Donnerstag, 29. Juli 2010

Die Folgen großer Ölkatastrophen währen Jahrzehnte

Das Feld im Golf von Mexiko leckt weiter

Von Karl Weiss

Der BP-Oil-Spill im Golf von Mexiko ist keineswegs gestoppt, wie die BP erklärt hatte. Inzwischen weiß man bereits, es tritt weiter Öl aus. Zur gleichen Zeit werden auch Informationen über die Langzeitauswirkungen bekannt: Die „New York Times“ veröffentlichte einen längeren Artikel darüber.

auf-zum-strand-tanken

Die Russen, scheinbar größere Spezialisten in Tiefsee-Bohrungen als die US-Amerikaner, hatten es aufgrund von Auswertungen der Bilder von den ferngesteuerten U-Booten bereits angekündigt: Das Öl im Golf von Mexiko tritt nicht nur am explodierten Bohrloch aus, sondern auch aus anderen Lecks in der Nähe.

Wenn in solchen Tiefen gebohrt wird (mehr als 1500 Meter unter dem Meeresspiegel), wo unglaublich hohe Drücke herrschen, kann ein Bohrloch im Deckgebirge über dem Ölfeld Risse und Spalten entstehen lassen, durch die das Öl von unten, wo noch höhere Drücke herrschen, noch oben herausdrücken kann.

Eventuelle hat auch die große Explosion, als die Kappe auf dem Bohrloch abgesprengt wurde, diese Risse und Spalten entstehen lassen.

Man muss also weiterhin auf die Entlastungsbohrungen hoffen, die allerdings nicht vor Mitte August fertig sein können.

Währenddessen berichtet die „New York Times“ über Langzeitschäden, die frühere Öl-Katastrophen verursacht haben.

Da wird zum Beispiel davon berichtet, wie Wissenschaftler 12 Jahre nach der „Exxon-Valdez“-Katastrophe vor der Küste von Alaska an den Ufern und Stränden Löcher gruben und schnell auf völlig unzersetztes Öl stießen – im Gegensatz zur von den Ölkonzernen vertretenen Ansicht, innerhalb weniger Jahre würde alles Öl durch natürliche Prozesse abgebaut.

BP New Logo

Es heißt da: „Alle Öl-Verunreinigungen sind verschieden, aber die Gefahr, die sie alle vereint, ist die steigende wissenschaftliche Erkenntnis der bleibenden Schäden, die solche Verunreinigung en verursachen können – und wie lange Öl in der Umwelt verbleibt, verborgen an schwer zugänglichen Stellen.“

An einer anderen Stelle der Golfküste, in Mexiko, wo es vor längerer Zeit eine schwere Verunreinigung mit Erdöl gegeben hatte, entdeckte ein US-Wissenschaftler weiterhin bestehende Schäden 30 Jahre nach der Öl-Katastrophe in den Mangrovenwäldern an der Küste.

In der französischen Bretagne, die auch bereits von einer Öl-Verunreinigung betroffen war, fanden Wissenschaftler über 10 Jahre danach noch Veränderungen in der Nahrungs-Kette.

Zwar erklärte einer der Forscher: „Irgendwann ist das Öl weg. Es bleibt nicht auf ewig.“ Es bleibt aber offen, wann dieses „Irgendwann“ ist. Wenn man von Jahrzehnten spricht, dürfte man nicht weit daneben liegen. Und dies alles bezieht sich auf Erfahrungen mit weit geringeren Mengen von Erdöl, als sie jetzt bereits aufgrund der Explosion der „Deepwater Horizon“ der BP in den Golf von Mexiko geströmt sind, der größten Ölkatastrophe aller Zeiten.

Dazu kommt: Die BP begann bereits kurz nach der Katastrophe ein Dispergiermittel in den aufsteigenden Ölstrom einzubringen. Ein giftiges Dispergiermittel (rein zufällig von der zur BP-Gruppe gehörenden Nalco), das Öl und Wasser zu einem Brei vermischt, der fast so schwer wie Wasser ist. Das verhinderte für große Teile des Öls das Auftauchen zur Wasseroberfläche. Nur nützt in Wirklichkeit niemand diese Methode: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ – mit Ausnahme natürlich des Konzerns, zu dem Nalco gehört Die Menge des Öls oder seine giftigen und krebserregenden Eigenschaften werden dadurch nicht im mindesten vermindert.

Dafür werden aber die Auswirkungen der Ölkatastrophe verlängert, denn man kann nur Öl entfernen, das zur Oberfläche kommt. Dazu kommen die Auswirkungen der Giftigkeit des Dispergiermittels.

Auch haben wir eine gute Chance, die BP wird uns am Ende das Dispergiermittel nicht als Einnahme, sondern als „Ausgabe“ vorrechnen.

Umweltschützer versuchten die Anwendung des Dispergiermittels zu verhindern, aber sie wurden von Polizisten daran gehindert, überhaupt in die Nähe der Schiffe zu gelangen, die jenes Mittel ausbrachten. Es ist ein bisher kaum gesehenes Phänomen, dass einem Großkonzern aus einem anderen Land Polizisten eines souveränen Landes erlaubt wurde, Anweisungen zu geben und Proteste fernzuhalten.

Wer bisher vielleicht noch an das Märchen der „westlichen Demokratien“ geglaubt hatte, bekam hier Anschauungsunterricht: Nicht die Regierungen haben die Macht, sondern die Groß-Konzerne und –Banken, sogar die eines anderen Landes. Sie verstehen dies nur meistens hinter einem Vorhang von „demokratischen Wahlen“ und sonstigem Brimborium zu verstecken.

Nur wenns mal hart auf hart geht, dann kommt auch schon mal die Wahrheit ans Tageslicht.

So hat die BP-Katastrophe doch auch ihr Gutes: Sie öffnet uns die Augen.


Veröffentlicht am 28. Juli 2010 in der Berliner Umschau

Milliansstrass - 21

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 21. Stück

16. Kapitel


16. Ruth

An jenem Tag war ich allein im Unterschlupf und hing meinen Gedanken nach. Ruth aber, die sich annäherte, dachte, ich sei zu einem ganz bestimmten Zweck da, als ich aufstand und sie mich sah, während sie sich durch die Büsche auf den Unterschlupf zuschob.

Sie ging nicht weg, sondern stutzte nur kurz und kam weiter auf mich zu. Ruth war eine Frau von etwa 35 Jahren und war an diesem Tag wirklich heiß, wie sie mir später erzählte. Sie war fest entschlossen, sich hier jetzt lustvoll mit sich selbst zu beschäftigen.

Als sie mich dort sah, ging sie wohl automatisch davon aus, daß ich zum gleichen Zweck dort sein mußte und dachte spontan, dann könne man das ja auch gemeinsam machen.

Auf diese Situation war ich nicht vorbereitet. Die fremde Frau kam zu mir in den Unterschlupf und begann leise auf mich einzureden. Ich hätte natürlich einfach weggehen können, dachte aber, daß ich einfach ein Recht hätte hierzubleiben. Einmal war es schließlich mein Unterschlupf und außerdem war hier die Regel, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Sie war es, die gehen mußte!

Nun begann sie mich zu umarmen und zu streicheln und flüsterte Dinge, die mir komisch vorkamen:

„Was wollte denn mein Kleiner hier machen, na? Sicher etwas sehr Angenehmes! Das können wir zwei auch zusammen machen, mein kleiner Liebling!“

Sie kniete jetzt vor mir und hielt mich fest im Arm. Ich kam mir irgendwie gefangen vor. Ohne weitere Umstände öffnete sie meine Hose und holte ihn heraus.

„Ja, da ist er ja, unser kleiner Freund! Oh, ist der aber winzig!“

Er war es nicht gewohnt, von einer Frauenhand gehalten zu werden und begann gleich hart zu werden.

„Ja, aha, ja siehst du, na, nun sieht er doch schon viel ansehnlicher aus!“

Sie nahm dies als Zustimmung meinerseits, aber ich fühlte mich weiterhin unangenehm. Sie rieb ihn ein bißchen und ließ mich dann los und begann an sich zu nesteln. Das schien mir der rechte Augenblick, um zu fliehen. Ich überlegte blitzschnell, wohin ich laufen sollte.

Wenn ich mich nach unten (zu meinem Rad hin) durch das Gebüsch schob, war ich zu langsam und sie hätte mich leicht einholen können, auch durch meinen Tunnel kriechen war zu langsam. Wenn ich aber nach oben zum Weg hin floh, so hatte sie dort mit Sicherheit ihr Rad stehen, mit dem sie mich dann leicht einholte, bevor ich zu meinem kam.

Während ich noch überlegte, hatte sie schon ihre Bluse geöffnet und ihren BH abgenommen. Was ich jetzt aus nächster Nähe zu sehen bekam, ließ mich meine Fluchtpläne etwas auf Eis legen.

Sie hatte große, pralle Brüste (ich nannte sie später immer Ballonbusen) mit großen Warzenhöfen, leider nicht so dunkel, wie ich es liebte, aber doch sehr beeindruckend. Die Warzenhöfe hoben sich in der Farbe kaum von der umliegenden Haut ab, aber die Brustwarzen waren gross und erhaben, sie „sprangen“ mir direkt ins Gesicht. Diese Pracht ließ mich zögern.

Schon zog sie mir die Hose und Unterhose ganz herunter und nahm mir damit jede Chance zur Flucht. Sie rieb meinen Kleinen erneut und er begann schon deutliche Signale von angenehmem Gefühl an mich zu senden.

„Na, wie gefällt dir das, mein Kleiner? Gefällt dir das? Ich bin die Ruth und du darfst du zu mir sagen.“

Sie entledigte sich blitzschnell ihres Rockes und Schlüpfers und ich bekam ihre Vulva zu sehen. So ganz aus der Nähe, hervorgehoben noch durch das Dreieck von braunen Haaren darüber und die langen Haare außen herum schien sie mir riesig und irgendwie bedrohlich.

Ganz ohne weitere Umstände legte sie sich jetzt zurück, zog mich über sich, öffnete die Beine, griff nach unten und steckte meinen hinein, gleich dort, ins „richtige“ Loch.

Jetzt war ich also das erste Mal „richtig“ drinnen bei einer Frau und – wußte nicht, was ich tun sollte!

Die Bewegung, die jetzt von mir erwartet wurde, war bei mir irgendwie nicht angeboren oder ich hatte sie mit meinen Spielkameradinnen verlernt, jedenfalls blieb ich still in dieser Position und beschäftigte mich mit den Brüsten, die ja jetzt für mich genau in Gesichtshöhe waren. Ich hatte das Gefühl, daß mein Kleiner in einer riesigen Röhre völlig verloren war, nur an einer Seite überhaupt die Wand berührte.

Ich war aber doch schon sehr erregt und beschloß dann, daß ich meine Freude haben wollte. Ich tat, was ich schon kannte: Ich holte ihn da heraus, legte ihn zwischen die Lippen ihrer Vulva und begann zu reiben.

Zuerst stutzte sie einen Moment, aber dann genoß sie es sichtlich. Mein Kleiner verschwand völlig zwischen ihren Lippen und kam auch bei stärkerer Bewegung nicht hervor, obwohl er in den letzten zwei Jahren schon gewachsen war.

Jetzt beschäftigte ich mich auch intensiv mit ihren Brüsten. Ich nahm die Warzen in den Mund und lutschte an ihnen, ich zwirbelte an den Brustwarzen, was ihr offenbar gut gefiel, ich ‚spielte‘ mit ihren Brüsten, ließ sie zur Seite fallen und holte sie wieder hoch, drückte sie in der Mitte zusammen, legte mein Gesicht dazwischen und drückte von beiden Seiten dagegen, am liebsten lutschte ich aber abwechselnd an den Warzen und drückte meinen Mund dagegen, so daß mein ganzes Gesicht die angenehme weiche Berührung der Brust spürte.

Diese Brüste waren nicht so hart, wie es die meiner Spielkameradinnen gewesen waren. Sie ‚gaben mehr her‘.

Ich hatte gleich gespürt, daß sie da drinnen schon ganz glitschig gewesen war, als wir angefangen hatten und jetzt merkte ich, daß sie schon extrem erregt war. Ich rieb weiter und ihr Atmen, Flüstern und Stöhnen wurde jetzt ziemlich laut.

Dann merkte ich, daß sie zum Höhepunkt kam. Auch jetzt rieb ich weiter, wie ich es gewohnt war. Danach flaute ihre Erregung (und Lautstärke) etwas ab, doch dann, nach kurzer Zeit, war sie schon wieder aufs Höchste erregt. Als ich schließlich auch zu meinem Orgasmus kam, war sie schon wieder kurz davor. Ich rieb noch weiter, bevor er in sich zusammensank. Da hatte sie auch schon ihren zweiten Orgasmus.

Dann rollte ich von ihr herunter und legte mich neben sie. Sie war von dem Erlebtem offenbar extrem entzückt. Sie drückte mich an sich, streichelte meinen ganzen Körper, nannte mich jetzt nicht mehr „mein Kleiner“, sondern „mein starker Liebhaber“, flüsterte
„Ich wußte ja nicht, daß du so gut bist.“ und
„Mein Liebling, mein Liebling!“,
fragte mich nach meinem Namen und wie alt ich wäre.

Ich sagte es ihr, d.h. ich sagte ihr nur den Vornamen und ‚13‘ schien sie nicht besonders zu stören. Sie begann meinen ganzen Körper zu küssen. Wenn sie zu meinem Kleinen kam, küßte sie ihn besonders intensiv. Er ließ sich aber nicht beeindrucken, er war schließlich kurz zuvor erst „in Ohnmacht gefallen“. Sie wollte mich jetzt auf den Mund küssen, das ließ ich aber nicht zu. Ich fand das weiterhin äußerst befremdend.

