit machen und dazu muss der Verbraucher zahlen – und zwar nicht zu knapp!

So hat denn der Kapitalismus die breite Anwendung dieser Technik verhindert. Doch jetzt will man trotz Kapitalismus darauf zurückkommen. Warum? Weil die Technologie der Batterien (genauer: Akkumulatoren) einfach nicht vorwärts kommt und weil heute weitaus mehr Akkus verwendet werden als früher. Wer auch immer ein Handy hat, einen Laptop oder eine elektronische Kamera, weiss: Ob der Akku nun Lithiumhydrid heißt oder sonstwie, er hat eine äußerst geringe Kapazität, die dann im Verlauf der Zeit auch noch drastisch sinkt, und ist fast immer das erste Teil des Geräts, das den Geist aufgibt.

Dazu kommt: Man muss zum Aufladen andauernd ein spezielles Kabel mit sich herumschleppen. Die Kabel sind international nicht vereinheitlicht, sondern bei jeder Firma verschieden und man braucht außerdem immer eine Steckdose, die einem aber zum Beispiel auf Reisen nicht so einfach zur Verfügung steht.

Der Berichterstatter kann da eigene Erfahrungen beisteuern. Damals ergab sich das Problem, man hätte bei den Wartezeiten zum Umsteigen auf Flughäfen seinen Laptop benutzen können, aber dessen Batterie hatte schon beim ersten Flug der Reise ihren Geist aufgegeben. Er machte dann in Flughafenwarteräumen Steckdosen ausfindig, die dort für die Geräte der Bodenreinigung angebracht sind und benutzte sie, ohne je erwischt worden zu sein.

All diesen Problemen will nun der Erfinder Marin Soljacic vom MIT (Massachusetts Institut of Technology) in Boston, USA, ein für alle Mal ein Ende bereiten. Er holte die Idee der Verbreitung von Strom durch die Luft aus der Schublade und regt nun an, sein Gerät (also eine Spule, die mit einer definierten Frequenz schwingt) in jedem einschlägigen Zimmer an der Steckdose anzuschließen. Welcher dafür ausgerüstete Verbraucher (mit eine Empfänger-Spule) auch immer ins Zimmer kommt (der auf die gleiche Frequenz eingestellt ist), wird sofort automatisch aufgeladen!

Drahtlos-Strom

Klingt gut, ist auch gut, aber es gibt natürlich eine weit interessantere Anwendung dieses Prinzips: Das Aufladen von Elektroautos in voller Fahrt oder jedenfalls an jeder Raststätte, während man am Imbißstand steht.

Alles, was uns heute noch daran hindert, vollständig und unmittelbar auf Elektroautos umzustellen ist ja die Frage des Akkus: Zu wenig Kapazität (oder zu schwer) und alle paar hundert Kilometer muss man für längere Zeit an die Steckdose.

Die Idee wäre, überall, zum Beispiel an Tankstellen, Raststätten und an der Seite der Autobahnen Spulen aufzustellen, die Elektrizität über die Luft an den Akku im Auto übertragen und so die Reichweite mit einer vollständigen Ladung noch weit über die heutige eines Benziners hinaus auszuweiten. Auch in der eigenen Garage könnte man statt der Steckdose die Spule verwenden und so automatisch aufladen, sobald das Auto drin ist (jeder Handy-Besitzer kennt heute das Problem, wenn man vergessen hat aufzuladen).

Hört sich gut an, nicht? Da gibt es allerdings noch die Details. Alle wirklich großen Erfindungen haben am Anfang nicht oder nicht richtig funktioniert wegen der Details. Man erinnere sich nur, wie Viele abstürzen mussten, bis der erste wirklich flog – oder der Sozialismus, der bis heute nur zeitweise funktioniert hat, weil man Details nicht oder nicht richtig vorausgesehen hatte.