Dann widmete sie sich wieder meinem Körper. Als sie mich dort zwischen den Beinen, unter dem kleinen Säckchen, küßte, spürte ich ein äußerst angenehmes Kribbeln und ließ einen kleinen Seufzer fahren. Daraufhin verstärkte sie ihre Anstrengungen dort. Sie nahm meine kleinen Bällchen sanft in den Mund, fuhr wieder und wieder mit der Zunge von zwischen den Beinen bis zur Spitze des Penis und nahm dann den ganzen Penis in den Mund und lutschte an ihm, so wie ich an ihren Brustwarzen gelutscht hatte. Ich fand das weiterhin befremdlich, weil ich daran denken mußte, daß dort doch das Pipi herauskommt, genoß es aber gleichzeitig.

Und siehe da, nach kurzer Zeit, obwohl mein Orgasmus erst zehn Minuten her war, begann er sich langsam wieder zu regen. Nach weiteren zwei Minuten in ihrem Mund war er wieder so steif wie vorher. Ich fühlte mich äußerst erregt und wollte jetzt wissen, ob ich nicht auch noch einen zweiten Höhepunkt bekommen konnte.

Ich drückte sie wieder auf den Rücken und sie ließ es sich gefallen. Dann schob ich mich wieder zwischen ihre Beine, legte mich auf sie, plazierte ihn wieder längs zwischen ihre Lippen und begann wieder zu reiben, mit jener kleinen Halbkreisbewegung des Beckens.

Sie ließ eine Menge Aahs und Oohs hören und war nach kurzer Zeit wieder hör- und sichtbar erregt. Auch ich kam schnell wieder zu einer deutlichen Erregung, aber das Reiben im normalen Rhythmus steigerte jetzt diese Erregung nicht weiter, sie blieb auf mittlerer Ebene, bei etwa 4 bis 6 auf der Skala von 0 bis 10 und ich konnte lange Zeit weiter reiben, ohne erneut zum Höhepunkt zu kommen. Ruth kam inzwischen schon zum dritten Orgasmus.

Ihre Orgasmen waren nicht mit soviel Show verbunden, wie ich das von Lilli oder Marianne kannte, aber ich konnte sie doch erkennen, weil ich ja schon Erfahrungen mit weiblichen Orgasmen aus nächster Nähe und vom Zuschauen hatte.

Ich machte immer weiter und ihre Äußerungen des Entzückens wurden jetzt so laut, daß ich fast befürchten mußte, man könne sie am Weg hören.
Dann kam sie zum vierten Höhepunkt, ihre Seufzer glichen mehr kleinen Schreien. Die Kraft, mit der sie mich an sich drückte, machte mir Angst, sie könne mir etwas brechen. Sie griff dann nach meinen Hinterbacken und dirigierte den Rhythmus der Bewegungen.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Dienstag, 27. Juli 2010

Monopolkapital droht mit Militärdiktaturen in Europa

Barroso erklärt „Umstürze für möglich“

Von Karl Weiss

Auf einem Treffen mit Gewerkschaftsführern aus verschiedenen europäischen Ländern hat der EU-Kommissionspräsident Barroso mit der Errichtung von Militärdiktaturen in verschiedenen Ländern im Süden Europas gedroht, wie die englische „Daily Mail“ berichtete.

Kapp Putsch Streik

Barroso bezog sich dabei offensichtlich auf die scharfen Proteste von Gewerkschaften gegen die Abwälzung der Lasten der Krise auf den „kleinen Mann“ in Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal und warnte davor, "dass diese Länder in ihrer demokratischen Gestaltung, wie wir sie derzeit kennen, verschwinden könnten".

Die anwesenden Gewerkschaftsvertreter dieser Länder verstanden dies ganz eindeutig als Drohung und es kann wohl auch nicht anders verstanden werden.

In diesen Länder hat das bürgerlich-demokratische System eine relativ junge Tradition. Italien war von den 20er-Jahren bis tief hinein in den Zweiten Weltkrieg eine faschistische Diktatur. Spanien war von 1936 bis 1975 eine faschistische Diktatur, in Griechenland herrschte von 1967 bis 1975 eine Militärdiktatur und Portugal war die Diktatur von 1932 bis 1974 an der Macht.

Dass unsere Politiker, ebenso wie jene in anderen europäischen Ländern und in der EU-Administration, die Demokratie und die bürgerlichen Rechte lediglich als zeitweise notwendige Übel ansehen, haben sie schon zur Genüge bewiesen.

Die Monopol-Kapitalisten in den Vorstandsetagen der Banken und Konzerne benutzen das Mäntelchen der bürgerlichen Demokratie nur, solange das Volk auf den Schwindel hereinfällt. Jetzt, da mehr und mehr die tatsächlichen diktatorischen Verhältnisse ans Tageslicht kommen, wenn Banken-Vorstände den Politiker befehlen, ihre Banken zu retten und diese innerhalb von Stunden Hunderte Milliarden Euros von unserem Geld zur Verfügung stellen, müssen sie befürchten, dass mehr und mehr Teile des Volkes erkennen: Das ist keine Demokratie.

Dann fangen sie an, sich auf eine faschistische Machtübernahme oder einen Militärputsch vorzubereiten. Allerdings gibt es weder in Italien noch in Griechenland noch in Portugal oder in Spanien eine Massenbasis für den Faschismus. Man wird also auf Militärdiktaturen zurückgreifen.

Es ist nicht schwer, diese Tatsachen aus den Plappereien der Politiker (oder ihrem Schweigen) zu schließen. So erklärte zum Beispiel Frau Merkel, noch bevor sie Kanzlerin wurde: „Wir haben keine Garantie für Demokratie und Sozialstaat für ewig. “(siehe diesen Artikel: „Kein Anspruch mehr auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft“.

Westerwelle, ihr Partner in der Regierung, war sogar unmittelbar in einen Militärputsch verwickelt. Im Juni 2009 erhob sich das Militär gegen die demokratische gewählte Regierung Zelaya in Honduras unter heftigster Unterstützung der Naumann-Stiftung der FDP.

So waren auch deutsche Steuergelder in diesem Militärputsch verwickelt. Westerwelle wurde wochen- und monatelang aufgefordert, diese Machenschaften der Naumann-Stiftung abzustellen und den Militärputsch zu verurteilen. Nichts! Bis heute ist der dortige Ableger der Naumann-Stiftung eine der wesentlichen Stützen des Militärregimes.

Doch das sind keineswegs die einzigen Anzeichen für die undemokratische Grundhaltung unserer offiziellen Politiker in Europa. Man sehe sich nur an, wie in fast allen europäischen Ländern unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung potentiell Oppositionelle ausgehorcht und in bestimmten Fällen bereits verfolgt werden.

Die Informationssammelstelle, die deutsche Innenminister aus Polizei und Geheimdiensten gemacht haben, die Ermöglichung des Abhörens unter Vorwänden von Telefongesprächen, Internetverbindungen und Privatwohnungen ohne richterliche Anordnung, die Vorratsdatenspeicherung, vom Verfassungsgericht für rechtmäßig erklärt, die europäischen Spitzelbehörden, die völlig ohne jede Überwachung persönliche Daten sammeln, all das sind Vorbereitungen, all das hat nichts mit Bekämpfung von Leuten zu tun, die Bomben gegen Zivilisten einsetzen.

Man sehe sich nur die Stellungnahmen von Tony Blair an, nachdem in London ein völlig Unschuldiger von der Polizei mit sieben Schüssen in den Kopf exekutiert wurde, weil er im gleichen Wohnblock wie eine Anschlag-Verdächtiger (versuchter Anschlag) wohnte und eine entfernte Ähnlichkeit mit ihm hatte ( siehe hier: „Vorbeugender Todesschuss in der EU offiziell eingeführt“).

Blair ließ die erstaunte Öffentlichkeit wissen, es sei völlig richtig von der Polizei gewesen, ihn abzuschlachten. Des Terrorismus Verdächtige könnten nicht einfach festgenommen werden.

Ähnliches ließ der CDU-Politiker Schäuble verlauten, als er deutscher Innenminister war: Das Prinzip der Unschuldsvermutung gelte nicht für Terror-Verdächtige, wobei die Definition von Terror-Verdächtigen natürlich den Geheimdiensten und ihm überlassen werden müsse.

Damit wird die absolute Willkür des Feudalismus wieder eingeführt. Jeder, der den Obrigkeiten nicht passt, kann als angeblicher Terrorist definiert und dann nach Belieben gemetzelt, eingesperrt, gefoltert oder was auch immer werden. Das sind bereits klare Anzeichen der Vorbereitung auf Gewalt- und Terrorregime.

Die Aussagen von Barroso müssen also absolut ernst genommen werden. Und wir können uns keineswegs in Sicherheit wiegen, weil er „Umstürze“ nur für südeuropäische Länder angekündigt hat, denn Deutschland wird sicherlich keine Insel in einem Meer von Militärdiktaturen werden.

Allerdings hat Deutschland Wesentliches zur Bekämpfung von Militärputschen beizutragen: Als nach dem 1. Weltkrieg eine demokratische Republik eingeführt worden war, versuchten die reaktionären Kräfte, die sich später Hitler anschlossen, im Jahr 1920 den sogenannten Kapp-Putsch, benannt nach seinem oberreaktionären Anführer. Die Antwort der deutschen Arbeiterschaft war eindeutig: Sofortiger unbefristeter Generalstreik. Praktisch alle Fabriken standen still. Kapp und seine Anhänger mussten innerhalb kürzester Zeit aufgeben.


Veröffentlicht am 26. Juli 2010 in der Berliner Umschau

Milliansstrass - 20

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 20. Stück

15. Kapitel

15. Zwei Jahre später

Die folgenden zwei Jahre machte meine sexuelle Erziehung nur unwesentlichen Fortschritte. Wie die meisten Jungen in diesem Alter war ich auf „Handarbeit“ angewiesen.

Das heißt, eigentlich bevorzugte ich weiterhin die Drückmethode. Hauptsächlich, weil sich so leichter an das Raufspiel denken ließ.

Außerdem hatte mein Vater jetzt die Manie entwickelt, mich dabei „in flagranti“ erwischen zu wollen. Offenbar hatte meine Mutter über die feuchten Flecken auf dem Bettuch berichtet und er hatte jetzt wohl seinen Erziehungsauftrag entdeckt, wollte mich „beim Akt“ erwischen und dann wahrscheinlich eine Predigt halten. Abends, wenn ich im Bett lag, kam er „wie zufällig“ vorbei, packte plötzlich meine Bettdecke und zog sie weg. Er hoffte wohl, mich jetzt mit heruntergezogener Schlafanzughose und steifem Pimmel und eventuell sogar noch der Hand daran zu finden.

Er schaffte es aber nie, mich zu erwischen. Ich pflegte ja auf dem Bauch zu schlafen und eben die Drueckmethode auf dem Bauch anzuwenden. Wäre interessant gewesen, wenn er mich doch einmal erwischt hätte, nur um zu wissen, welche Art von Predigt er gehalten hätte. Ob er wirklich die Stirn gehabt hätte, die Schauermärchen zu erzählen von den Schäden, die das angeblich verursacht? Wahrscheinlich wäre es wohl mehr wie in jenen religiösen Traktaten ausgefallen, daß man das nicht machen dürfe, daß es Todsünde sei, kombiniert mit dunklen Andeutungen darüber, was passiert, wenn man nicht damit aufhört.

Fast genau zwei Jahre nach dem Ende meiner „Rauf“-Karriere, kurz nach meinem 13. Geburtstag, kam jenes einschneidende Ereignis, das nicht nur eine neue Phase meiner sexuellen Aktivität einleitete, sondern auch meinem zukünftigen Leben eine Wende geben sollte.

Wie schon die erste Phase, begann auch diese mit meinem Unterschlupf. Den gab es ja immer noch und ich hatte mit meiner Auftauch-Methode schon so manche von denen vertrieben, die ihn kannten. So konnte ich ihn relativ häufig nutzen, ohne gestört zu werden.

Ich fuhr mit dem Rad hin, wenn ich Vokabeln lernen mußte oder meinen Gedanken nachhängen wollte. Manchmal, wenn das Besetztzeichen an war, schlich ich mich wieder heran und beobachtete ein Pärchen oder eine einzelne Person.

In der Regel wurde hier Sex gemacht, allein oder zu zweit, ganz selten traf ich jemand an, der einfach nur den Ort genoß, wie ich das dort meistens tat.

D.h. ich bekam dort auch öfters mein sexuelles Erlebnis, aber beim Zugucken. Wenn ich ein Pärchen oder eine Frau beim Sex beobachtete und dabei auf dem Bauch lag, brauchte ich ihn nur gegen den Boden zu drücken und mich ein wenig, fast unmerklich, bewegen und ich kam bis zum Orgasmus.

Weiterhin war es für mich am angenehmsten, Frauen beim Masturbieren zu beobachten. Es waren fünf Frauen, die mit einer gewissen Regelmässigkeit diesen Ort zum Zweck der angenehmen Gefühle aufsuchten. Nach einiger Zeit erkannte ich sie wieder.

Die ‚Flache‘, wie ich sie für mich nannte, war gut vorbereitet und ordentlich bis zur Pedanterie. Sie kam mit einer Decke und breitete sie aus. Dann beobachtete und horchte sie minutenlang, um sicher zu gehen, dass niemand in der Nähe war (es freute mich diebisch sie zu überlisteten).

Sie zog sich vollständig aus und legte die Kleidung ordentlich zusammen. Dann legte sie sich auf die Decke, öffnete die Beine und begann sich mit der rechten Hand zu stimulieren, während die andere Hand die Brustwarzen rieb. Sie hatte fast keine Brust, nur jeweils eine kleine Erhöhung und die grossen Brustwarzen einer Frau. (deshalb die Flache).

Ihre Schamhaare waren blond und liessen gut sehen, wo sie da rieb. Sie konzentrierte sich auf den kritischen Punkt, den ich ja jetzt schon kannte. Sie liess keinen Laut hören. Nur das lautere und schnellere Atmen zeugte von der Erregung. Wenn sie (lautlos) zum Höhepunkt kam, verdrehte sie ihre Augen.

Dann kamen die Augen zurück und sie starrte gegen den Himmel, als ob sie dort eine Erscheinung sehen würde. Danach war sie völlig ausser Atem. Sie brauchte fünf Minuten, um wieder zu Atem zu kommen.

Eine zweite, die ich allerdings erst einmal beobachtet hatte und die noch keinen Spitznamen ‚abbekommen’ hatte, war Ruth, der wir gleich wieder begegnen werden.

Die dritte war eine kleine unscheinbare Frau von zwischen dreissig und vierzig Jahren, die nichts irgendwie Auffallendes an sich hatte. Auch ihr Sex war klein und unscheinbar und so nannte ich sie die Niemand. Sie brauchte lange, manchmal 10 oder 15 Minuten, um zum Höhepunkt zu kommen. Nur am heftigen Ausatmen war überhaupt zu erkennen, dass sie einen hatte.

Die vierte und fünfte aber waren der stärkste Grund, warum ich mich oft anschlich, wenn besetzt war. Jedesmal hoffte ich, sie hier anzutreffen.

Die vierte nannte ich ‚Kannibale‘, weil sie so wild ausssah, wie ich meinte. Sie war schwarzhaarig und hatte dunkleren Teint als üblich. Sie war älter als die anderen. Sie zog sich nicht aus, sondern schob nur ihren BH und die Bluse nach oben, lüpfte den Rock und griff sich ins Höschen.

Mit den Fortschreiten der Erregung streifte sie dann aber doch das Höschen herunter. Sie hatte nur kleine herunterhängende Brüste, aber die waren ausgestattet mit einem Paar von dunkelbraunen und grossen hervorspringenden Warzenhöfen, auf denen riesige Brustwarzen sassen.

Ich träumte zu jener Zeit davon, an diesen Warzen lutschen zu können. Ein riesiger schwarzer Haarbusch verhinderte jede Sicht auf das, was sie da unten stimulierte, aber es ragten zwei innere Lippen von unwahrscheinlicher Länge heraus. Sie hingen da wie ein Euter unter ihr, wenn sie danach aufstand und nach dem Höschen suchte. Der Gedanke, jene inneren Schamlippen berühren zu können, trieb mich zu hervorragenden Orgasmen beim Onanieren.

Die fünfte war eine etwas ältere Ausführung jener jungen Frau, die ich hier zuerst beobachtet hatte, die aber nie wieder aufgetaucht war. Ihre Brüste waren nicht gross, aber fest und hatten jene dunklen Brustwarzen und Warzenhöfe, die mich so fasziniert hatten. Wenn sie Hand an sich legte, konnte ich mir vorstellen, sie wäre die junge Frau vom ersten Mal. Das regte mich unglaublich an. Ich hatte mir vorgestellt, das jene junge Frau Anna heisst und so nannte ich sie auch Anna.

Das Beobachten von Männern, die sich „einen herunterholten“, war dagegen wenig ergiebig, obwohl ich dies auch manchmal tat. Einmal kann man ja immer noch etwas dazulernen und andererseits war ich immer wieder beeindruckt von der Größe der Phallusse und der verschiedenen Form, die so ein Penis annehmen kann.

Manche von ihnen sahen ganz normal aus, wenn sie klein waren, waren aber in Erregung stark gekrümmt. Ich erinnere mich an einen, der zur Seite hingekrümmt war, so dass die Eichel fast genau zur Seite sah und an einen anderen, dessen Krümmung nach oben ging. Wenn er ‚abschoss’, musste der Mann aufpassen, dass es ihm nicht ins eigene Gesicht spritzte.

Einmal sah ich einen, der viel dicker war als üblich, sobald er ‚gewachsen’ war. Obwohl er nicht besonders lang war, machte er einen unheimlich bulligen Eindruck. Ein anderer war genau das Gegenteil. Länger als normal, aber sehr dünn und mit einer sehr kleinen Eichel.

Überhaupt waren die Eicheln äusserst unterschiedlich. Da gab es eine, die weit dicker war als der Schaft. Das sah aus wie ein Glockenklöppel. Eine andere dagegen war ganz klein. Das sah aus, als ob der Phallus spitz zulaufen würde.

Einmal sah ich einen Riesenprügel, der dem Mann bis deutlich über den Bauchnabel ging und öfters tauchten eher mickrige Vertreter der Gattung auf, einer war kaum größer als das, was ich da mit 13 Jahren inzwischen hatte.

Selbst liebte ich es nicht besonders, hier im Unterschlupf zu onanieren, weil ich ja besser als jeder wußte, daß man hier beobachtet werden konnte. Wie die meisten ließ ich mir dabei nicht gerne zusehen. Das hinderte mich aber nicht, bei anderen hinzusehen.

Inzwischen hatte ich schon bemerkt, daß die Methode, ihn in jenes bewußte Loch zu stecken, doch weiter verbreitet war als ich gedacht hatte. Einige Paare kamen mit Decke hierher, einmal sah ich sogar eines, das ein kleines Sofakissen mitbrachte, das unter der Hüfte der Frau plaziert wurde. Gleichzeitig konnte ich aber doch auch immer wieder feststellen, daß die Methode mit Penetration sehr häufig dazu führte, daß nur er zum Höhepunkt kam, sie oft noch weit davon entfernt war.

Nur die wenigsten der Männer kamen dann auf die Idee, sich danach noch ihrer Lust zu widmen. Die weitverbreitete Mißachtung des weiblichen Anteils an den schönen Gefühlen erstaunte mich immer wieder, ebenso wie die Tatsache, daß diese Frauen das meist kommentarlos hinnahmen.

Nun wusste ich auch schon, daß es sich ficken oder vögeln nannte, daß die Sache bei der Frau Möse oder Fotze hieß und daß meiner nicht etwa, laut meiner Mutter, ein Pinchen war, sondern ein Zipfel oder Schwanz und in erregtem Zustand eine Latte.

Auch hatte ich schon grobe Andeutungen gehört, daß es etwas mit Kinderkriegen zu tun haben soll, ohne aber zu wissen, um was es sich eigentlich handelte.

Die religiösen Organisationen hatten es zu jener Zeit ja noch geschafft, jegliche Art von Aufklärung an den Schulen zu verhindern, selbst jene, die nur biologische Funktionen erklärt. Nicht, daß diese Art von Sexualkundeunterricht für die Heranwachsenden eine große Hilfe wäre, aber mit 13 Jahren hätte ich ja immerhin schon wissen können, daß mein Sperma in der Vulva einer Frau in die Vagina kommen und sie dann ein Kind von mir bekommen kann.

Ich hatte auch schon gesehen, daß einige der Männer vorher eine Gummihaut über ihn ziehen, wußte aber nicht warum und wie sich das Ding nennt. Die gebrauchten Gummihäute wurden in oder beim Unterschlupf zurückgelassen.

Anhand solcher zurückgelassenen Präservative hatte ich auch schon entdeckt, daß der Unterschlupf auch abends und nachts frequentiert wurde.

Um diese Zeit, kurz vor dem Ende des Schuljahres, war der Neubau meiner ‚Oberschule‘ fertig geworden und wir hatten dort bereits Unterricht, obwohl erst mit Beginn des neuen Schuljahres offiziell Einweihung gefeiert wurde. Damit war die Zeit des Schichtunterrichts beendet und ich hatte nicht nur drei, sondern alle Nachmittage für mich und konnte oft zum Unterschlupf und dort beobachten.

Wer im Unterschlupf war und jemand anderen (meist von oben her) sich annähern hörte, stand üblicherweise auf, so daß die sich annähernde Person erkennen konnte, daß besetzt war. Wer sich annäherte, drehte dann ab und tat meistens so, als ob er gar nicht zum Unterschlupf gewollt hätte. Dies schien eine ungeschriebene Regel zu sein, jedenfalls habe ich nie ein anderes Verhalten beobachtet, außer … ja, außer an jenem Tag im Mai, der mein Leben verändern sollte.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Montag, 26. Juli 2010

Milliansstrass - 19

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 19. Stück

14. Kapitel

14. Andere Spiele und das Ende

Schließlich gelang es mir, das Problem mit meinem abschlaffenden Kleinen zu überspielen: Ich erklärte den Mädchen, ich wolle es jetzt nicht mehr mehrmals hintereinander machen, sondern jeweils nur noch einmal, am Anfang und am Ende unserer Spielnachmittage.

Ich gab keine Auskunft über das warum, und sie mußten es schließlich akzeptieren. Am Ende des Spielnachmittags, zwei oder drei Stunden nach dem ersten Mal, hatte ich schon wieder Lust und mein Kleiner stand auch wieder brav auf.

Mit zwei Malen und drei Mädchen ergab sich jetzt eine Art rotierendes System. Es war aber offensichtlich, daß sie es lieber hatten, wie es vorher gewesen war. Sie zogen sich immer alle drei aus, obwohl klar war, daß nur eine drankam. Irgendwie wollten sie damit wohl die Erinnerung wachhalten, wie es eigentlich sein müßte.

So kam es, daß Lilli eines Tages, das muß im März gewesen sein, auf die Idee kam, bei Marianne dorthin zu fassen und mit dem Finger zu reiben, während die beiden mir und Herta zusahen und nackt nebeneinander hockten.

Marianne ließ es sich gefallen und nach kurzer Zeit faßte sie Lilli auch dorthin und rieb. Sie kamen beide nicht zum Orgasmus, machten dies aber jetzt jedesmal, wenn Herta dran war. Kurz danach sah ich auch Marianne und Herta sich gegenseitig stimulieren, wenn ich mit Lilli beschäftigt war. Schließlich begannen auch die Schwestern Lilli und Herta damit, wenn sie nicht dran waren.

Zunächst schien dies mehr eine Art Zeitvertreib zu sein, der keine große Bedeutung hatte, zumal sie ja nicht zum Orgasmus kamen. Dann aber weitete sich der Sex zwischen den Mädchen mehr und mehr aus und verdrängte den Sex mit mir.

Offenbar machten die Schwestern Lilli und Herta, die ja im gleichen Zimmer schliefen, abends im Bett nun auch ein bißchen Sex miteinander, denn sie waren es, die mit neuen Techniken begannen, während ich mit Marianne beschäftigt war.

Sie gingen nach einiger Zeit dazu über, sich aufeinander zu legen und ihre Becken rhythmisch gegeneinander zu pressen. Die unten liegende fuhr dann, so wie ich es machte, der anderen mit der Hand an den Hintern und plazierte den Finger ins Löchlein. Sie wechselten sich ab und so kamen sowohl Lilli als auch Herta zum Orgasmus.

Marianne begann dann auch mit Lili diese Art von Sex zu machen, wenn ich mit Herta beschäftigt war, kam aber so nicht zum Orgasmus.

Lilli und Herta entwickelten kurze Zeit danach eine andere Technik: Sie legten sich mit den Füßen zueinander, öffneten dann die Beine und nahmen sich gegenseitig die Unterkörper zwischen die Beine. Dann nahmen sie sich an beiden Händen und zogen sich zueinander. So drückten sie ihre Vulvas gegeneinander. Dann begann ein heftiges Reiben hin und her und rauf und runter, das von lautem Stöhnen und kleinen, unterdrückten Schreinen begleitet war. Aber so konnten sie sich nicht zum Orgasmus bringen, und diese Technik wurde wieder verlassen.

Nur Marianne und Herta blieben noch eine ganze Zeit dabei, sich nur mit der Hand gegenseitig zu stimulieren. Dann aber, und das leitete endgültig das Ende unserer Raufspiele ein, entdeckten sie, daß sie sich auch mit dem Mund stimulieren konnten.

Eine legte sich auf die andere, aber nun mit dem Kopf nach unten und ging mit Lippen und Zunge da zwischen deren Lippen und lutschte und leckte, bis die andere vor Lust quietschte. Gleichzeitig konnte sie ihr auch einen Finger in jenes Löchlein stecken.

Die unten Liegende tat das gleiche am anderen Ende. Sie schob sich ein Kissen unter den Kopf, so daß sie leichter drankam und begann ebenfalls mit Lippen und Zunge zu stimulieren und steckte ebenfalls einen Finger ins Löchlein.

So kam auch Marianne zum Orgasmus, ohne daß ich noch gebraucht wurde. Jetzt kam es öfters vor, das zwei von ihnen schon angefangen hatten, bevor ich noch kam. Der Sex mit mir brachte offenbar keine besonderen Vorteile mehr.

Unsere Nachmittage dienten nur noch dazu, daß beide es auch mit mir und mit Marianne machten.

Der Sex mit Marianne, den ich immer besonders genossen hatte, weil ihr Orgasmus so beeindruckend war, fiel für mich jetzt ganz weg. Dann begann auch Herta keinen Sex mehr mit mir zu machen. Sie bevorzugte den mit den beiden und nur Lilli machte noch Sex mit mir, einmal nur, am Anfang, wenn ich kam – und das war es dann auch schon.

Wenig später, im April, kam es dann vor, daß sie mich gleich wieder wegschickten, als ich kam, heute wollten sie nicht mit mir spielen und dann, wenige Tage später, ließ mich deren Mutter gar nicht mehr herein:

„Karl, die Mädchen wollen heute unter sich sein. Komm ein andermal wieder.“

Bald danach erklärte mir die Mutter, ich bräuchte jetzt nicht mehr zu kommen:

„Weißt, ab einem bestimmten Alter wollen Mädchen manchmal nicht mehr mit Jungen spielen, das mußt du verstehen!“

Ich verstand es nicht und tauchte noch öfters dort auf, aber die Mutter wies mich immer ab. Unsere Raufkarriere war zu Ende und ich mußte es hinnehmen, auch wenn es weh tat.

Nun hatte ich gelernt: Wenn man Sex miteinander macht, kann einer einfach aufhören damit und der andere kann nichts machen – und das kann weh tun. Das sollte ich noch brauchen in meinem Leben.

Viel, viel später hörte ich von den Schwester Lilli und Herta, daß sie beide verheiratet waren und Kinder hatten. Von Marianne sah und hörte ich nie wieder etwas.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Sonntag, 25. Juli 2010

Milliansstrass - 18

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 18. Stück

13. Kapitel

13. Dann kam ich dran

Im Februar des darauffolgenden Jahres bekam ich meinen ersten Orgasmus.