Bei der Induktionsladung ist das Detail die Effizienz – außerdem funktioniert es noch nicht mit einer Spule in Bewegung. Abhängung von der Entfernung zwischen den beiden Spulen kommt nur ein Teil der Energie bei der anderen an. Das kann bis zur Hälfte gehen, was da verloren wird. Allerdings sagte Soljacic, er könne dies noch deutlich verbessern und das Problem mit der Bewegung auch. Man wird sehen. Die Industrie steht jedenfalls schon Schlange bei ihm.

Bei den Geräten macht das nicht viel aus. Wir akzeptieren heute ohne Murren, dass 80% der Energie beim Aufladen des Laptops als Wärme abgeführt wird. Beim Auto ist das dann schon etwas anderes.


Veröffentlicht am 1. Dezember 2008 in der Berliner Umschau

Samstag, 16. August 2008

Wie lang und wie dick soll ein Phallus sein?

Ergebnisse einer Studie

Von Karl Weiss

Originalveröffentlichung

Für Männer immer ein Thema, aber auch für Frauen: Die Grösse des (menschlichen) Penis oder eigentlich in Wirklichkeit des Phallus, also des erigierten männlichen Gliedes. Eine Studie aus den USA mit einer grossen Zahl von Frauen hat diese dazu Aussagen machen lassen. Um es kurz zu machen: Eine recht grosse Spannweite von dünn zu dick und kurz zu lang führt bei den Antworten zum Resultat „zufriedenstellend“. Wenn es allerdings um die Frage „ideal“ geht, dann soll die Länge zwischen 17,8 und 20,9 cm betragen und die Dicke (Umfang an der dicksten Stelle) zwischen 15,9 und 16,5 cm.

Penis Size

Anscheinend wurde der Test mit Gummi- oder Plastik-Phallen durchgeführt, die man den Frauen zur Verfügung stellte und die sie in folgende Kategorien einteilen sollten:

- „ideal“
- „sehr angenehm, aber nicht ideal“
- „angenehm“
- „zufriedenstellend“
- „nicht zufriedenstellend“ (zu kurz, zu lang, zu dick, zu dünn)

Insgesamt fällt am Ergebnis auf: Bei der Länge ist die Breite der Akzeptanz als mindestens „zufriedenstellend“ bei den Frauen viel grösser als bei der Dicke bzw. Dünne.

Der Bereich der „zufriedenstellenden“ Phallus-Längen geht von 5 bis 11 inches, also von 12,7 cm bis 27,9 cm.

Dagegen ist der Bereich „zufriedenstellenden“ Phallus-Umfänge viel enger, nämlich von 4, 5 bis 7,25 inches, also von 11,4 cm bis 18,4 cm.

Riesen-Glieder von mehr als 28 cm Länge und/oder 18,4 cm Umfang werden also von Frauen keineswegs als angenehm empfunden. Das hängt meist unmittelbar mit Schmerzen zusammen, die da verursacht werden oder drohen. Alles, was unter 12,7 cm lang und/oder 11,4 cm umfänglich ist, gibt nicht genügend Fülle/Reibung und wird daher als nicht ausreichend angesehen.

Geht man nun zur nächsten Kategorie, jener der „angenehmen“ Ausmasse, so engt sich der Bereich bei beiden Masse bereits deutlich ein: Als „angenehm“ wird eine Länge von 5,5 bis 10 inches eingestuft, also von 14 cm bis 25 cm. Bei der Dicke geht es von 5,25 bis 7 inches, also von 13,5 cm bis 18 cm.

Im Gegensatz zu dem, was vielleicht Männer meinen, wird also ein extrem langer Phallus von den Frauen weniger gut beurteilt als ein immer noch langer, aber eben nicht so gigantischer.

Das gleiche gilt auch für die Dicke: Sehr dicke Phallen werden weniger gut beurteilt als immer noch, aber eben weniger extrem dicke.