Einerseits hatte ich dies eigentlich noch nicht erwartet, andererseits war ich ja gleichaltrig mit Herta und so war es doch nicht so ungewöhnlich. Später hörte ich, daß die Jungs üblicherweise später in die Pubertät kommen. Vielleicht war ich ja etwas früher dran als die meisten oder die Mädchen waren später dran als üblich.

Zuerst spürte ich, während die Mädchen rieben, wie sich das schöne Gefühl verstärkte, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. So ging das einige Tage.
Doch dann plötzlich, an einem der folgenden Tage, es war Marianne, die gerade dran war, wurde es immer schöner und noch schöner und dann steigerte es sich noch einmal und dann, dann wurde es noch einmal zehnmal schöner und ich explodierte in einer Wolke von Lust.

Genau in diesem Moment merkte ich, daß Marianne auch gerade ihren Superorgasmus bekam. Während sie da über mir ihren lang anhaltenden Orgasmus hatte, war meiner längst abgeklungen. Er war nur ganz kurz, weniger als 10 Sekunden lang gewesen.

Trotzdem, er war wunderschön gewesen. Es war das Schönste, was ich je erlebt hatte. Nichts im Leben war vergleichbar damit. Jetzt verstand ich, warum all die Erwachsenen, die ich heimlich beobachtete, soviel Wert darauf legten, so wild danach waren.

Ich hatte nicht geschrien und nicht gestöhnt, die Mädchen hatten gar nichts gemerkt!

Doch jetzt gab es ein Problem. Noch während Marianne da über mir ihren Orgasmus auskostete, war er schon weniger hart geworden und danach fiel er ganz zusammen.

Als Herta als Nächste anfing zu reiben, wollte er nicht wieder hart werden. Ich hatte auch noch gar keine Lust, es gleich wieder zu machen so kurz nach meinem Orgasmus. Ich sagte, mir sei nicht gut und ich müsse nach Hause. Auch am folgenden Tag wurde mir nach den ersten Sexspiel schlecht.

Abends im Bett probierte ich jetzt aus, ob ich auch alleine zum Höhepunkt kommen konnte. Ja, tatsächlich! Ich konnte mir dieses schönes Gefühl jetzt immer machen, wenn ich wollte!

Ich war glücklich! Jetzt gönnte ich mir regelmäßig meinen Orgasmus. Gleichzeitig lernte ich auch, daß er jedesmal von unterschiedlicher Intensität war. Manchmal war es wirklich schier zum Schreien schön, manchmal nur eine kleine Intensivierung des Gefühls der sexuellen Erregung vorher. Noch hatte ich keine Ahnung, mit was diese unterschiedlichen Intensitäten zu tun hatten.

Gleichzeitig gab es aber auch eine Schwierigkeit: Wie ich es schon bei den Männern gesehen hatte, schoß bei mir da jetzt auch jene weiße Flüssigkeit heraus, wenn ich den Höhepunkt hatte. Man bekam feuchte Flecken aufs Bettuch oder auf den Schlafanzug. Meine Mutter konnte sie beim Betten machen entdecken.

Dieses Problem gab es nicht, wenn ich meinen Orgasmus da zwischen den Lippen der Mädchen bekam. Meine Flüssigkeit mischte sich mit deren Schmierflüssigkeit und niemand fiel etwas auf.

Auch sonst zog ich den gemeinsamen dem einsamen Sex vor: Da war zusätzlich der Kontakt der Körper, der Haut, der angenehme Anblick der Brüste und der Lippen, das Spüren der Erregung der Mädchen und deren Höhepunkte und noch, was mein Finger da drin spürte. Alles zusammengenommen, genoß ich den Sex mit den Mädchen doch weit mehr.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Freitag, 23. Juli 2010

Milliansstrass - 17

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 17. Stück

12. Kapitel

12. Herta

„Für Miriam und mich wurde es immer weniger interessant, Montags bis Mittwochs mit zu Lilli und Herta zu gehen. Zunächst, bevor Lilli entdeckte, daß man auch mehr als einen Orgasmus bekommen kann, ging es noch, weil zumindest zwei- oder dreimal noch Raufen gespielt wurde und wir so auf unsere Kosten kamen.

Aber dann, als auch Herta zum Höhepunkt kommen konnte und Lilli und dann auch Herta den Mehrfachorgasmus entdeckten, wurde es für uns immer langweiliger. Fast die ganze Zeit wurde Sex gemacht, was wir ja noch nicht konnten, die anderen Spiele wurden vernachlässigt und wir kamen nicht einmal jedesmal mehr zum Raufen dran.

Miriam und mir war ja klar, daß wir wahrscheinlich noch zwei Jahre brauchen würden, bis wir auch zum Höhepunkt kommen konnten. So blieben wir dann immer öfter weg und gingen schließlich gar nicht mehr hin.“

Es war etwa um Weihnachten herum, als Herta ebenfalls zuerst einige Anzeichen zeigte und dann schließlich auch zum Orgasmus kam. Sie war zwar zwei Jahre jünger als Lilli, aber offenbar körperlich weiter entwickelt.

Eventuell waren auch Lilli und Marianne einfach körperlich weniger entwickelt gewesen.

Bei Herta war alles weit schwieriger, langwieriger und weniger spektakulär. Sie wurde erst feucht da zwischen ihren Lippen, wenn wir schon eine ganze Weile gedrückt hatten.

Sie brauchte lange, bis sie die Technik mit dem Reiben heraus hatte. Sie mußte noch viel länger als Marianne reiben, die sowieso schon länger als Lilli gebraucht hatte, um zu deutlicher Erregung und dann zum Orgasmus zu kommen.

Sie stöhnte und schrie nicht, lediglich ihr Atem ging etwas heftiger und sie schloß die Augen. Daß sie überhaupt zum Orgasmus kam, merkte ich eigentlich nur daran, daß sie mich dann heftig an sich drückte. Keine Schauer, keine Krämpfe und nach höchstens zehn Sekunden war bei ihr alles vorbei.

Beim ersten Mal sagte sie danach zu Lilli und Marianne:
„Also das war’s?! Ihr hattet doch gesagt, daß es die größte Sache auf Erden ist. Davon kann doch gar keine Rede sein! Ja, es ist schon schön, aber doch nichts, ohne das man nicht auskommen könnte!“

Trotzdem ließ es sich auch Herta nicht nehmen, jetzt regelmäßig zum Orgasmus zu kommen.

Kurz danach im neuen Jahr, als die beiden jüngeren Mädchen schon nicht mehr zu unseren Spielnachmittagen kamen, begann die Sache mit dem Ringfinger.

Ich griff ja immer von unten, von der Rückseite der Oberschenkel her an die Hintern der Mädchen und ging dann etwas nach oben, nicht soweit, daß ich die eigentlichen Hinterbacken in den Händen hatte, sondern nur soweit, daß ich genau am Ansatz blieb. Vor allem bei Lilli, die sehr dünne Oberschenkel hatte, kam es daher ab und zu vor, daß der Mittel- oder Ringfinger einer Hand ganz um den Oberschenkel herum reichten und die Fingerspitze Kontakt mit einer Stelle bekamen, an der es weich und feucht war.

Ich konnte schnell meine anfängliche Befürchtung zerstreuen, daß ich das Löchlein im Hintern erwischt hatte. Ich fühlte vielmehr eindeutig, ich war am unteren Ende der Vulva. Nachdem dies einige Male passiert war, begann Lilli meine Hand dahin zu schieben: Sie wollte, daß meine Finger dahin kamen!

Mit dem guten Tastsinn, den man da in den Fingerspitzen hat, konnte ich dann genau herausfinden, daß da zwischen den Lippen ein Bereich war, der glitschig, aber relativ hart war und auch das Stück zwischen der Vulva und dem Löchlein im Hintern ziemlich hart ist.

Aber dazwischen, genau da am unteren Ende der Vulva war ein kleiner runder Bereich, der weicher war und den man etwas eindrücken konnte. Jetzt plazierte ich bei den drei größeren Mädchen immer den Ringfinger der rechten Hand genau so, daß er auf diesem weicheren Bereich zu liegen kam und auf ihn drückte.

Durch das Spannen und Entspannen des Hinterns der Mädchen bei der Vor- und Rückreibbewegung führte dies jetzt automatisch dazu, daß mein Ringfinger abwechselnd fester auf diesen Bereich drückte und dann wieder etwas weniger.

Wenn die Mädchen sich mehr erregten, spürte ich, daß ich den Bereich nicht nur etwas eindrücken konnte, sondern daß sich da eine kleine Öffnung auftat. Die Spitze meines Ringfinger glitt etwas hinein und wieder heraus.

Offenbar waren die Mädchen ganz wild auf diesen Anreiz, denn nach kurzer Zeit sorgten alle drei dafür, daß mein Finger immer genau da war.

Mir war natürlich klar, daß es sich genau um die Stelle handelte, wo ich bei jener Frau im Unterschlupf den Eingang zu der Ausbuchtung gesehen hatte, in die der ganze große Phallus jenes Mannes hineingefahren war.

Nun erst wurde klar, daß alle Frauen dort eine Öffnung haben mussten. Allerdings war die winzige Öffnung, die ich da fühlte, überhaupt nicht mit jener großen Öffnung zu vergleichen, die ich bei der Frau im Unterschlupf gesehen hatte.

Etwas anderes Faszinierendes fühlte ich jetzt bei allen dreien, wenn sie zum Höhepunkt kamen: Kurz vor dem Orgasmus (oder war das eigentlich schon der Beginn?) öffnete sich das Löchlein etwas, so daß mein Ringfinger etwas tiefer hinein rutschte.

Dann, während des Orgasmus, schloß sich das Löchlein mehrmals ruckartig und drückte meinen Finger heraus, öffnete sich dann wieder und so weiter. Bei Lilli waren es immer 5 bis 6 „Zuckungen“, bei Marianne waren es Gruppen von jeweils drei Zuckungen mit Pausen zwischen den Gruppen, meistens 10 bis 12 dieser Dreiergruppen, und bei Herta waren es immer nur einmal zwei oder drei Zuckungen. Nach den Orgasmen war mein Ringfinger immer bis zum ersten Glied drin.

Vor allem Herta legte größten Wert auf meinen Finger dort. Ich bemerkte, daß sie jetzt, mit der zusätzlichen Stimulation meines Fingers in der Vagina (oder besser, am Eingang der Vagina) viel schneller zur Erregung und zum Orgasmus kam. Sie war jetzt meistens schneller als Marianne.

Lilli war die erste, die einmal in der Ruhephase nach ihren Orgasmus, während sie sich noch an mich schmiegte und mein Finger noch drin war, erneut zu reiben begann.

Beim ersten Mal hörte sie gleich wieder auf, stutzte einen Moment und begann dann erneut. Sie rieb erneut in höchster Geschwindigkeit und ich merkte, daß sie schnell wieder (oder immer noch?) in starker Erregung war. Und dann, nicht einmal zwei Minuten, nachdem sie wieder begonnen hatte, kam sie erneut zum Höhepunkt, genau wieder mit den gleichen 5 bis 6 Zuckungen wie beim ersten Mal.

Kurze Zeit nach diesem Ereignis begann auch Herta weiter zu reiben und kam ebenso wie Lilli zum zweiten Orgasmus. Marianne dagegen versuchte es nie.

Nun war es naheliegend, daß sie auch einmal versuchten, auch nach dem zweiten Orgasmus noch weiter zu reiben. Wieder war es Lilli, die es zuerst ausprobierte. Und es funktionierte. Kurz danach kamen Lilli und Herta jeweils auf drei Orgasmen jedesmal, Lilli oft auch auf vier.

Mein Finger, der ja spätestens beim ersten Orgasmus jeweils hinein rutschte in das Löchlein, blieb dann drin. So war er jetzt die meiste Zeit drin, wenn wir unsere Sexspiele machten. Durch ihre Reibbewegung rutschte er immer am Eingang des Löchleins hinein und heraus.

Jetzt dehnten sich unsere sexuellen Spiele ziemlich aus. Es blieb nicht viel Zeit für andere Spiele. Wir waren jetzt eine feste Vierergruppe. Wir taten jetzt auch nicht mehr so, als würden wir raufen. Ich legte mich einfach hin und Lilli kam als erste dran und legte sich auf mich.

Schließlich ließen wir auch das Pfänderspiel. Wir zogen uns einfach aus. Wir machten jetzt fast immer an jedem unserer Nachmittage zweimal Sexspiele, jeweils am Anfang und am Ende.

Dazwischen zogen wir uns an, schlossen die Tür auf, spielten andere Spiele, um dann gegen Ende des Nachmittags noch einmal eine Session Sexspiele einzulegen, wieder mit vier Orgasmen für Lilli und drei für Herta.

Marianne machte beim zweiten Mal nicht mit. Ihr Superorgasmus war offenbar völlig ausreichend für einen Tag. Wenn ich die Zahl der Zuckungen verglich, lag sie ja immer noch vorne.

Ich hatte keine Ahnung – und die Mädchen wußten es anscheinend auch nicht - , daß der weiche Bereich, auf den ich da drückte und der nur ein kleines Löchlein freiließ, das Hymen (Jungfernhäutchen) der Mädchen war. Bei der intensiven Reiberei mit dem Finger dort war ständig die Gefahr gegeben, daß es einriß oder durchstoßen wurde. Ich weiß nicht, was wir gemacht hätten, wenn es plötzlich zu bluten begonnen hätte und das Mädchen über die Schmerzen geklagt hätte. Wahrscheinlich hätten wir die Nerven verloren und es wäre alles herausgekommen. Aber wir hatten Glück, das geschah nicht.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

USA, China: Alle Ampeln auf rot!

Neuer Abschwung nimmt Gestalt an

Von Karl Weiss

Noch gibt es keinen neuen weltweiten Abschwung in der Krise, die eigentlich bereits eine Depression ist, aber die Anzeichen in den USA und China stehen klar auf rot. Es liegen inzwischen genug eindeutige Zahlen vor, die eine tiefe Bremsspur in China und ein bereits anfangenden Abschwung in den USA belegen. Es kann ausgeschlossen werden, dass der Rest der Welt davon nicht beeinflusst wird.

Langzeitarbeitslose USA

In den USA ist es vor allem der Immobiliensektor, der schon Anlass für den ersten Abschwung dieser Krise war, der alle Alarmleuchten aufblinken ließ. Die Ausfallraten für alle Darlehen und Leasingverträge der Geschäftsbanken in den USA mit mehr als 30 Tagen Zahlungsverzug stiegen im 1. Quartal 2010 auf 7,39%, was einem Volumen von fast genau 500 Mrd. Dollar entspricht. Das ist ein Desaster! Offensichtlich haben die Entlassungen und Lohnminderungen dazu geführt, dass Millionen von Nordamerikanern ihr Häuschen (oder ihr Fahrzeug) nicht mehr pünktlich bezahlen können.

Nimmt man die „Delinquency Rate“ nur der Wohnimmobilien, so stieg diese Rate (Prozentanteil aller Kreditverträge) im 1. Quartal 2010 sogar auf 11,29%. Diejenige der Geschäftsimmobilien stieg ebenfalls und zwar auf 8,6%.

USA Verkäufe neuer Häuser 1963 bis 2010

Die Zwangsversteigerungen von Häusern und anderen Immobilien in den USA bleiben Quartal für Quartal auf einem Wert ganz in der Nähe von 1 Million. D.h. pro Jahr verlieren weiterhin 4 Millionen US-Amerikaner ihr Häuschen.

Doch die Zahlen sind nicht nur gleichbleibend, sie verschlechtern sich sogar zum Teil noch: Die Neubauverkäufe gingen in den USA im Mai 2010 um über 32% zurück und fielen auf den niedrigsten Stand, seit diese Zahl ermittelt wird (1963).

Die Bürger in den Vereinigten Staaten spüren diese Situation am eigenen Leib. Der Index des Verbrauchervertrauens ist im Juli 2010 um 9,5% zurückgegangen. Das ist der schärfste Einbruch seit dem Haupteinbruch der Krise im Oktober 2008, als dieser Index um 12,7 Punkte zurückging. Auch die Einschätzung der persönlichen Finanzsituation der US-Bürger ging heftig zurück, nämlich um glatte 10 Prozentpunkte.

USA-Staatsverschuldung - Das ist eine Exponentialfunktion!
Das ist eine Exponentialfunktion!

Am klarsten zeigt aber, wie schon früher berichtet, aber nun ganz eindeutig feststehend, der „Leading Index“ des ECRI den beginnenden neuen Abschwung innerhalb der Gesamtkrise. Diese Rate fiel in der Woche vor dem 9. Juli um 9,8%, das ist bereits die sechste Woche hintereinander mit solch negativen Zahlen. Dieser Index ist zusammengesetzt aus einem gewichteter Durchschnitt von sieben Schlüsselindikatoren der Wirtschaft, wie die Entwicklung der Geldmenge, die Preise für industrielle Märkte, die Spreads (Versicherungsprämien zur Absicherung von Darlehen) und die Erträge von Anleihen, die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit, die Hypothekenanträge und die Entwicklung der Aktienkurse.

Ein anderer Frühindikator, diesmal für die weltweite Konjunktur, ist der BDI (Baltic Dry Index), das ist ein zusammengesetzter Wert aus Schiffs-Frachtraten und Auslastung der Welt-Schifffahrt. Diese wesentliche Zahl für den Handel der Welt-Wirtschaften untereinander ist in den letzten 36 Handelstagen um etwa 60% gefallen. Ein solch tiefer und rascher Fall ist eigentlich nur bei bereits einbrechender Handelsaktivität weltweit möglich.

Die Erklärung hierfür liefert China: Die chinesischen Importe fielen nach 137,4 Mrd. Dollar im Juni auf 117,37 Mrd. Dollar im Juli (das ist eine Vorausschau aufgrund der bestehenden Verträge). Parallel dazu fallen auch die Aktien in China (Shanghai Composite): Dieser Index fiel auf den niedrigsten Stand seit 28. 4. 2009. Zwar zeigt die chinesische Wirtschaft weiterhin ein Wachstum, aber diese Rate ist in schnellem Rückgang begriffen.

Damit fällt die riesige chinesische Wirtschaft als Konjunkturlokomotive mehr und mehr zurück, was den weltweiten Abschwung noch wahrscheinlicher werden lässt.

Veröffentlicht am 20. Juli 2010 in der Berliner Umschau

Montag, 19. Juli 2010

Milliansstrass - 16

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 16. Stück

11. Kapitel


11. Marianne


Kurz nach diesem Ereignis spürte ich auch bei Marianne eine Veränderung. Sie begann ebenfalls die Zeit beim Raufen auszudehnen. Sie war ja nur wenig jünger als Lilli.

Auch bei ihr begann ich zu spüren, wie es dort feucht wurde. Auch sie ging vom Drücken zum Reiben über. Dann aber, nach einiger Zeit Reiben, brach sie das Raufen immer wieder abrupt und kommentarlos ab.

Sie machte auch noch etwas Anderes. Während des Raufens bewegte sie den Oberkörper nicht mehr auf und ab, sondern ging nur soweit herunter, bis ihre kleinen Brustwarzen meinen Körper berührten. Dann rieb sie diese leicht an meiner Haut hin und her. Sie wurden größer und hart.

So ging das eine ganze Zeit. Lilli bekam jetzt regelmäßig ihren Orgasmus, während Marianne die Zeit immer mehr ausdehnte, aber das Raufen dann immer plötzlich abbrach.

„Als wir merkten, daß auch Marianne ihre Gefühle jetzt steigern konnte, fragten wir sie immer wieder, wie es ist, und warum sie immer plötzlich aufhört. Aber sie gab keine Auskunft. Nur einmal sagte sie, daß sie es nicht ertragen könnte, wenn das Gefühl zu intensiv würde.“

Doch dann, nur wenige Wochen nachdem Lilli ihren ersten Orgasmus bekommen hatte, kam der unvergeßliche Tag, als auch Marianne nicht mehr auf halbem Wege abbrach.

Sie rieb immer weiter, einmal schneller, dann wieder langsamer, mit offenem Mund, laut atmend, die Augen nach oben verdreht. Zeitweise umklammerte sie mich mit aller Kraft, dann stützte sie sich wieder hoch, rieb ihre Brustwarzen wieder gegen mich und fiel erneut über mich. Es dauerte lange, viel länger als bei Lilli, sie schien gar nicht mehr aufhören zu wollen.

Sie versuchte offenbar alle lauten Äußerungen zu unterdrücken, schaffte das aber nicht ganz. Wenn die Gefühle so stark waren, daß sie es nicht mehr aushielt, grunzte sie in einer Art von unterdrücktem Schrei.

Schließlich, nach vielen Minuten Reiben, gab es kein Halten mehr. Sie wollte es jetzt offenbar unbedingt wissen. Sie rieb in frenetischen Rhythmus, umklammerte mich mit äußerster Kraft, gab eine Reihe von kleinen spitzen Schreien ab und dann begann ihr ganzer Körper zu vibrieren, in einer Art, wie ich es noch nie gesehen (oder gefühlt) hatte.

Ich fühlte, wie sie erstarrte. Sie stützte sich hoch mit völlig verdrehten Augen, in denen nur das Weiße zu sehen war. Sie begann einen Schrei, den sie aber gleich wieder unterdrückte. Sie umklammerte mit aller Kraft die Kissen, auf denen wir lagen. Durch ihren Körper gingen Schauer und Krämpfe.

Dann legte sie sich wieder auf mich, begann weiter zu reiben und die Krämpfe, die durch ihren Körper gingen, hörten nicht auf! Weiter und weiter rieb sie und ein Schauer von Krämpfen nach dem anderen schüttelte ihren Körper. Ich konnte es genau spüren und es wollte nicht aufhören! Ich hatte nun schon einige weibliche Orgasmen gesehen und bei Lilli auch gespürt, aber das hier war unvergleichlich!

Es ging vielleicht eine oder anderthalb Minuten, sie rieb langsam weiter, Konvulsionen zuckten durch ihren Körper und sie begann zu weinen. Sie schluchzte und die Tränen liefen ihr herunter.

Dann erst merkte ich, wie die Zuckungen schwächer wurden, ihre Laute leiser und ihre Umklammerung lockerer. Schließlich hörte sie auf zu reiben und nur ab und zu lief noch ein Schauer durch den Körper. So blieb sie, immer noch weinend, auf mir liegen, die um uns herum sitzenden Mädchen sprachlos vor Staunen.

Sie war völlig ausser Atem. Erst nach vielleicht drei Minuten seit Beginn ihres Höhepunktes erhob sie sich langsam und wie in Trance. Hemmungslos weinend fiel sie Lilli in die Arme. Sie stammelte unter Schluchzen:

„Es ist zu stark, man kann es nicht aushalten, aber es ist so schön!“

Danach weigerte sich Marianne eine ganze Zeit lang, an unserem Raufspiel teilzunehmen.

„Wir fragten sie, warum sie nicht mehr wolle, es sei doch so schön gewesen. Sie sagte, sie könne es nicht unterdrücken, sie müsse schreien, dürfe ja aber nicht, um uns nicht zu verraten. Sie wisse nicht, ob sie das Schreien noch ein zweites Mal verhindern könne.“

Doch dann, einige Zeit später, machte sie doch wieder mit und wir erlebten erneut die ganze Wucht ihres Superorgasmus. Doch diesmal folgte kein Weinkrampf, sondern nur minutenlange Atemnot und tiefe Erschöpfung.

„Nach dem zweiten Mal sagte sie hinterher, daß es nicht mehr ganz so schwer gewesen sei, das Schreien zu unterdrücken. Sie war eine von jenen Frauen, die einen Superorgasmus bekommen können, der ein bis zwei Minuten andauert.“

So ergab sich jetzt eine neue Routine. Am Anfang unseres nachmittäglichen Zusammensein, wenn wir uns ausgezogen hatten, besorgten sich Lilli und Marianne jeweils einen Orgasmus mit mir.

Dann kamen die drei anderen Mädchen mit normalem Raufen dran, d.h. wir machten uns jetzt nicht mehr die Mühe, am Anfang noch ein „Raufen“ anzudeuten, denn es sah ja niemand zu.

Dann gingen wir zu anderen Spielen über und im Verlauf des Nachmittags reklamierten die drei jüngeren Mädchen, daß sie noch einmal Raufen wollten. Meistens ließ Lilli dann nur noch einmal Raufen für die drei zu, nur selten zweimal.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

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Samstag, 17. Juli 2010

Milliansstrass - 15

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 15. Stück

10. Kapitel


10. Ein Höhepunkt

Als Lilli zum ersten Mal zum Höhepunkt kam, hatte ich schon so etwas geahnt. Sie war ja schon in der Pubertät.

Ich wußte nicht, was das sonst noch so mit sich brachte, aber ich merkte, daß sie mit einem Mal ihre Zeit beim Raufen immer mehr ausdehnte, bis manchmal die Anderen schon ungeduldig wurden, und daß sie anfing, mit offenem Mund und laut zu atmen und jenen Blick-in-die-Ferne bekam, Anzeichen, die ich ja jetzt von meinem Anschaungsunterricht im Unterschlupf schon kannte.

„Lilli erzählte uns, daß sie das schöne Gefühl plötzlich steigern konnte zu Gefühlen, die weit schöner und intensiver waren als das, was wir kannten. Zuerst machte sie eine bestimmte Technik dafür verantwortlich, aber dann stellte sich schnell heraus, daß es nicht die Technik, sondern sie war, die den Unterschied ausmachte. Sie war ja die Älteste von uns.“

Was mir gleich auffiel, war, daß es jetzt da zwischen den Lippen bei Lilli feucht und glitschig wurde. Es war ja bei den Mädchen dort bisher immer trocken gewesen. Etwas Feuchtes hätte ich auch sehr befremdlich gefunden, denn ich hätte an Pipi gedacht. Jetzt aber, wo ich etwas Feuchtes fühlte, war klar, daß es kein Pipi war. Es mußte eine spezielle Flüssigkeit sein, die weit besser schmierte, als Pipi das getan hätte.

Sie ermöglichte es Lilli jetzt, statt rhythmisch auf den kritischen Punkt zu drücken, eine kleine halbkreisförmige Vor- und Zurückbewegung zu machen, was zu einem Reiben meines Penis durch ihre Vulva hinauf und herunter führte. Auch dies erkannte ich gleich wieder. Das Reiben am Penis und (wie ich meinte) durch die Vulva war doch genau das, was die Erwachsenen machten, um ihre überwältigenden Gefühle zu bekommen!

Nachdem Lilli schon zwei Wochen lang ihr Raufen immer mehr ausgedehnt hatte, kam der Tag, an dem sie ihren ersten Orgasmus bekam. Wir alle erlebten ein ungeahntes Schauspiel.

Als Lilli über mir war, dehnte sie das Raufen erneut lange aus. Sie rieb und rieb immer schneller. Ihr lautes Atmen ging über in kleine, unterdrückte Schreie. Sie „pumpte“ nicht mehr auf und ab, sondern hielt mich fest umklammert.

Dann rieb sie mit höchster Geschwindigkeit, bäumte sich auf, stöhnte wie in starken Schmerzen, fiel schließlich über mich und blieb fast regungslos liegen, die Augen verdreht und stöhnte laut „Aaaahhh, Aaahhh, Aaaahhh“. Ihren Körper durchliefen Zuckungen, die ich deutlich spürte.

Sie rieb jetzt nur noch ganz langsam weiter und blieb lange, fünfzehn oder zwanzig Sekunden in diesem Stadium der Ekstase, bis sie aufhörte zu reiben und sich jetzt ganz eng an mich schmiegte und mehrmals tief und laut durchatmete.

So blieb sie eine ganze Zeit. Erst dann rappelte sie sich langsam hoch, ausser Atem, und umarmte wortlos ihre Schwester.