Gehen wir nun zur zweitbesten Beurteilung: „sehr angenehm, aber nicht ideal“. In diese Kategorie fällt nach dieser Studie der Schwanz mit einer Länge von 6 bis 9 inches, also von 15,2 bis 22,8 cm und mit einem Umfang von 5,75 inches bis 6,75 inches, also von 14,6 cm bis 17,1 cm.

Schliesslich und endlich: Die höchste Kategorie „ideal“: Die „idealen“ Phallen liegen im Längenbereich von 7 bis 8,25 inches, also von 17,8 bis 20,9 cm und im Umfang zwischen 6,25 und 6,5 inches, also von 15,9 bis 16,5 cm.

Die Männer können sich also beruhigen. Auch ein typischerweise mit 12,7 cm als kurz empfundener Phallus wird von den Frauen noch als zufriedenstellend empfunden, ebenso wie ein üblicherweise für etwas dünn gehaltener mit 11,4 cm Umfang – und das, wenn Frauen ausschliesslich nach diesem Punkt befragt werden, was ja nicht realistisch ist, denn keine Frau wird einen Mann ausschliesslich nach diesem Kriterium beurteilen.

Ebenso kann man sich den Unsinn von Porno-Fotos und -Videos abschminken, in denen Monsterexemplare gezeigt werden und Frauen, die darauf wild seien. Nichts davon ist wahr. Ab bestimmten Super-Längen und Dicken wird die Beurteilung der Frauen in Wirklichkeit bereits schlechter, um dann bei mehr als 28 cm Länge und 18,4 cm Umfang in offene Ablehnung umzuschlagen.

Wir „normalen Durchschnittsmänner“ mit einem Ding im Bereich von zwischen etwa 13 und 17 cm Länge (das seien etwa 75% der gemessenen Längen) und von etwa 11,5 bis 14,5 cm Umfang (wiederum etwa 75%) sind absolut im Bereich, den die Frauen bevorzugen, in der Länge ragt das sogar weit in den Bereich „fast ideal“. Auch wenn die Frauen einen etwas dickeren als diese Standardmasse bevorzugen, sind wir immer noch im fast idealen, „angenehmen“ oder "zufriedenstellenden" Bereich.

Und, wer tatsächlich so ein Ding auszuweisen hat, das bei um die 18 oder 19 cm Länge und/oder um die 16,5 cm Umfang aufzuweisen hat, ist damit der Erfolg bei den Frauen garantiert? Natürlich nicht! Die eine, in die man sich bis über beide Ohren verliebt hat, wird ihn vielmehr wohl gar nicht zu sehen bekommen, denn sie erwiedert die Gefühle nicht und sieht keinen Grund, mit dem „well hung“ ins Bett zu gehen.

Andererseits, es hilft in manchen Fällen sicherlich, als kleine Zugabe auch noch ein Ding im Idealbereich zu haben.

Im übrigen hat es sich schon herumgesprochen, ein Paar kann sich auch prächtig und ausführlich vergnügen, ohne dazu überhaupt ein erigiertes Glied zu brauchen.


Wikipedia - Eregierter Penis 1
Kleiner bis mittlerer Penis, erigiert

Wikipedia Commons - Penis mit Skala
Penis, schlaff und erigiert, mit Skala

Wikipedia Commons - Erektion
Grosser Penis, erigiert

Zur Klarstellung ein Kommentar zu diesen Penis-Bildern

Ich bin mir bewusst, nicht alle meine Leser halten es für angebracht, solche Bilder im Blog zu veröffentlichen, manche mögen sogar empört sein.

Ich meine aber, sehr starke Argument zu haben, diese Bilder hier einzustellen:

1. In diesem Fall gehört es zum Thema. Dies ist u.a. auch ein Bilder-Blog. Ich bemühe mich, zu (fast) allen Themen Illustrationen zu bringen. Warum sollte ich nur hier damit aufhören?

2. Die Bilder stehen sowieso schon im Blog, sind also hier nichts Neues.

3. Ich habe diese Bilder ursprünglich ins Blog gestellt, weil ich dokumentieren wollte, welche Bilder - in diesem Fall in wikipedia und wkipedia-commons - im Internet frei und ohne jede Einschränkung zur Verfügung stehen, auch eventuell für Kinder. Ich stelle also hier nichts ins Internet, was da nicht längst steht - ohne jede Altersbeschränkung oder Vorwarnung.

4. Dem Argument, ich würde es unter Umständen für Kinder erleichtern, an solche Bilder zu kommen, kann ich entgegenhalten: Von der Thematik her ist mein Blog für Kinder nicht interessant. Dagegen braucht man nicht besonders helle zu sein, noch besonders erwachsen, um in wikipeda nachzusehen, wenn man etwas erfahren will.

5. Was Fragen des Geschmacks angeht, so kann man darüber streiten. Ich vertrete die Meinung, kein Teil des menschlichen Körpers kann uns fremd sein, kann hässlich an sich sein, kann "böse" sein oder muss unbedingt verborgen werden. Ich halte solche Meinungen sogar für schädlich: Wenn Geschlechtsteile mit einem Tabu belegt sind - und speziell der erigierte Penis - was sagt man damit über unsere Sexualität aus? Dass sie schlecht sei, böse, unschamhaft, unkeusch usw. Das ist für mich nicht akzeptabel.

Auch das manchmal vorgebrachte Argument von "unappetitlich" ist nicht zu halten. Millionen von Frauen (natürlich auch Männer) nehmen täglich auf dieser Erde ein solches Ding in den Mund und lecken und lutschen es ausführlich. Das soll unappetitlich sein?

6. Soweit die Ablehnung solcher Fotos im Blog auf religiösen Anschauungen beruht, will ich dem nicht entgegentreten. Niemand ist gezwungen, dies Blog zu lesen, diese Bilder anzusehen, meine Meinung zu teilen. Aber Religion ist und bleibt Privatsache.

Karl Weiss


Zusatz zum Artikel

Dieser Artikel wurde u.a. im "gegenhundforum" diskutiert, hier. Dort fand ich eine ergänzende Meinung von einer Frau. Auch wenn sie meint, ich sei frustriert und der Artikel Scheisse, so bestätigt sie doch eigentlich aus weiblicher Sicht den Inhalt. Ich will also meinen Lesern ihre Meinung nicht vorenthalten, auch wenn ich da nicht gut wegkomme:

"Der Typ ist frustriert und schreibt Scheisse. Mösen sind so unterschiedlich wie Augen, Nasen oder Titten. Oder eben Schwänze. Totaler Bullshit da sone Spastierhebung für nen allgemeinen Schwanzwunsch her zu fantasieren.

Für mich:
Ein Penis muss physisch 3 Dinge erfüllen.

Länge
a) rischtisch krass an meinen G-Punkt stoßen
b) auf keinen Fall an meine Gebärmutterpforte klopfen

Breite
c) mich breitentechnisch ausfüllen, ich will ja das Gefühl haben, gefickt und nicht gekitzelt zu werden

Ich hab schon mit Typen gepennt, da wäre ernsthaft jeder Ponyhengst neidisch geworden. Ist auch ganz geil, aber ganz rein geht natürlich nicht. Mit Minipischies habe ich es ebenfalls zu tun gehabt, das ist nichts für mich. Ich brauch schon nen rischtijen Schwanz. Sonst mach ich das lieber selber. Aber ich bin beim Sex auch sehr Zielorientiert. Guter Sex ist dauert bis die Wellen des Orgasmus wieder abgeklungen sind. Idealerweise ist er dann auch gekommen, sonst penn ich eben so ein."


Karl Weiss

Samstag, 28. Juni 2008

2 Jahre Blog Karl Weiss Journalismus

In eigener Sache

Vor 2 Jahren, am 28.6. 2006, wurde dieses Blog eröffnet.

Am Anfang war die Idee lediglich, die Artikel, die von mir und Elmar erschienen waren, weiterhin zur Verfügung zu stellen. Inzwischen hat sich das Blog aber zu einer kleinen Institution gemausert und wird schon mit einer gewissen Häufigkeit gelesen.