„An diesem Tag konnten wir kaum erwarten, bis Du dich verabschiedet hattest. Wir bestürmten Lilli zu erzählen, wie es war. Aber sie sagte nur, es sei unbeschreiblich schön und wir würden selbst sehen, wenn wir älter wurden.“

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn einige autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Donnerstag, 15. Juli 2010

Die Karten werden neu verteilt in Südamerika

“Die Macht kommt aus dem Lauf der Gewehre”

Von Karl Weiss

Die absolute und überragende militärische Dominanz, welche die USA über ihre Vasallen Kolumbien und Peru in Südamerika haben, beginnt erste Gegengewichte zu bekommen. In Venezuela wurden soeben die ersten Sturmgewehre Kalaschnikow in der noch im Bau befindlichen von Russland gelieferten Fabrik hergestellt. In dem Masse, wie diese Fabrik Gewehre herstellt, wird ein Gegengewicht zur tödlichen Übermacht Kolumbiens gegenüber allen anderen südamerikanischen Ländern geschaffen.

Zwar ist und bleibt Kolumbien, von den USA mit allem ausgerüstet, was modern ist in der Waffentechnik, etwa 10 mal stärker als alle anderen Armeen Südamerikas zusammen, zwar haben die USA fünf (nach anderen Angaben sieben) militärische Stützpunkte in Kolumbien, die bis an die Zähne bewaffnet sind, aber die Zerstörungskraft allein ist es eben nicht, die im Ernstfall entscheidet, wie die USA schon im Vietnamkrieg erfahren mussten und nun erneut in Afghanistan erfahren.

Die Tatsache, dass die riesigen Bomben und Raketen (und jetzt auch Drohnen) überall einschlagen und vor allem Zivilisten töten und verstümmeln, trägt eben nichts dazu bei, einen Konflikt für sich zu entscheiden – im Gegenteil. Diese Ereignisse bringen die Bevölkerung gegen jene Kriegspartei auf und eint die Bevölkerung um jene, die dagegen kämpfen.

Niemand kann einen Krieg gegen das Volk gewinnen. Man könnte zwar das ganze Volk ausrotten, aber niemals gewinnen. Das ist die Lehre des Vietnamkriegs.

Natürlich muss in einem Krieg, will man sich nicht willenlos der USA unterordnen, auch ein Gegengewicht geschaffen werden. Nur sieht das ja nicht genauso aus wie die Angriffsmaschinerie. Man greift ja nicht ein anderes Land an, sondern verteidigt sein eigenes. Zum Verteidigen braucht man aber eben Gewehre. Gewehre in der Hand des Volkes, möglichst eines für jeden Einzelnen, sind die Gegengewichte in einer Auseinandersetzung hochgerüstete Modern-Luftwaffen- und Bomben-Armee gegen das Volk.

Natürlich gibt es da noch anderes, aber das Entscheidende sind die Gewehre. Mao Tse Tung sagt: „Die Macht kommt aus dem Lauf der Gewehre“. Und der muss es wissen. Der hat von 1927 bis 1948 einen Krieg mit dem Volk gegen das korrupte und dekadente Zentralregime Chinas geführt und am Ende gewonnen.

Deshalb wird in dem Masse, wie die Kalaschnikow-Fabrik in Venezuela Gewehre ausspuckt (eine Fabrik für Munition ist auch im Bau), die Chance, mit schnellen Schlägen von Kolumbien aus innerhalb von Tagen ganz Südamerika wieder unter die Fuchtel der US-Regierung zu bekommen, immer geringer. Man müsste sich auf einen jahrelangen Krieg vom Typ Vietnam einstellen.

Da die USA im Moment auch vollbeschäftigt sind – und auch noch einen Krieg gegen das Iranische Regime und Volk planen – wird man auch nicht so schnell zuschlagen können, dass die Gewehre noch keine Rolle spielen.

Armes Amerika – was wird man nun machen?


Veröffentlicht am 15. Juli 2010 in der Berliner Umschau

Milliansstrass - 14

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 14. Stück

9. Kapitel, 2. Teil


9. Neue Spiele, 2. Teil



„Wir hatten dies auf einer unserer Lagebesprechungen so beschlossen. Wir wollten alle deinen Zwiedelwutz sehen, den wir ja schon oft gespürt hatten. Bei uns dagegen würdest du ja nicht viel Neues sehen, denn die Brüste der größeren Mädchen kanntest du ja schon. Wir hatten als sicher angenommen, du würdest dich nicht weigern, auch die Unterhose auszuziehen, wenn wir ebenfalls alles auszögen. Und damit hatten wir uns nicht getäuscht.

Welche Enttäuschung, als wir ihn dann wirklich zu sehen bekamen! Er war ja wirklich winzig klein, obwohl er keck schräg nach oben in die Luft stand.“

Mir war gar nicht bewusst gewesen, die Mädchen waren wild darauf, ihn zu sehen. Als wir das Pfänderspiel zum ersten Mal machten, und ich merkte, wir würden nicht halt machen beim Ausziehen, hatte ich vielmehr mein Augenmerk auf den Mund der Mädchen da zwischen den Beinen gelegt.

Die Situation war so: Ich nur noch die Kniestrümpfe und die Unterhose anhatte, und die Mädchen waren auch schon sehr leicht bekleidet, als Herta, die nur noch ihr Höschen anhatte, die höchste Karte zog. Sie zog es ohne irgendwelche Umstände aus und ich konnte sehn, sie dort schon Haare, aber nur wenige, wenn diese auch schon lang waren.

Man konnte aber den kleinen Hügel über den Lippen noch gut sehen und dann den Ansatz der Lippen und den Anfang des Schlitzes. Dieser Anblick ließ meinen Kleinen aufstehen, was der (gewohnte) ihrer nackten Brüste vorher noch nicht bewirkt hatte. Die nächste höchste Karte zog die zweitjüngste der Mädchen, die damit ihre Bluse ausziehen musste und dann nur noch ihr Höschen anhatte (Brust und BH hatte sie ja noch nicht).

In der Folge traf es mich: Ich musste die Socken ausziehen (wir hatten ausgemacht, Schuhe und Socken galten jeweils paarweise, damit das Ganze sich nicht zu lange hinzog). Dann war Lilli dran, die ebenfalls die Socken auszog und dann nur noch BH und Höschen anhatte. Dann war es wieder Herta, die aber nichts mehr ausziehen konnte. Dadurch traf es die zweithöchste Karte, die gehörte Viviane, die jetzt auch nur noch das Höschen anhatte und dann war es geschehen.

Ich hatte wieder die höchste Karte und zog die Hose aus. Mir war klar, die Mädchen sahen, er war steif, und es war mir unbehaglich. Aber es war kein großes Problem, weil ich mit den Mädchen ja schon sehr intim war.

„Genauso ging es uns auch. Wir hatten eigentlich nicht den Eindruck, uns vor einem Jungen auszuziehen, weil du ja gewissermaßen zur Familie gehörtest.“

Danach ging es ganz schnell, bis alle Mädchen als letztes ihr Höschen ausgezogen hatten. Bei Lilli sah man dunklere Haare, die bereits einiges ein wenig verdeckten. Marianne hatte auch bereits Haare dort, während die beiden jüngeren Mädchen noch, wie ich, keine Haare hatten. Bei ihnen konnte man alles gut sehen, aber es war eben nicht mehr zu sehen als das, was ich von Rita schon kannte. Es wurde mir klar, es war doch ein großer Unterschied zur Vulva einer erwachsenen Frau oder einer schon herangewachsenen Jugendlichen.

Gleich darauf gingen wir übergangslos zum Raufen über. Jetzt spürte ich meinen Kleinen also direkt, ohne Textil dazwischen, in der Vulva der Mädchen. Ein faszinierendes Gefühl, irgendwie anders als vorher. Während sie vorher auf eine Stoffschicht gedrückt hatten, konnte ich jetzt deutlich da zwischen ihren Lippen fühlen. Er war richtig "drinnen" und rechts und links konnte ich die Lippen der Mädchen fúhlen. Er war ja noch klein und passte da in seiner ganzen Länge hinein. Aber das eigentliche schöne Gefühl wurde dadurch nicht verändert.

„Ja, auch wir Mädchen hatten eigentlich erwartet, es müsste sich etwas sensationell Neues tun, wenn man es nackt macht, aber der Unterschied war nicht so riesig.“

Im Laufe der folgenden Wochen wurde das nackte Raufen schon zur Routine. Während die Mädchen am Anfang peinlichst darauf bedacht waren, vor mir nie die Beine zu öffnen, außer beim Raufen selber, wenn sie auf mir lagen, ging diese Vorsicht dann mit der Zeit verloren. Einmal hatte Marianne sogar ihre Beine im Sitzen ganz weit geöffnet, direkt neben meinem Kopf, während eines der anderen Mädchen auf mir lag. Ich weiß nicht, ob sie es absichtlich tat.

Sie schloss die Beine jedenfalls nicht, als ich den Kopf zu ihr hin drehte und jetzt aus nächster Nähe betrachtete, was es da zu sehen gab. Jetzt wurde mir klar, da drinnen war nicht einfach ein Hautlappen, sondern noch einmal ein Paar von inneren Lippen, das aber nicht oben, am Ansatz der äußeren Lippen anfing. Dort setzte vielmehr ein kleiner Strang von Haut an (so schien es mir damals jedenfalls), der dann, ein wenig weiter unten, in eine kleine Spitze auslief, von der dann die inneren Lippen ausgingen. Diese Spitze war genau an jener Stelle, an der ich bereits früher den „kritischen Punkt“ ausfindig gemacht hatte. Erst viele Jahre später erfuhr ich von meiner ersten Frau: Dort verbirgt sich unter einem kleinen Hautschutz die Klitoris.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn einige autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Dienstag, 13. Juli 2010

Deutsche Konjunktur bröckelt

Für nächstes Jahr neuer Abschwung erwartet

Von Karl Weiss

Hatte es zumindest einige wenige positive Botschaften gegeben am deutschen Konjunkturhorizont, so fangen die schon wieder an zu bröckeln. Auch wenn die Auftragseingänge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Mai noch stiegen, so hat das Ende der Talfahrt des Euro diese positive Entwicklung nun schon wieder verlangsamt.

Die Einzelhandelsumsätze im Mai zeigten, wie auch schon in den Vormonaten, eine weitere Verringerung Im Jahresvergleich, diesmal nominal um 1,4% und real um 2,4%. Jahr für Jahr verringerter Konsum, das ist die Realität in Deutschland.

Der deutsche Aktienindex DAX verlor in der ersten Juli-Woche rund 3,9%. Zwar wurden wieder einmal angeblich verringerte Arbeitslosenzahlen berichtet, aber nun weiss man schon zur Genüge: Man hat einfach Arbeitslose in andere Statistiken „exportiert“ und zählt nicht einmal mehr die Hälfte der Arbeitslosen, um die tatsächliche Lage am Arbeitsmarkt zu verschleiern. Nimmt man die einzige noch halbwegs zuverlässige Zahl, die Zahl der Empfänger von Hartz IV, so ist klar: Trotz Sommer ist die Arbeitslosigkeit weiterhin gleich.

Wenn, wie inzwischen vorhergesagt wird, im kommenden Jahr bereits ein neuer Abschwung droht, wird es nicht mehr mit Kurzarbeit abgehen. Massenentlassungen werden versucht werden und die Arbeiter werden sich wehren müssen.

Schlechte Nachrichten für Deutschland auch aus China: Sämtliche Frühindikatoren in China weisen auf eine sich abschwächende Konjunktur hin. China sollte eigentlich mit seiner Größe die ganzen anderen Volkswirtschaften aus dem Sumpf ziehen. Jetzt sieht es eher so aus, als ob China selbst in Richtung Sumpf geht.

Damit würden die deutschen Exporte tendenziell getroffen, die ja die einzige Hoffnung sind, denn die Binnen-Nachfrage wird ja mit Steuer- und Abgabenerhöhungen sowie Kürzungen von Sozialleistungen geschwächt statt gestärkt, und jegliche Aufschwungträume in Deutschland müssen zu den Akten gelegt werden.

Im Gegenteil: Die erhöhten Steuern und Abgaben und die verringerten Sozialleistungen werden die Binnen-Nachfrage weiter senken und damit werden auch keine erhöhten Steuereinnahmen hereinkommen. Dann kann auch die Verschuldung nicht abgebaut werden. Eine Abwärts-Spirale. So handelt man sich beides ein: Überbordende Verschuldung und gleichzeitig Abrutschen in eine weitere, vertiefte Wirtschaftskrise. Dann hat man griechische Verhältnisse.


Veröffentlicht am 13. Juli 2010 in der Berliner Umschau

Milliansstrass - 13

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 13. Stück

9. Kapitel


9. Neue Spiele

Das nächste wichtige Ereignis mit meinen Freundinnen war Ende September: Die Familie Lillis und Hertas (die Schwestern) zog um in die Maximilianstrasse, in eine weit größere Wohnung. Ihr Vater muss wohl ein ‚großes Tier‘ gewesen sein, er konnte sich eine Wohnung in der Maximilianstrasse leisten.

Wenn ich heute durch die Maximilianstraße gehe, erinnere ich mich an jene Nachmittage dort in der Wohnung, aber auch an Thomas Mann. Er beginnt seinen ‚Tod in Venedig’ mit der Hauptfigur in München in der Maximilianstrasse. Sicher eines der wichtigsten Werke der Literatur deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts.

Ich hätte mir vorstellen können, man würde die Maximilianstrasse in Thomas-Mann-Allee umbenennen. Dann überlegte ich mir aber: „Dann würde ein auf den Spuren Thomas Manns wandelnder ja nicht mehr finden, in welcher Strasse denn Aschenbach die Geschichte des Endes seines Leben beginnt.“

Also besser eine andere wichtige Strasse nach ihm benennen? Vielleicht auch ein Denkmal aufstellen? Die Ungererstrasse hätte sich vielleicht geeignet, die ja auf der zweiten Seite des ‚Tod in Venedig’ auftaucht. Hat Thomas Mann doch 40 Jahre seines Lebens in München verbracht.

Der geneigte Leser möge, so er einen Stadtplan von München hat, getrost nachsehen. Man hat tatsächlich sowohl eine Thomas-Mann-Allee als auch ein Heinrich-Mann-Allee benannt. Die ehemalige Föhringer Allee ist unbenannt worden, in einem abgelegen Winkel Bogenhausens, direkt am Isarufer, gut versteckt unter der großen Brücke des ‚Mittleren Ringes’ über die Isar, ein Platz, der uns im weiteren Verlauf der Geschichte erneut begegnen wird.