Allerdings kann es noch keinen Vergleich mit den vielgelesenen Blogs bestehen.

In diesem Blog werden jetzt auch Erstveröffentlichungen gebracht, aber weiterhin im wesentlichen die Artikel, die in der Berliner Umschau erscheinen.

Rechtzeitig zum Geburtstag hat „Blogcounter“ 700 000 Besuche auf diesem Blog gezählt. „Sitemeter“ zählt allerdings erst 690 000.

In Blogcounter erreicht dieses Blog praktisch täglich die Liste der 100 meist gelesenen Blogs. In „Bloggerei“ kommt es ständig unter die ersten 150.

Die meist angeklickten Artikel sind die zu Kinderporno-Verfolgungen, christlich-extremistischen Absurditäten und Sexualsrafrechtsverschärfungen, die hier deshalb noch einmal verlinkt sein sollen:

- USA: Absurditäten des
religiösen Extremismus


- Schnüffeln im Sexualleben der Bundesbürger

- ...promt ging die Sache in die Hose –Rasterfahndung hätte um ein Haar eine Firma gekostet

- Schon in den USA, bald auch bei uns – Gefängnis für Sex unter 18

- Die Zukunft der USA unter den extremistischen Christen

- Sex?? Gefängnis!!

- Operation Ore, Teil 1: Der grösste Polizei-, Justiz- und Medien-Skandal des neuen Jahrtausends

- Operation Ore, Teil 2: Die Berühmtheiten unter den Verdächtigten, die Rolle der Polizei

- Operation Ore, Teil 3: Die Rolle der Politik und der Medien

- Dossier Verschärfung Sexualstrafrecht, Teil 1

- Dossier Verschärfung Sexualstrafrecht, Teil 2

- Die Dossiers Verschärfung Sexualstrafrecht

- Sex unter 18? – 10 Jahre Gefängnis!

- Schärferes Sexualstrafrecht soll Donnerstag durch den Bundestag

- Hurra! Sie haben es gestoppt

- Justiz im US-Bundesstaat New Jersey: Kein Internet für „Sex Offenders“

- Dossier Verschärfung Sexualstrafrecht, Teil 3


Dies ist auch ein Bereich, in dem das Blog wohl zusammen mit anderen Veröffentlichungen einen kleinen Teilerfolg erzielen konnte. Die ursprüngliche Fassung des neuen Sexualstrafrechts in Deutschland ist vom Tisch. Es wird jetzt nur noch eine abgeschwächte Version verfolgt. Dazu kommt demnächst auch wieder ein Artikel. Im Moment wird noch recherchiert.

Eine Besonderheit dieses Blogs ist seine Foto- und Bildersammlung, speziell unter „Nachrichtenbilder“. Fast ein Drittel aller Klicks kommt über „images.google“. Es seien hier deshalb auch noch einmal eine Anzahl von häufig angeklickten Bildern des Blogs gezeigt:

(Anmerkung: Es gibt eine kleine Anzahl von Nudistenfotos, Bravo-Aufklärungsbildern und Wikipedia-Sexual-Abbildungen unter den viel angeklickten. Diese Bilder wurden hier ausschliesslich als Beleg für die im Internet frei zugänglichen Bilder und als Beispiele für die Absurditäten des beabsichtigten neuen Sexualstrafrechts eingestellt.)

Bild aus Abu Ghraib mit Wärterin (Frau England), die auf kleinen Penis zeigt und lacht

Bild des "Berges der nackten Gefangenen"

Kohlendioxid-Anstieg: Dies ist eine so überzeugende Kurve über das, was im Moment geschieht, dass sich jeder Kommentar erübrigt.

Treffende Karikatur

Ausschnitt aus Sexfolterphoto Abu Ghraib

Energieverbrauch Deutscland

Die völlige Zerstückelung des palästinensischen Territoriums wird hier deutlich. Das ist keine Besatzung, das ist Annektion.

Wikipedia Commons - Penis mit Skala

Bravo - Selbstbefriedigung 1

Bravo - Stellungen

Die fünf wärmsten Jahre seit 1890

Karikatur Selbstmord Guantánamo

Nudist foto 199

nudist foto 831

Abu Ghraib 1-1

Pete Townshend

Irak-Krieg US-Aggression

Verbeamtete Mafia - Polizisten misshandeln Demonstranten

Als Geburtstagsüberraschung für die Leser habe ich begonnen, Elmars Brasilien- Serie "Brasilien jenseits von Fussball und Samba" hier erneut in aktualisierter Form in das Blog zu stellen. Am letzten Sonntag kam schon der erste Teil. Diesen Sonntag soll der zweite folgen - usw.

Freitag, 4. April 2008

600 000 hart gezählte Blog-Klicks

In eigener Sache

In dieser Woche kann dieses Blog den 600 000. Besucher feiern (laut 'Blogcounter'). Das ist schon ganz nett für ein Blog, das kaum viel mehr als eineinhalb Jahre auf dem Buckel hat, für ein Blog, das ja bis vor kurzem nur Artikel enthielt, die schon anderswo erschienen waren. Erst jetzt habe ich mich ja entschlossen, hier auch Erstveröffentlichungen zu bringen.

Dabei ist bemerkenswert, dass fast 540 000 dieser Besuche auf den Zeitraum der letzten 12 Monate entfallen (ebenfalls laut 'Blogcounter').

Es handelt sich bei dieser Zahl nicht etwa um die Anzahl von Klicks auf Artikel oder Bilder, sondern um die Anzahl der Besucher. Die Anzahl der Klicks insgesamt ist pro Tag meist etwa beim doppeltem der Zahl der Besucher (auch dies laut 'blogcounter').

Aus der Zahl der Klicks, die direkt ohne 'Referrer' auf die Startseite kommen, geht hervor: Etwa ein Drittel der Besucher sind "treue Leser", die dies Blog wahrscheinlich in der Lesezeichen-Liste haben oder anderweitig direkt auf die Startseite oder eine andere registrierte Seite gehen.

Ein weiteres Drittel kommt über Bild-Abfragen auf dies Blog, hauptsächlich über 'images.google'. Dies Blog ist also eine beliebte Quelle für Abbildungen, speziell für Nachrichtenbilder.

Das letzte Drittel kommt über andere 'Referrer' hierher, davon ein grosser Teil über Suchmaschinen. Der grösste andere 'Referrer' ist 'Net-News-Global'.

Karl Weiss - Journalismus

Bürger-Journalist - Nachrichten-, Politik-, Brasilien- und Bilder-Blog

Artikel und Dossier der Woche

Artikel der Woche "Die zweite Leiche in Frau Merkels Keller" Nach der Umweltleiche die Strahlungsleiche

Dossier der Woche "Dossier Totale Kreislaufwirtschaft 1 Synthesis - Es ist längst möglich" Nur die Kreislaufwirtschaft kann die Zukunft der Menschheit retten

Willkommen / Impressum

Willkommen im Weblog Karl Weiss - Journalismus.
Er enthält im wesentlichen meine Artikel, z.T erstveröffentlicht, z.T. bereits vorher erschienen und soll den Lesern auch meine (und Elmars) älteren Artikel zugänglich machen, meistens aus der "Berliner Umschau" (Link hier unten). Alle sind aufgefordert, Kommentare, Kritiken, Anregungen zu schreiben.
IMPRESSUM
Ich bin zu erreichen über berliner_umschau@ yahoo.de
Die Adresse ist Gaudystr.6, 10437 Berlin, Tel./Fax: 030/4771591
Ich wünsche also allen (und mir) viel Spaß (und Ernst) mit diesem Blog.
Karl Weiss, Belo Horizonte, Brasilien

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