Nur damit niemand eventuell auf die Idee käme, München hätte dem großen Dichter in irgendeiner Weise eine Reverenz erweisen wollen. Hatte man nicht eben noch seine Bücher verbrannt? Und nun plötzlich sollte alles nicht mehr wahr sein? Nein, wenn man denn schon dem neuen Zeitgeist Tribut zollen muss, so macht man das in einer Art und Weise, die jedem klar macht, man hat seine Grundsätze nicht geändert.

Nun, wahrscheinlich hätte es Thomas Mann sowieso nicht gefreut, von den gleichen Politikern geehrt zu werden, die den neuen Münchener Flughafen nach einem Politiker benannten, der...... Na, lassen wir das!

Es mag jemand argumentieren, Thomas Mann habe eben dort gewohnt, in der Poschinger Straße 1, Ecke Föhringer Allee, bis er 1933 aus Deutschland fliehen musste. Mir scheint das aber eher ein billiger Vorwand, keine bedeutende Straße in München nach ihm zu benennen.

In diesem Zusammenhang fällt mir auch immer Ulm ein. Wenn der geneigte Leser dort einmal vorbeikommt, möge er die Stadt doch einmal besuchen und versuchen, irgendeine würdige Ehrung für einen ihrer größten Söhne und einen der wichtigsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, Albert Einstein, zu finden.

Wo kämen wir denn da hin, wenn in unserer sauberen Stadt ein wichtiger Ort nach einem D….juden benannt würde? Das ist, wie man weiß, natürlich kein Antisemitismus. Antisemitismus ist vielmehr, wenn man die Schlächtereien Israels beim Namen nennt.


Dort in der Maximilianstraße hatten Lilli und Herta ein großes Zimmer für sich allein. Dies löste ein Problem für uns, denn jetzt, Ende September, begannen schon die ersten kalten Tage und es wäre sowieso nicht mehr möglich gewesen, im Freien in Sportkleidung zu spielen. So gingen wir jetzt sehr oft zu ihnen zum Spielen. Dort konnte ich auch bis abends um Sieben bleiben, weil meine Mutter wusste, wo ich war.

Üblicherweise trafen wir uns jetzt gar nicht mehr an der Lukaskirche, sondern gingen gleich in Lillis und Hertas Wohnung. Die beiden hatten in ihrem Zimmer so eine Art Kuschelecke gebaut, mit Matratzen auf dem Boden und einem Vorhang außen herum.

Wenn wir Raufen spielen wollten, zogen wir uns dorthin zurück. Lilli schloss dann das Zimmer von innen zu. Ihren Eltern gefiel dies offenbar gar nicht. Ihre Mutter klopfte gegen die Tür und rief, aber Lilli spielte die Entrüstete

“Wir wollen unter uns sein! Kann man denn in diesem Haus kein Privatleben haben?”

rief sie durch die geschlossene Tür. Tatsächlich akzeptierte ihre Mutter dies. Kurz danach war auch schon wieder offen und erst später wurde erneut zugeschlossen. So schöpfte ihre Mutter offenbar keinen Verdacht.

Jetzt hatten wir aber ein anderes Problem. Wir waren ja dick angezogen und konnten so nicht unser Raufspiel in der letzten Version machen. Aber unser Einfallsreichtum kannte wieder keine Grenzen. Vor dem Raufen wurde ein Pfänderspiel eingeschoben. Wir hatten schon öfters Kartenspiele gemacht und jetzt wurden Karten von einem Haufen gezogen und wer die höchste Karte hatte, musste ein Pfand geben. Die einzigen Pfänder, die wir hatten, waren unsere Kleidungsstücke. So wurde das Pfänderspiel zu einem Ausziehspiel. Wir stoppten aber nicht etwa, wenn jemand nur noch die Unterhose oder nur noch BH und Schlüpfer anhatte, sondern machten weiter, bis alle nichts mehr anhatten.

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn einige autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Montag, 12. Juli 2010

Katholische Jugend ruft zu Coca-Boykott auf

Bemerkenswerte Initiative

Von Karl Weiss

In letzter Zeit kam die katholische Kirche ziemlich ins Zwielicht – und manche sagen, dort war sie schon viel früher. Doch man muss Gerechtigkeit walten lassen – es gibt auch bemerkenswerte Aktionen, die aus der katholischen Kirche kommen. So hat zum Beispiel der „Bund der deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ) zum Boykott von Coca Cola aufgerufen.

Warum? Zwei schwerwiegende Vorwürfe macht man der Coca-Organisation:
  • In bestimmten Ländern, hauptsächlich Kolumbien, wären Gewerkschafter aus Coca-Betrieben von „Exterminations-Kommandos“ ermordet und andere mit Ermordung bedroht worden und
  • In bestimmten Ländern, vor allem Indien, seien die Coca-Betriebe in Bezug auf Wasserverbrauch und Verschmutzung von Boden und Grundwasser im Fadenkreuz von Organisationen, die Umwelt und Lebensbedingungen für die Einheimischen verteidigen.
Anja Grieshaber, Ulmer Dekanatsjugendreferentin vom BDKJ, sagte in einem Interview der Ulmer „Südwestpresse“ dazu:

„... sich die grundsätzliche Unternehmenspolitik der Coca-Cola Company, auch im Hinblick auf die Umsetzung der Menschenrechte und den Schutz der Umwelt in Kolumbien und Indien nicht wesentlich verändert hat. In Indien (...) Bevölkerung in den Gebieten von Abfüllbetrieben ist weiter von akutem Wassermangel sowie von der Verschmutzung der Böden betroffen und macht Coca-Cola dafür verantwortlich. Im August 2008 wurde eine weitere Coca-Cola Abfüllanlage aufgrund der Proteste der lokalen Bevölkerung sowie Gerichtsurteilen und Studien zu Umweltverschmutzung und illegaler Landnutzung geschlossen.“

Das ist sicherlich löblich, nur lassen die Jugendbeauftragten der katholischen Kirche hier völlig den politischen Aspekt außer Acht, wenn sie einfach nur Coca-Cola boykottieren wollen. Denn das Regime in Kolumbien, das die Exterminations-Kommandos systematisch gegen die politische Linke und Gewerkschafter nutzt, ist ein Regime von Gnaden der USA, die Kolumbien völlig militärisch kontrollieren. Ohne die US-Regierung könnte es keine Exterminations-Kommandos in Kolumbien geben. Es gibt keine demokratischen Wahlen in Kolumbien, denn wirklich oppositionelle Kandidaten werden gar nicht zugelassen oder schlicht ‚exterminiert’. Kolumbien stellt den Bluthund des US-Imperialismus in Südamerika dar. Wer alle diese Fakten ignoriert und nur von Coca-Cola redet, lenkt – bewusst oder unbewusst – vom Wesentlichen ab.

Ähnlich ist es mit den Lebensrechten der Inder. Es ist die lokale Oligarchie, die dort von den abziehenden Engländern eingesetzt wurde und bis heute herrscht, die ihr eigenes Land an ausländische Konzerne verkauft. Auch in diesem Fall darf nicht beiseite gelassen werden: Es wäre leicht für Indien, entsprechende Gesetze zum Schutze der Wasserressourcen und der Umwelt zu beschließen, doch man tut dies bewusst nicht, um Konzerne wie Coca-Cola und andere nicht zu „behindern“ beim Profit-Machen, zumal dann auch immer ein Teil davon für die lokale Oligarchie abfällt.

Trotzdem bleibt natürlich Coca-Cola der Bösewicht. Aber der Zusammenhang ist auch immer wichtig.


Veröffentlicht am 12. Juli 2010 in der Berliner Umschau

Milliansstrass - 12

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 12. Stück

8. Kapitel

8. Im „Unterschlupf“ (II)

Noch bevor die Freiluftsaison zu Ende ging, wurde meine Sexualerziehung auch im Unterschlupf fortgesetzt. Es war, glaub` ich, ein Sonntag. Ich sah dort wieder ein Paar, das sich küsste und wartete, ob eventuell noch mehr zu sehen sein würde.

Und tatsächlich, auch dieser Mann begann nach kurzer Zeit, der Frau in die Bluse zu greifen. Er knetete die Brüste nicht, wie der andere Mann es getan hatte, sondern streichelte sie, speziell die Brustwarzen.

Dann zog er der Frau die Bluse und den BH aus, und ich bekam deren Brüste zu sehen. Sie waren sehr groß, hingen aber herunter. Die Warzen waren hell und groß und er begann sie mit der Zunge zu bearbeiten. Offenbar gefiel dies der Frau sehr gut.

Sie begann laut zu atmen und griff ihm dann in die Hose. Zum Vorschein kam wieder so ein „Riesending“, zwar etwas kürzer als der des anderen Mannes, aber immer noch unangenehm groß. Sie rieb ihn, wie ich es schon kannte, während er weiter ihre Brüste bearbeitete. Dann, beide atmeten schon schnell und hörbar, wurden die beiden hektisch und zogen schnell alle Sachen aus. Die Frau legte sich auf den Rücken und er sich auf sie.

In diesem Moment sah ich zum ersten Mal die Vulva einer erwachsenen Frau. Das heißt, zunächst sah ich gar nichts, denn man konnte nur einen riesigen Haufen Haare sehen. Dann aber wurde mir langsam klar: Da unter den Haaren war jener Mund, jener längs geführte Schlitz mit den beiden Lippen war, den ich schon kannte.

Ich konnte mich gut erinnern, wie das bei Rita ausgesehen hatte, musste jetzt aber umdenken. Zunächst wegen all der Haare, aber dann auch wegen der Größe. Was die Frau da hatte, war doch deutlich grösser im Vergleich zu dem kleinen „Schlitz“ bei Rita, aus dem Pipi kam. Nicht einfach nur, weil die Frau größer war als Rita, auch im Verhältnis zum Körper war dies größer. Die Frau lag da, die Füße kaum zwei Meter vor mir, mit geöffneten Beinen und ich konnte mir alles in Ruhe ansehen.

Die beiden hatten aber irgendwelche Schwierigkeiten. Die Frau redete in intensivem Ton auf ihn ein und er ging von ihr herunter. Offenbar war es ihr zu hart auf dem Boden und mit ihm auf sich. Nach einiger Zeit von intensivem Getuschel legte er sich schließlich auf den Rücken und sie setze sich auf ihn. Sie nahm seinen großen erigierten Penis in die Hand und ich dachte, sie würde ihn jetzt da längs in den Schlitz zwischen ihre Lippen legen.

Welche Überraschung, als ich sah, sie führte ihn senkrecht zu ihrem Körper und zu einem Punkt mehr zum unteren Ende der Vulva hin. Dort - ich konnte es deutlich sehen, sonst hätte ich es nicht geglaubt, führte sie ihn an eine Stelle, wo er in ihren Körper hinein fuhr.

Sie bewegte ihren Körper auf und nieder und er drang mit jedem Mal tiefer in sie ein. Schließlich war er mit der ganzen Länge seines Riesendings in ihr drin! Diese Frau musste dort eine Riesenausbuchtung im Körper haben, sonst hätte der da nicht hineingepasst. Ich war ganz nah und konnte deutlich sehen, es war nicht die Öffnung im Hintern, in der er drin war. Die war vielmehr ein wenig weiter hinten noch zu sehen.

Ob alle Frauen dort so eine Öffnung im Körper hatten? Wozu sollte das gut sein?

Sie bewegte sich mit dem Unterkörper auf und ab und ich konnte leicht die typische Bewegung wiedererkennen, die Männer anregte, nämlich die Haut am erigierten Penis herauf und herunter zu schieben. Ich konnte sogar sehen, wie die Haut ihres ‚Hohlraumes’ bei jeder der Hinaus-Bewegungen ein wenig mit heraus befördert wurde. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass dies eine „normale“ Ausführung jener Beschäftigung der Erwachsenen miteinander sein konnte.

Sie wurde immer schneller in der Auf- und Ab-Bewegung und atmete und stöhnte immer schneller. Er atmete ebenfalls laut hörbar. Dann änderte sie die Bewegung. Sie blieb jetzt ganz auf ihm sitzen, so blieb sein Ding ‚bis zum Anschlag‘ drin und sie bewegte den Unterleib vor und zurück, erst langsam und dann immer schneller. Nach einer Zeit kamen beide offenbar zur höchsten Erregung. Er bewegte sich mit höchster Intensität gegen den Rhythmus ihres Körpers und sie fuhr mit weit geöffneten Mund vor und zurück. Beide erstarrten dann in der Bewegung und fielen übereinander.

Dieses Erlebnis gab mir erneut zu denken. Ich war hauptsächlich besorgt um die Größe des Phallus und was das für mich in der Zukunft eventuell bedeuten könnte. Ebenso musste ich mich jetzt zweifelnd fragen, ob diese ‚Öffnung’ im weiblichen Körper generell vorhanden war, eventuell sogar zum ausdrücklichen Zweck, den Männern dieses Erlebnis zu gönnen. Aber warum sollte die Natur dies vorgesehen haben, wenn die Frauen dies doch genauso gut mit der Hand machen konnten?

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn einige autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

Wer alle bisher veröffentlichten Teile des Romans im Zusammenhang lesen will, hier: http://milliansstrass.twoday.net/

Sonntag, 11. Juli 2010

Milliansstrass - 11

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 11. Stück

7. Kapitel, 2. Teil

Bei dieser Art von Raufen hatten wir ja kaum Hautkontakt. Die Oberschenkel der Mädchen waren von den Röcken bedeckt und wir hielten nur die Hände des Anderen fest. Doch das sollte sich nun ändern. Den ersten Schritt dazu machte wieder Lilli.

Beim Fangen spielen war sie jetzt immer hinter mir her (und holte mich leicht ein). Aber statt mir einen kurzen Schlag zu geben, wie das üblich war, packte sie mich, wodurch ich hinfiel und ließ sich dann über mich fallen. Danach brauchten wir eine ganze Zeit, um uns zu entknäueln. Ich spürte, wie sie den Hautkontakt mit mir gern hatte. Ich empfand ihn auch als schön. Ich hätte gern noch intensiver Kontakt mit ihr gehabt, aber es ergab sich nur schwerlich.

Dann, als ich beim Fangerles hinter ihr her war, sah ich, ihre Bluse war etwas aus dem Rock gerutscht. Ich dachte mir, ich wolle ihre Brüste sehen und eventuell berühren. Statt sie umzureißen, griff ich also nach der Bluse und zog sie hoch, während Lilli sich fallen ließ. Welche Enttäuschung - sie hatte einen BH an und man konnte nichts weiter sehen.

Am nächsten gemeinsamen Spieltag lag sie beim Raufen wieder auf mir und ich spürte, heute hatte sie keinen BH an. Sie blieb danach einen Moment auf mir liegen, so als sei sie sehr erschöpft und unsere beiden Arme berührten sich fast in ganzer Länge. Dies ergab ein anderes angenehmes Gefühl. Nicht jene sexuelle Erregung, sondern das schöne Gefühl des Hautkontaktes.

Beim Fangen, sobald ich dran war, machte ich mich an die Verfolgung Lillis. Sie lief in einen etwas abgelegeneren Bereich auf der kleinen Halbinsel zwischen Isarkanal und Auer Mühlbach, wo man zwischen den Büschen durch tauchen musste und ließ sich von mir einholen. Ich griff gleich wieder nach der Bluse und zog sie hoch und Lilli ließ sich fallen. Noch im Fallen konnte ich ihre Brüste sehen. Ich ließ mich auf sie fallen, und ‚rein zufällig’ landete genau meine Hand auf einer ihrer Brüste. Da war es, das angenehme Gefühl, eine weibliche Brust zu spüren! Die Brust war wie ein Muskel, der nicht angespannt ist, fest und doch weich und beweglich. Die Warze stand zu meiner Enttäuschung nicht heraus, war fast mehr nach innen gestülpt und der Warzenhof war ganz weich und mit extrem zarter Haut ausgestattet.

Ich lag auf dem Rücken und sie legte sich auf mich und packte meine Arme, so als ob wir beim Raufen wären. Eine Brust lag genau auf meinem Gesicht. Bildete ich mir das nur ein oder rieb sie diese ein wenig gegen meine Nase? Sie ruckelte 'ihn' zurecht und schon bekamen wir unsere schönen Gefühle.

Ihre Brustwarzen und Warzenhöfe waren nicht so dunkel und groß, wie ich es gerne gesehen hätte. Aber es war ein gewaltiger Unterschied, ob man so etwas einfach sah oder wirklich fühlte.

Ich bemerkte, wie ihre Warzen jetzt hart wurden, kleine Knubbel und nicht mehr so weich wie vorher, als ich sie gespürt hatte.

Doch mehr als die Brust im Gesicht spürte ich jetzt etwas anderes angenehmes: Der Kontakt der beiden Bäuche. Ein zusätzliches Gefühl, so angenehm, so zart und zärtlich wie ein Streicheln – und das zusätzlich zum angenehmen Gefühl, das vom Penis ausging.

Die Anderen brauchten ein wenig, bis sie uns fanden, denn wir waren ins Unterholz gelaufen. Jetzt sahen sie, was wir hier machten. “An jenem Abend berichtete Lilli uns begeistert, wir müssten das unbedingt auch ausprobieren: Die Bluse hochziehen, Bauch auf Bauch legen und die Brust an mich drücken und eine Zeit lang so bleiben. Es sei sensationell.”

Ab dem nächsten Tag ließen wir Hemd und Blusen aus der Hose bzw. dem Rock und zogen sie etwas nach oben, wenn wir rauften. Die Mädchen genossen den Kontakt am Bauch offenbar genauso wie ich.

Ich weiß nicht, welches Mädchen auf die Idee gekommen war, aber kurz danach verkündete Lilli, wir sollten ab sofort in Sportkleidung kommen. Wir sollten unseren Eltern sagen, wir würden Sport machen.

Tatsächlich schluckten meine Eltern diese Geschichte und die der Mädchen offenbar auch. Sportkleidung, das hieß nur ein Turnhemd, Turnhose und Turnschuhe (damals zog man in Turnschuhe immer Socken).

Wenn wir anfingen zu spielen, rief Lilli: “Eine Mannschaft muss die Hemden ausziehen!”, so als ob wir ein Mannschaftsspiel machen wollten. Dann zogen Miriam und Viviane, die beiden jüngeren Mädchen, und ich die Hemden aus. Die drei älteren Mädchen konnten sie unmöglich ausziehen, denn sie hatten schon deutliche Brüste oder Ansätze zu Brüsten.

Unser Raufspiel wurde jetzt noch schöner. Die Mädchen legten sich auf mich, die größeren schoben dabei das Hemd hoch und wir hatten Kontakt am ganzen Körper. Die Beine lagen aufeinander, die Arme wurden aufeinandergelegt, die Bäuche berührten sich, sie drückten ihre Brüste gegen mich, die großen Mädchen gegen mein Gesicht, die beiden kleineren gegen meine Brust, während sie ihren kritischen Punkt gegen meinen Kleinen drückten.

Allen Mädchen gefiel es offensichtlich genauso gut wie mir. So bekam ich jetzt auch die Brüste von Marianne und Herta zu sehen und zu spüren. Leider gab deren Aussehen nichts zusätzliches her. Sie waren noch kleiner als Lillis und auch etwas härter und hatten ebenfalls nicht die großen und/oder dunklen Warzen und Warzenhöfe, die ich gerne gesehen hätte.

Aber auch bei ihnen fiel mir wieder auf, das ihre Brustwarzen während dieses Spiels grösser und härter wurden. Wenn die Brüste der größeren Mädchen da gegen mein Gesicht gedrückt wurden, kam ich auf den Gedanken, vielleicht die Brustwarze in den Mund zu nehmen, vielleicht zu lutschen, aber irgendwie traute ich mich dann doch nicht.

Das schöne Gefühl des Hautkontaktes war am Anfang am schönsten, dann verblasste es. Eine Woche später entdeckte Lilli, wie man dieses Verblassen verhindern konnte: Wenn sie ihrem Oberkörper immer wieder anhob und sich dann wieder auf mich legte, erneuerte sich das Gefühl.

Alle Mädchen begannen also ab den folgenden Tag auf mir zu pumpen, d.h. den Oberkörper immer wieder hoch zu stützen und dann wieder auf mich zu legen.

Irgend jemand fand dann auch heraus: Man musste gar nicht die Luft anhalten, um das schöne Gefühl zu bekommen. Man konnte genauso gut weiter atmen. Diese Entdeckung half vor allem mir sehr, weil ich nach dem Raufen mit fünf Mädchen doch immer ziemlich außer Puste gewesen war und eine gute Zeit brauchte, bis ich erneut mit der Ersten anfangen konnte.

Dadurch konnten wir das Raufspiel jetzt deutlich häufiger machen. Es wurde zu unserem häufigsten Spiel.

Unser Spiel hatte jetzt Formen angenommen, die es uns geraten erschienen ließ, es nur in jenem etwas abgelegenen Teil der Anlagen zu spielen.

Wenn uns ein Erwachsener beobachtet hätte, wäre er zweifellos zu eindeutigen Schlüssen gekommen.

Die Heranwachsende dort gab nur kurz vor, mit jenem Jungen zu raufen, dann legte sie sich auch schon auf ihn, der nur mit einer Turnhose bekleidet war, und zog dabei auch noch das Turnhemd hoch. Ihre Brüste kamen zum Vorschein und kamen auf dem Gesicht des Jungen zu liegen. Dann begann sie rhythmisch Druck auf den Unterleib des Jungen auszuüben und pumpte mit dem Oberkörper auf und ab.

In Wirklichkeit war jener Teil der Gasteiganlagen, wo wir jetzt Raufen spielten, nicht so abgelegen, gar nicht zu vergleichen mit meinem Unterschlupf. Recht gesehen, muss es Erwachsene gegeben haben, die uns dort sahen. Sie wollten sich aber wohl nicht in Sachen einmischen, die sie nichts angingen.

Zum Glück sah uns offenbar niemand, der uns kannte. Auf jeden Fall waren wir auch darauf vorbereitet, wenn uns jemand eventuell zur Rede stellen würde. Wir waren jederzeit bereit, schnell das Weite zu suchen. Und wir konnten schnell laufen! Und falls jemand bei den Eltern reklamierte, konnte man immer noch alles abstreiten.

Schließlich - und damit wurde der absolute Höhepunkt der Freiluftsaison erreicht - kam ich ein wenig später auf die Idee, meine Arme jetzt nicht mehr gegen die des jeweiligen Mädchens zu halten, sondern mit beiden Händen nach ihren Hinterbacken zu greifen.

Ich griff nach der Rückseite ihrer Oberschenkel und schob dann die Hand nach oben. Da die Mädchen ja nur Turnhosen anhatten, die ich mit dieser Bewegung hoch schob (und Turnhosen hatten zu jener Zeit noch keine Innenhöschen), landete ich damit zwangsläufig an den kleinen Mädchenhintern, die sich in rascher Folge spannten und entspannten. Ich drückte sie ganz fest an mich.

Es war ein zusätzliches und erregendes Gefühl, die zuckenden Hintern in den Händen zu haben. Ich erinnere mich, dies stürzte mich in eine richtige Sinnesverwirrung. Es war wie ein Traum, aus dem man nicht aufwachen wollte.

Abends im Bett brauchte ich nur an die zuckenden Mädchenhintern in meinen Händen denken und auf den Bauch legen und schon konnte ich mir das schöne Gefühl bescheren. Noch heute kann mich die bloße Erinnerung daran zu heftigsten Erektionen treiben.

“Als du dann noch unsere Hintern in die Hände nahmst, wurde das Gefühl unheimlich schön. In unseren Lagebesprechungen waren wir uns alle einig, es machte einen deutlichen Unterschied aus, ob du die Hände an unseren Hintern hattest oder nicht.”

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn einige autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

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Samstag, 10. Juli 2010

Milliansstrass - 10

Milliansstrass

Roman von Karl Weiss

Cuvilliés-Theater

1. Veröffentlichung, 10. Stück

7. Kapitel, 1. Teil

7. Kapitel: "Raufen"

7. „Raufen“

Ich überlegte mir krampfhaft, wie ich eventuell meine unterschiedliche Drückmethode in unsere Spiele mit einbeziehen konnte.

Schließlich kam ich auf eine Idee: Ich schlug vor, „Kämpfen” (auf bayrisch: „Raufen”) zu spielen: Wer den anderen auf den Rücken legen und ihn 30 Sekunden auf dem Boden halten konnte, hatte gewonnen. Die Mädchen protestierten gleich:
„Raufen ist für Buben!”
„Typisch, ein Bub schlägt so was vor!” usw.

Lilli aber dachte ein bisschen nach und sagte, ich solle doch einmal vormachen, wie ich das meine. Viviane wurde ausgewählt, mit mir zu raufen. Sie war kleiner als ich und es war für mich nicht schwer, sie auf den Rücken zu legen.

Dann hielt ich ihre Hände über ihrem Kopf fest, legte mich auf sie, ruckelte meinen Penis zurecht an jenen Ort, von dem ich dachte, jetzt sei er genau an ihrem kritischen Punkt war und begann zu drücken, indem ich die Beine vom Boden hob und so mein ganzes Gewicht auf diesen Punkt verlagerte. Sie begriff sofort, rückte mich zurecht (ich war noch nicht am richtigen Ort gewesen) und begann mit dem Hintern zu zucken.

Mein Kleiner war schon in der Erwartung, was kommen sollte, hart geworden und sandte dann auch schon jenes angenehme Gefühl an mich. Wir beide hielten die Luft an und wurden rot im Gesicht und die anderen Mädchen sahen, was wir machten.

Ab dem folgenden Tag war das Raufen eines unser häufigsten Spiele. Lilli ließ es sich nicht nehmen, als erste zu zeigen, wie es gespielt werden soll. Sie war deutlich größer und stärker als ich und legte mich leicht auf den Rücken. Sie legte sich auf mich, ruckelte meinen Penis zurecht (diesmal musste sie einen Moment warten, bis er hart geworden war), und begann, unterstützt von der rhythmischen Bewegung, zu drücken.

Eine ihrer Brüste lag jetzt genau auf meinem Gesicht und ich genoss das Gefühl des Kontakts, wenn ich auch nichts weiches spüren konnte (Ich hatte schon bemerkt, sie hatte schon Brüste, sie war ja schon 12).

Alle konnten sehen, wie wir beide das schöne Gefühl bekamen und dann kam die Nächste dran. Es stellte sich als klug heraus, mich jedesmal besiegen zu lassen und in die Unterlage zu kommen, weil es für die Mädchen leichter war als für mich, den (ja deutlich fühlbaren harten Kleinen) an den richtigen Ort zu bringen. Sie wussten, wo er hin musste, ich konnte es nur ahnen.

Wenn alle fünf Mädchen durch waren, war ich schon ziemlich atemlos und wir spielten etwas anderes, aber nach kurzer Zeit legten wir wieder eine Pause zum Raufen ein. Dies wurde jetzt Routine.

Viviane erzählte mir später:

“Nach anfänglicher Skepsis waren wir alle begeistert von deiner Idee. Es war wunderschön, das schöne Gefühl im Kontakt mit dem kleinen harten Ding zu bekommen, das du da unten hast. Wenn man es miteinander machte, gab es mehr Befriedigung als allein. Wir sprachen bei unseren Lagebesprechungen davon, ob du auch so ein schönes Gefühl bekamst und waren uns einig: Ja! Wir diskutierten auch darüber, ob das, was wir machten, Sünde sei und konnten uns nicht darüber einigen. Aber niemand, auch nicht die, die es als Sünde ansahen, waren dafür, damit aufzuhören. “

Wird fortgesetzt

(Dies ist ein fiktives Werk, auch wenn einige autobiographische Erfahrungen verarbeitet wurden.)

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